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% scrlttr2.tex
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% Copyright (c) Markus Kohm, 2002-2019
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% This file is part of the LaTeX2e KOMA-Script bundle.
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% This work may be distributed and/or modified under the conditions of
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% the LaTeX Project Public License, version 1.3c of the license.
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% The latest version of this license is in
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% https://www.latex-project.org/lppl.txt
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% and version 1.3c or later is part of all distributions of LaTeX
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% version 2005/12/01 or later and of this work.
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% This work has the LPPL maintenance status "author-maintained".
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% The Current Maintainer and author of this work is Markus Kohm.
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% This work consists of all files listed in manifest.txt.
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% scrlttr2.tex
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% Copyright (c) Markus Kohm, 2002-2019
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% Dieses Werk darf nach den Bedingungen der LaTeX Project Public Lizenz,
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% Version 1.3c, verteilt und/oder veraendert werden.
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% Die neuste Version dieser Lizenz ist
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% https://www.latex-project.org/lppl.txt
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% und Version 1.3c ist Teil aller Verteilungen von LaTeX
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% Version 2005/12/01 oder spaeter und dieses Werks.
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%
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% Dieses Werk hat den LPPL-Verwaltungs-Status "author-maintained"
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% (allein durch den Autor verwaltet).
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%
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% Der Aktuelle Verwalter und Autor dieses Werkes ist Markus Kohm.
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% Dieses Werk besteht aus den in manifest.txt aufgefuehrten Dateien.
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% Chapter about scrlttr2 of the KOMA-Script guide
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% Maintained by Markus Kohm
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% Kapitel über scrlttr2 in der KOMA-Script-Anleitung
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% Verwaltet von Markus Kohm
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\KOMAProvidesFile{scrlttr2.tex}%
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[$Date: 2019-12-03 09:41:21 +0100 (Tue, 03 Dec 2019) $
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KOMA-Script guide (chapter: scrlttr2)]
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\chapter{Briefe mit Klasse \Class{scrlttr2} oder Paket \Package{scrletter}}
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\labelbase{scrlttr2}
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\BeginIndexGroup
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\BeginIndex{Class}{scrlttr2}\BeginIndex{Package}{scrletter}%
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\BeginIndex{}{Briefe}%
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\iffalse% Wird eigentlich nicht mehr als Einleitung benötigt
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Briefe sind in vielerlei Hinsicht etwas ganz anderes als Artikel, Berichte,
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Bücher oder Ähnliches. Schon allein deshalb gibt es für Briefe ein eigenes
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Kapitel.%
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\iffalse% Umbruchkorrektur
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Aber auch aus weiteren Gründen ist ein eigenes Kapitel für
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\Class{scrlttr2} und \Package{scrletter} gerechtfertigt.%
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\fi%
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\fi%
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\iffalse% Braucht nach 17 Jahren kein Mensch mehr
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Die Klasse \Class{scrlttr2}\important{\Class{scrlttr2}} wurde 2002 von Grund
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auf neu entwickelt. Sie hat daher auch ein komplett anderes Bedienkonzept als
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alle übrigen mir bekannten Klassen. Die neue Art der Bedienung ist
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möglicherweise etwas ungewohnt, bietet jedoch nicht nur dem geübten Anwender
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einige Vorteile.%
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\fi%
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Das Paket \Package{scrletter}\important{\Package{scrletter}}%
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\ChangedAt{v3.15}{\Package{scrletter}} verstärkt \KOMAScript{} seit Version
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3.15. Es stellt die auf Briefe ausgelegte Funktionalität von \Class{scrlttr2}
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auch für andere Klassen bereit. Empfohlen wird die Verwendung mit einer der
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\KOMAScript-Klassen \Class{scrbook}, \Class{scrreprt} oder \Class{scrartcl},
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die im vorherigen Kapitel erklärt sind. %
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\iffalse %
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Mit geringfügigen Einschränkungen funktioniert \Package{scrletter}%
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\else %
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Auf Anwenderwunsch funktioniert \Package{scrletter} mit geringfügigen
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Einschränkungen %
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\fi %
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aber auch mit den Standardklassen.
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Ausgangspunkt für die Entwicklung von \Package{scrletter} waren
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Nachfragen von Anwendern, die Elemente wie
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Gliederungsüberschriften,\textnote{Überschriften, Gleitumgebungen,
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Verzeichnisse} Gleitumgebungen oder ein Literaturverzeichnis auch in Briefen
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haben wollten. Umgekehrt gab es auch Wünsche nach der Verwendung der Variablen
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von \Class{scrlttr2} in den übrigen \KOMAScript-Klassen. Beides ist durch eine
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Kombination der gewünschten \KOMAScript-Klasse mit \Package{scrletter}
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möglich.
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Gegenüber der Briefklasse hat das Briefpaket einige, kleine Änderungen, die
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notwendig waren, um Konflikte mit den anderen Klassen zu vermeiden. Diese
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betreffen vor allem die Seitenstile und sind explizit dokumentiert (siehe
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\autoref{sec:\LabelBase.pagestyle}, ab
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\autopageref{sec:\LabelBase.pagestyle}). %
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\iffalse % Umbruchkorrektur
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Wo \Package{scrletter} nicht explizit erwähnt ist, gilt dafür alles, was für
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\Class{scrlttr2} dokumentiert ist, ohne Änderung. %
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\fi%
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\LoadCommonFile{options} % \section{Frühe oder späte Optionenwahl}
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\LoadCommonFile{compatibility} % \section{Kompatibilität zu früheren Versionen von \KOMAScript}
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%\iffree{}{\vfill}% Umbruchoptimierung!
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\LoadCommonFile{draftmode} % \section{Entwurfsmodus}
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\LoadCommonFile{typearea} % \section{Seitenauf"|teilung}
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Die Unterscheidung zwischen ein- und doppelseitigem Satz ist bei Briefen
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jedoch in der Regel nicht sinnvoll. Da Briefe normalerweise nicht gebunden
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werden, betrachtet man bei Briefen jede Seite für sich. Das gilt auch dann,
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wenn ausnahmsweise Vorder- und Rückseite bedruckt werden. Daher spielt bei
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Briefen normalerweise auch der vertikale Ausgleich keine Rolle. Sollten Sie
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diesen trotzdem benötigen
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\iffalse%
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% Umbruchkorrekturtext
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oder wissen wollen, was das ist, %
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\fi%
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sei auf die in \autoref{sec:maincls.typearea},
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\DescPageRef{maincls.cmd.flushbottom} erklärten Anweisungen
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\DescRef{maincls.cmd.raggedbottom}\IndexCmd{raggedbottom} und
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\DescRef{maincls.cmd.flushbottom}\IndexCmd{flushbottom} verwiesen.%
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%
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\EndIndexGroup
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\section{Variablen}
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\seclabel{variables}%
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\BeginIndexGroup
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\BeginIndex{}{Variablen}%
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Neben Optionen, Anweisungen (oder Befehlen), Umgebungen, Zählern und Längen
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wurden in \autoref{cha:maincls} für \KOMAScript{} bereits zusätzlich Elemente
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eingeführt. Eine typische Eigenschaft eines Elements ist seine Schriftart und
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die Möglichkeit, diese zu ändern (siehe \autoref{sec:\LabelBase.textmarkup},
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\DescPageRef{\LabelBase.cmd.setkomafont}). An dieser Stelle werden nun
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zusätzlich Variablen eingeführt. Variablen haben einen
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Namen\Index{Variablen>Name}\textnote{Namen}, über den sie angesprochen werden,
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und einen Inhalt\Index{Variablen>Inhalt}\textnote{Inhalt}. Der Inhalt einer
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Variablen kann zeitlich bzw. räumlich getrennt von ihrer Verwendung gesetzt
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werden, so wie der Inhalt einer Anweisung getrennt von ihrer Ausführung
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definiert werden kann. Hauptunterschied zwischen Variablen und Anweisungen
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ist, dass Anweisungen üblicherweise Aktionen auslösen, während der Inhalt
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einer Variablen normalerweise aus einem Text besteht, der dann von einer
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Anweisung ausgegeben wird. Er kann aber auch von mehreren Anweisungen an
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unterschiedlichen Stellen verwendet und so mehrfach ausgegeben
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werden. Außerdem kann eine Variable zusätzlich eine
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Bezeichnung\Index{Variablen>Bezeichnung}\textnote{Bezeichnung} besitzen, die
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ebenfalls gesetzt und ausgegeben werden kann.
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Dieser Abschnitt beschränkt sich bewusst auf die Einführung des Begriffs der
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Variablen. Die zur Verdeutlichung verwendeten Beispiele sind ohne tiefere
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Bedeutung. Konkretere Anwendungsbeispiele gibt es bei der Erläuterung der in
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der Klasse und dem Paket bereits definierten und von ihnen verwendeten
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Variablen in den nachfolgenden Abschnitten. \autoref{tab:\LabelBase.variables}
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gibt eine Übersicht über alle definierten Variablen.
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%
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\begin{desclist}
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\desccaption{Von \Class{scrlttr2} und \Package{scrletter} unterstützte
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Variablen\label{tab:\LabelBase.variables}}%
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{Von \Class{scrlttr2} und \Package{scrletter} unterstützte Variablen
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(\emph{Fortsetzung})}%
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\ventry{addresseeimage}{Anweisungen, die zum Setzen
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des Port-Payé-Kopfes bei der Einstellung
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\OptionValueRef{\LabelBase}{addrfield}{backgroundimage} oder der
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Port-Payé-Anschrift bei der Einstellung
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\OptionValueRef{\LabelBase}{addrfield}{image}, verwendet werden
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.addresseeimage})}%
|
|
\ventry{backaddress}{Rücksendeadresse für Fensterbriefumschläge
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.backaddress})}%
|
|
\ventry{backaddressseparator}{Trennzeichen innerhalb der Rücksendeadresse
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.backaddressseparator})}%
|
|
\ventry{ccseparator}{Trennzeichen zwischen Verteilertitel und Verteiler
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.document},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.ccseparator})}%
|
|
\ventry{customer}{Geschäftszeilenfeld »Kundennummer«
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.customer})}%
|
|
\ventry{date}{Datum (\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.date})}%
|
|
\ventry{emailseparator}{Trennzeichen zwischen E-Mail-Bezeichnung und
|
|
E-Mail-Adresse (\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.emailseparator})}%
|
|
\ventry{enclseparator}{Trennzeichen zwischen Anlagetitel und Anlagen
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.document},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.enclseparator})}%
|
|
\ventry{faxseparator}{Trennzeichen zwischen Faxbezeichner und Faxnummer
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.faxseparator})}%
|
|
\ventry{firstfoot}{%
|
|
Seitenfuß\ChangedAt{v3.08}{\Class{scrlttr2}} des Briefbogens
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.firstfoot})}%
|
|
\ventry{firsthead}{%
|
|
Kopf\ChangedAt{v3.08}{\Class{scrlttr2}} des Briefbogens
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.firsthead})}%
|
|
\ventry{fromaddress}{Absenderadresse ohne Absendername
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.fromaddress})}%
|
|
\ventry{frombank}{Bankverbindung des Absenders
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.frombank})}%
|
|
\ventry{fromemail}{E-Mail-Adresse des Absenders
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.fromemail})}%
|
|
\ventry{fromfax}{Faxnummer des Absenders
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.fromfax})}%
|
|
\ventry{fromlogo}{Anweisungen zum Setzen des Absenderlogos
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.fromlogo})}%
|
|
\ventry{frommobilephone}{%
|
|
\ChangedAt{v3.12}{\Class{scrlttr2}}%
|
|
Handynummer des Absenders (\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.frommobilephone})}%
|
|
\ventry{fromname}{vollständiger Absendername
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.fromname})}%
|
|
\ventry{fromphone}{Telefonnummer des Absenders
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.fromphone})}%
|
|
\ventry{fromurl}{eine URL des Absenders (\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.fromurl})}%
|
|
\ventry{fromzipcode}{Postleitzahl des Absenders für den Port-Payé-Kopf bei
|
|
\OptionValueRef{\LabelBase}{addrfield}{PP}
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.fromzipcode})}%
|
|
\ventry{invoice}{Geschäftszeilenfeld »Rechnungsnummer«
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.invoice})}%
|
|
\ventry{location}{erweiterte Absenderangabe
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.location})}%
|
|
\ventry{mobilephoneseparator}{Trennzeichen zwischen Handybezeichner und
|
|
Handynummer (\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.mobilephoneseparator})}%
|
|
\ventry{myref}{Geschäftszeilenfeld »Mein Zeichen«
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.myref})}%
|
|
\ventry{nextfoot}{Seitenfuß\ChangedAt{v3.08}{\Class{scrlttr2}} im Seitenstil
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.headings}\IndexPagestyle{headings} oder
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.myheadings}\IndexPagestyle{myheadings}
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.pagestyle},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.nextfoot})}%
|
|
\ventry{nexthead}{Kopf\ChangedAt{v3.08}{\Class{scrlttr2}} im Seitenstil
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.headings}\IndexPagestyle{headings} oder
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.myheadings}\IndexPagestyle{myheadings}
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.pagestyle},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.nexthead})}%
|
|
\ventry{phoneseparator}{Trennzeichen zwischen Telefonbezeichner und
|
|
Telefonnummer (\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.phoneseparator})}%
|
|
\ventry{place}{Ort (\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.place})}%
|
|
\ventry{placeseparator}{Trennzeichen zwischen Ort und Datum
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.placeseparator})}%
|
|
\ventry{PPdatamatrix}{Anweisungen zum Setzen einer Data-Matrix bei der
|
|
Einstellung \OptionValueRef{\LabelBase}{addrfield}{PP}
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.PPdatamatrix})}%
|
|
\ventry{PPcode}{Code zur Identifizierung des Absenders bei Einstellung
|
|
\OptionValueRef{\LabelBase}{addrfield}{PP}
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.PPcode})}%
|
|
\ventry{signature}{Signatur unter Unterschrift und Grußformel
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.closing},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.signature})}%
|
|
\ventry{specialmail}{Versandart (\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.specialmail})}%
|
|
\ventry{subject}{Betreff (\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.subject})}%
|
|
\ventry{subjectseparator}{Trennzeichen zwischen Betreff"|titel und Betreff
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.subjectseparator})}%
|
|
\ventry{title}{Brief"|titel (\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.title})}%
|
|
\ventry{toaddress}{Empfängeradresse ohne Empfängername
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.toaddress})}%
|
|
\ventry{toname}{vollständiger Empfängername
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.toname})}%
|
|
\ventry{yourmail}{Geschäftszeilenfeld »Ihr Schreiben«
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.yourmail})}%
|
|
\ventry{yourref}{Geschäftszeilenfeld »Ihr Zeichen«
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.yourref})}%
|
|
\ventry{zipcodeseparator}{Trennzeichen zwischen der Bezeichnung und dem
|
|
Inhalt der Variablen \DescRef{\LabelBase.variable.fromzipcode}
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.zipcodeseparator})}%
|
|
\end{desclist}
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{setkomavar}
|
|
\Parameter{Name}\OParameter{Bezeichnung}\Parameter{Inhalt}
|
|
\Macro{setkomavar*}\Parameter{Name}\Parameter{Bezeichnung}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit der Anweisung \Macro{setkomavar} wird der \PName{Inhalt} der Variablen
|
|
\PName{Name} gesetzt. Dabei kann per optionalem Argument gleichzeitig auch die
|
|
\PName{Bezeichnung} der Variablen mit geändert werden. Mit der
|
|
Sternvariante \Macro{setkomavar*} kann auch nur die \PName{Bezeichnung} der
|
|
Variablen \PName{Name} gesetzt werden.
|
|
\begin{Example}
|
|
In Briefen ist es üblich, den Absender im Briefkopf stehen zu haben. Dazu
|
|
muss \KOMAScript{} den Absender aber erst einmal mit Namen kennen. Für
|
|
»Peter Musterfrau« ginge das einfach mit:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\setkomavar{fromname}{Peter Musterfrau}
|
|
\end{lstcode}
|
|
Die voreingestellte Bezeichnung für den Namen des Absenders ist
|
|
»Von«. Angenommen, Herr Musterfrau will %
|
|
\iffalse aber \fi % Umbruchkorrektur
|
|
an den Stellen, an denen \KOMAScript{} diese Bezeichnung verwendet, lieber
|
|
»Absender« haben, so müsste er zusätzlich
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\setkomavar*{fromname}{Absender}
|
|
\end{lstcode}
|
|
setzen oder aber die beiden Angaben zu einer Anweisung zusammenfassen:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\setkomavar{fromname}[Absender]{Peter Musterfrau}
|
|
\end{lstcode}
|
|
Damit schlägt er sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe.
|
|
\end{Example}
|
|
Übrigens kann mit einem leeren obligatorischen Argument \PName{Inhalt}
|
|
der Inhalt der Variable gelöscht werden. Selbstverständlich kann in
|
|
gleicher Weise mit einem leeren Argument \PName{Bezeichnung} auch die
|
|
Bezeichnung der Variablen gelöscht werden.
|
|
\begin{Example}
|
|
Angenommen, Herr Musterfrau will gar keine Bezeichnung für den Namen des
|
|
Absenders haben. Dann könnte er diese entweder für sich mit:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\setkomavar*{fromname}{}
|
|
\end{lstcode}
|
|
löschen. Er könnte aber auch wieder zwei Fliegen mit einer Klappe
|
|
schlagen und
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\setkomavar{fromname}[]{Peter Musterfrau}
|
|
\end{lstcode}
|
|
verwenden. Dadurch wird gleichzeitig der Inhalt der Variablen gesetzt und
|
|
ihre Bezeichnung gelöscht.%
|
|
\end{Example}%
|
|
\iftrue% Umbruchkorrektur
|
|
Ein\textnote{Achtung!} leeres optionales Argument ist also nicht
|
|
gleichbedeutend mit dem Weglassen des optionalen Arguments.%
|
|
\else %
|
|
\vskip -1\ht\strutbox plus .75\strutbox% Beispiel am Ende der Bechreibung
|
|
\fi%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{usekomavar}\OParameter{Anweisung}\Parameter{Name}
|
|
\Macro{usekomavar*}\OParameter{Anweisung}\Parameter{Name}
|
|
\end{Declaration}
|
|
In\ChangedAt{v2.9i}{\Class{scrlttr2}} manchen Fällen wird es notwendig sein,
|
|
selbst auf den Inhalt oder die Bezeichnung einer Variablen zuzugreifen, dies
|
|
also nicht allein der Klasse zu überlassen. Das gilt insbesondere dann, wenn
|
|
Sie eigene Variablen definiert haben, die nicht zur Geschäftszeile
|
|
hinzugefügt werden. Mit der Anweisung \Macro{usekomavar} können Sie auf den
|
|
Inhalt der Variablen \PName{Name} zugreifen, während Sie mit der Sternvariante
|
|
\Macro{usekomavar*} ihre Bezeichnung erhalten. Näheres zur Definition eigener
|
|
Variablen ist \autoref{sec:scrlttr2-experts.variables},
|
|
\DescPageRef{scrlttr2-experts.cmd.newkomavar} zu entnehmen.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{Ifkomavar}\Parameter{Name}\Parameter{Dann-Teil}\Parameter{Sonst-Teil}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit\ChangedAt{v3.03}{\Class{scrlttr2}}%
|
|
\ChangedAt{v3.28}{\Class{scrlttr2}\and \Package{scrletter}} dieser Anweisung
|
|
kann man feststellen, ob eine Variable definiert ist. Der \PName{Dann-Teil}
|
|
wird nur dann ausgeführt, wenn die Variable existiert. Dabei wird der Inhalt
|
|
der Variablen nicht getestet, kann also auch leer sein. Der \PName{Sonst-Teil}
|
|
wird hingegen ausgeführt, wenn die Variable nicht existiert. Solche Tests
|
|
können beispielsweise dann sinnvoll sein, wenn eigene Variablen in einer
|
|
\File{lco}-Datei\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.lcoFile} ab \autopageref{sec:\LabelBase.lcoFile})
|
|
definiert werden und in einer anderen \File{lco}-Datei diese Variable nur dann
|
|
verwendet werden soll, wenn sie existiert. \EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{Ifkomavarempty}
|
|
\Parameter{Name}\Parameter{Dann-Teil}\Parameter{Sonst-Teil}
|
|
\Macro{Ifkomavarempty*}
|
|
\Parameter{Name}\Parameter{Dann-Teil}\Parameter{Sonst-Teil}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit\ChangedAt{v2.9i}{\Class{scrlttr2}}%
|
|
\ChangedAt{v3.28}{\Class{scrlttr2}\and \Package{scrletter}} Hilfe dieser
|
|
Anweisungen kann man feststellen, ob der Inhalt oder die Bezeichnung einer
|
|
Variablen leer ist oder nicht. Der \PName{Dann-Teil} wird nur dann ausgeführt,
|
|
wenn der expandierte Inhalt oder die expandierte Bezeichnung der Variablen
|
|
\PName{Name} leer ist. Anderenfalls wird der \PName{Sonst-Teil} ausgeführt.
|
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Die Sternvariante der Anweisung bezieht sich dabei auf die Bezeichnung der
|
|
Variablen, während die normale Variante den Inhalt behandelt.%
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\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\section{Pseudolängen}
|
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\seclabel{pseudoLength}
|
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\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Pseudolängen}
|
|
|
|
Längen werden bei \LaTeX{} mit den drei Anweisungen
|
|
\Macro{newlength}\IndexCmd{newlength}, \Macro{setlength}\IndexCmd{setlength}
|
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und \Macro{addtolength}\IndexCmd{addtolength} verarbeitet. Sehr viele Pakete
|
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nutzen aber auch Makros, also Anweisungen, um Längen zu
|
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speichern. \KOMAScript{} erweitert dieses Verfahren um die Möglichkeit, solche
|
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in Makros gespeicherten Längen mit ähnlichen Anweisungen zu verarbeiten wie
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echte Längen. Diese eigentlich in Makros abgelegten Längen heißen bei
|
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\KOMAScript{} daher Pseudolängen.
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Bitte beachten\textnote{Achtung!} Sie unbedingt, dass die Pseudolängen zwar
|
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intern als Makros implementiert sind, bei den Befehlen zur Nutzung der
|
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Pseudolängen jedoch nur die Namen anzugeben sind. Diese werden wie die Namen
|
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von \LaTeX-Zählern und im Gegensatz zu Makros oder echten Längen ohne
|
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umgekehrten Schrägstrich geschrieben!
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\begin{Explain}
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Historisch gesehen arbeitet \TeX{} mit einem festen Satz an Registern. Es
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gibt jeweils 256~Register für Token, Boxen, Zähler, Abstände (englisch:
|
|
\emph{skip}) und Größen (englisch: \emph{dimension}). Für \LaTeX{}-Längen,
|
|
die mit \Macro{newlength} angefordert werden, werden Abstandsregister
|
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belegt. Sind alle diese Register verbraucht, kann man keine weiteren Längen
|
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definieren. Sowohl \Class{scrlttr2} als auch \Package{scrletter} würden
|
|
normalerweise allein für die erste Seite mehr als 20 solche Register
|
|
verbrauchen. \LaTeX{} selbst belegt bereits 40 dieser Register. Das
|
|
\hyperref[cha:typearea]{\Package{typearea}}%
|
|
\IndexPackage{typearea}-Paket benötigt ebenfalls einige, so dass ein Viertel
|
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der kostbaren Register verbraucht wäre. Dies war 2002 der Hauptgrund für die
|
|
Einführung der Pseudolängen bei \Class{scrlttr2}.
|
|
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|
Wer nun einwenden will, dass \LaTeX{} in der empfohlenen und für
|
|
\KOMAScript{} benötigten Installation mit \eTeX{} inzwischen das oben
|
|
genannte Beschränkungsproblem nicht mehr besitzt, hat recht. Allerdings kam
|
|
diese Entscheidung für \Class{scrlttr2} ein wenig zu spät. Bei
|
|
\Package{scrletter} wurde das Konzept der Pseudolängen aus Gründen der
|
|
Kompatibilität übernommen.
|
|
\end{Explain}
|
|
|
|
Eine Auf"|listung aller von \KOMAScript{} definierten und verwendeten
|
|
Pseudolängen ist \autoref{tab:\LabelBase.pseudoLengths} zu
|
|
entnehmen. Dabei ist auch angegeben, wo in den nachfolgenden Abschnitten
|
|
nähere Erklärungen zu der jeweiligen Pseudolänge zu finden
|
|
sind.%
|
|
|
|
\autoref{fig:\LabelBase.pseudoLengths} auf
|
|
\autopageref{fig:\LabelBase.pseudoLengths} zeigt eine schematische
|
|
Darstellung der wichtigsten Abstände auf dem Briefbogen. Dabei sind neben den
|
|
Pseudolängen für die veränderbaren Abstände zusätzlich in heller Schrift
|
|
die Längen angegeben, die für einige wenige fest programmierte Abstände
|
|
verwendet werden. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde in der Darstellung
|
|
auf einige weniger häufig benötigte Pseudolängen jedoch verzichtet.
|
|
%
|
|
\begin{desclist}
|
|
\renewcommand{\abovecaptionskipcorrection}{-\normalbaselineskip}%
|
|
\desccaption{%
|
|
Von \Class{scrlttr2} und \Package{scrletter} verwendete Pseudolängen%
|
|
\label{tab:\LabelBase.pseudoLengths}%
|
|
}{%
|
|
Von \Class{scrlttr2} und \Package{scrletter} verwendete Pseudolängen
|
|
(\emph{Fortsetzung})%
|
|
}%
|
|
\pentry{backaddrheight}{%
|
|
Höhe der Rücksendeadresse am oberen Rand des Anschriftfeldes
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.addressee},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.backaddrheight})%
|
|
}%
|
|
\pentry{bfoldmarklength}{%
|
|
Länge der unteren horizontalen Faltmarke
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.foldmarks},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.bfoldmarkvpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{bfoldmarkvpos}{%
|
|
Abstand der unteren horizontalen Faltmarke von der oberen Kante des
|
|
Papiers (\autoref{sec:\LabelBase.foldmarks},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.bfoldmarkvpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{firstfoothpos}{%
|
|
Abstand des Brief"|fußes von der linken Kante des Papiers; Werte größer
|
|
der Breite oder kleiner der negativen Breite des Papiers werden gesondert
|
|
behandelt (\autoref{sec:\LabelBase.firstFoot},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.firstfoothpos})%|
|
|
}%
|
|
\pentry{firstfootvpos}{%
|
|
Abstand des Brief"|fußes von der oberen Kante des Papiers
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstFoot},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.firstfootvpos})%|
|
|
}%
|
|
\pentry{firstfootwidth}{%
|
|
Breite des Brief"|fußes (\autoref{sec:\LabelBase.firstFoot},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.firstfootwidth})%|
|
|
}%
|
|
\pentry{firstheadhpos}{%
|
|
Abstand des Briefkopfes von der linken Kante des Papiers; Werte größer der
|
|
Breite oder kleiner der negativen Breite des Papiers werden gesondert
|
|
behandelt (\autoref{sec:\LabelBase.firstHead},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.firstheadhpos})%
|
|
}%\iffree{}{\enlargethispage*{\baselineskip}}% Umbruchkorrektur!!!
|
|
\pentry{firstheadvpos}{%
|
|
Abstand des Briefkopfes von der oberen Kante des Papiers
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.firstHead},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.firstheadvpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{firstheadwidth}{%
|
|
Breite des Briefkopfes (\autoref{sec:\LabelBase.firstHead},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.firstheadwidth})%
|
|
}%
|
|
\pentry{foldmarkhpos}{%
|
|
Abstand der horizontalen Faltmarken von der linken Kante des Papiers
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.foldmarks},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.foldmarkhpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{foldmarkvpos}{%
|
|
Abstand der vertikalen Faltmarken von der oberen Kante des Papiers
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.foldmarks},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.foldmarkvpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{fromrulethickness}{%
|
|
Dicke einer optionalen \iftrue horizontalen \fi% Umbruchkorrektur
|
|
Linie im Briefkopf (\autoref{sec:\LabelBase.firstHead},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.fromrulethickness})%
|
|
}%
|
|
\pentry{fromrulewidth}{%
|
|
Länge einer optionalen \iftrue horizontalen \fi% Umbruchkorrektur
|
|
Linie im Briefkopf (\autoref{sec:\LabelBase.firstHead},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.fromrulewidth})%
|
|
}%
|
|
\pentry{lfoldmarkhpos}{%
|
|
Abstand der vertikalen Faltmarke von der linken Kante des Papiers
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.foldmarks},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.lfoldmarkhpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{lfoldmarklength}{%
|
|
Länge der vertikalen Faltmarke (\autoref{sec:\LabelBase.foldmarks},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.lfoldmarklength})%
|
|
}%
|
|
\pentry{locheight}{%
|
|
Höhe der Absenderergänzung, falls der Wert nicht 0 ist; bei 0 wird
|
|
stattdessen \DescRef{\LabelBase.plength.toaddrheight} verwendet
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.locationField},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.locheight})%
|
|
}%
|
|
\pentry{lochpos}{%
|
|
Abstand der Absenderergänzung von der rechten Papierkante, falls der Wert
|
|
positiv ist, oder negativer Abstand der Absenderergänzung von der linken
|
|
Papierkante, falls der Wert negativ ist; bei 0 wird stattdessen der
|
|
negative Wert von \DescRef{\LabelBase.plength.toaddrhpos} verwendet
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.locationField},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.lochpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{locvpos}{%
|
|
Abstand der Absenderergänzung von der oberen Papierkante, falls der Wert
|
|
nicht 0 ist; bei 0 wird stattdessen
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.toaddrvpos} verwendet
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.locationField},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.locvpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{locwidth}{%
|
|
Breite des Feldes für die Absenderergänzung, wobei bei einem Wert von 0
|
|
die Breite automatisch aufgrund der in \autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.locfield} beschriebenen Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.locfield} berechnet wird
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.locationField},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.locwidth})%
|
|
}%\iffree{}{\enlargethispage*{\baselineskip}}% Umbruchkorrektur!!!%
|
|
\pentry{mfoldmarklength}{%
|
|
Länge der mittleren horizontalen Faltmarke
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.foldmarks},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.mfoldmarklength})%
|
|
}%
|
|
\pentry{mfoldmarkvpos}{%
|
|
Abstand der mittleren horizontalen Faltmarke von der oberen Kante des
|
|
Papiers (\autoref{sec:\LabelBase.foldmarks},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.mfoldmarkvpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{pfoldmarklength}{%
|
|
Länge der Lochermarke (\autoref{sec:\LabelBase.foldmarks},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.pfoldmarklength})%
|
|
}%
|
|
\pentry{PPdatamatrixvskip}{%
|
|
vertikaler Abstand zwischen Port-Payé-Kopf und Data-Matrix bei
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{PP}
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.addressee},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.PPdatamatrixvskip})%
|
|
}%
|
|
\pentry{PPheadheight}{%
|
|
Höhe für den Port-Payé-Kopf (\autoref{sec:\LabelBase.addressee},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.PPheadheight})%
|
|
}%
|
|
\pentry{PPheadwidth}{%
|
|
Breite des linken Port-Payé-Feldes bei
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{PP}
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.addressee},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.PPheadwidth})%
|
|
}%
|
|
\pentry{refaftervskip}{%
|
|
vertikaler Abstand nach der Geschäftszeile
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.refLine},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.refaftervskip})%
|
|
}%
|
|
\pentry{refhpos}{%
|
|
Abstand der Geschäftszeile von der linken Papierkante, wobei bei einem
|
|
Wert von 0 automatisch relativ zur Papierbreite zentriert wird
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.refLine},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.refhpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{refvpos}{%
|
|
Abstand der Geschäftszeile von der oberen Kante des Papiers
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.refLine},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.refvpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{refwidth}{%
|
|
Breite der Geschäftszeile (\autoref{sec:\LabelBase.refLine},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.refwidth})%
|
|
}%
|
|
\pentry{sigbeforevskip}{%
|
|
vertikaler Abstand zwischen Gruß und Signatur
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.closing},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.sigbeforevskip})%
|
|
}%
|
|
\pentry{sigindent}{%
|
|
Einzug der Signatur gegenüber dem Textkörper
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.closing},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.sigindent})%
|
|
}%
|
|
\pentry{specialmailindent}{%
|
|
linker Einzug der Versandart innerhalb des Anschriftfeldes
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.addressee},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.specialmailindent})%
|
|
}%
|
|
\pentry{specialmailrightindent}{%
|
|
rechter Einzug der Versandart innerhalb des Anschriftfeldes
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.addressee},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.specialmailrightindent})%
|
|
}%
|
|
\pentry{subjectaftervskip}{%
|
|
vertikaler Abstand nach dem Betreff (\autoref{sec:\LabelBase.subject},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.subjectaftervskip})%
|
|
}%
|
|
\pentry{subjectbeforevskip}{%
|
|
zusätzlicher vertikaler Abstand vor dem Betreff
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.subject},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.subjectbeforevskip})%
|
|
}%
|
|
\pentry{subjectvpos}{%
|
|
Abstand des Betreffs von der oberen Kante des Papiers, wobei ein Wert von
|
|
0 stattdessen den Betreff gemäß Option \DescRef{\LabelBase.option.subject}
|
|
setzt (\autoref{sec:\LabelBase.subject},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.subjectaftervskip})%
|
|
}%
|
|
\pentry{tfoldmarklength}{%
|
|
Länge der oberen horizontalen Faltmarke
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.foldmarks},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.tfoldmarklength})%
|
|
}%
|
|
\pentry{tfoldmarkvpos}{%
|
|
Abstand der oberen horizontalen Faltmarke von der oberen Kante des Papiers
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.foldmarks},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.tfoldmarkvpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{toaddrheight}{%
|
|
Höhe des Anschriftfeldes (\autoref{sec:\LabelBase.addressee},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.toaddrheight})%
|
|
}%
|
|
\pentry{toaddrhpos}{%
|
|
Abstand des Anschriftfeldes von der linken Papierkante, falls der Wert
|
|
positiv ist, oder negativer Abstand des Anschriftfeldes von der rechten
|
|
Papierkante, falls der Wert negativ ist
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.addressee},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.toaddrhpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{toaddrindent}{%
|
|
linker und rechter Einzug der Anschrift innerhalb des Anschrift\-feldes
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.addressee},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.toaddrindent})%
|
|
}%\iffree{}{\enlargethispage*{\baselineskip}}% Umbruchoptimierung!!!
|
|
\pentry{toaddrvpos}{%
|
|
Abstand des Anschriftfeldes von der oberen Kante des Papiers
|
|
(\autoref{sec:\LabelBase.addressee},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.toaddrvpos})%
|
|
}%
|
|
\pentry{toaddrwidth}{%
|
|
Breite des Anschriftfeldes (\autoref{sec:\LabelBase.addressee},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.toaddrwidth})%
|
|
}%
|
|
\end{desclist}
|
|
|
|
\begin{figure}
|
|
\centering
|
|
\includegraphics{plenDIN}
|
|
\caption[{Schematische Darstellung der wichtigsten Pseudolängen für den
|
|
Briefbogen}]{Schematische Darstellung der wichtigsten Pseudolängen für den
|
|
Briefbogen angelehnt an das Ergebnis bei Verwendung von \File{DIN.lco}}
|
|
\label{fig:\LabelBase.pseudoLengths}
|
|
\end{figure}
|
|
|
|
%\iffree{}{\clearpage}% Im Buch erst Tabelle und Abbildung vollständig ausgeben.
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{newplength}\Parameter{Name}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit\ChangedAt{v3.26}{\Class{scrlttr2}\and \Package{scrletter}} Hilfe dieser
|
|
Anweisung wird eine neue Pseudolänge definiert. Die neue Pseudolänge ist dann
|
|
über ihren \PName{Namen} eindeutig identifiziert. Jeder Name kann also nur
|
|
einmal vergeben werden.
|
|
%
|
|
\iffalse % Umbruchoptimierungstext
|
|
Es wird sichergestellt, dass jeder \PName{Name} nur
|
|
einmal vergeben wird.%
|
|
\else
|
|
\iffalse
|
|
Wird versucht, eine bereits vorhandene Pseudolänge erneut
|
|
zu definieren, so wird dies mit einer Fehlermeldung quittiert.%
|
|
\fi
|
|
%
|
|
\fi
|
|
|
|
\BeginIndex{Cmd}{@newplength}%
|
|
\iffree{%
|
|
Da der Anwender selbst normalerweise keine eigenen Pseudolängen definieren
|
|
muss, handelte es sich bei diesem Befehl bis \KOMAScript~3.25 um keine
|
|
Benutzeranweisung. Stattdessen existierte bis dahin nur \Macro{@newplength}
|
|
mit derselben Funktionalität. Diese sollte nicht mehr verwendet werden. }{%
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
Ausschließlich aus Gründen der Kompatibilität zu älteren
|
|
\KOMAScript-Versionen existiert für Paketautoren auch die interne Anweisung
|
|
\Macro{@newplength} mit identischer Bedeutung.%
|
|
\else%
|
|
\begin{Explain}%
|
|
Die\textnote{obsolete} interne Anweisung \Macro{@newplength} sollte nicht
|
|
mehr verwendet werden.%
|
|
\end{Explain}%
|
|
\fi%
|
|
}%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{Ifplength}\Parameter{Pseudolänge}%
|
|
\Parameter{Dann-Code}\Parameter{Sonst-Code}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit\ChangedAt{v3.27}{\Class{scrlttr2}\and \Class{scrletter}} dieser Anweisung
|
|
kann geprüft werden, ob eine \PName{Pseudolänge} definiert ist. Ist dies der
|
|
Fall, so wird der \PName{Dann-Code} ausgeführt, anderenfalls wird der
|
|
\PName{Sonst-Code} ausgeführt.%
|
|
\iffree{}{\par%
|
|
\BeginIndex{Cmd}{if@plength}%
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
Ausschließlich aus Konsistenzgründen existiert für Paketautoren auch die
|
|
interne Anweisung \Macro{if@plength} mit identischer Bedeutung.%
|
|
\else%
|
|
\begin{Explain}%
|
|
Die\textnote{obsolete} interne Anweisung \Macro{if@plength} sollte nicht
|
|
mehr verwendet werden.%
|
|
\end{Explain}%
|
|
\fi%
|
|
}%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{useplength}\Parameter{Name}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit Hilfe dieser Anweisung wird auf den Wert der Pseudolänge mit dem
|
|
angegebenen \PName{Namen} zugegriffen. Anwender benötigen dies eher
|
|
selten. Innerhalb von \File{lco}-Dateien\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei}
|
|
(siehe \autoref{sec:\LabelBase.lcoFile} ab
|
|
\autopageref{sec:\LabelBase.lcoFile}) wird die Anweisung häufig bei der
|
|
Berechnung abhängiger Pseudolängen verwendet.%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{setplength}%
|
|
\OParameter{Faktor}\Parameter{Pseudolänge}\Parameter{Wert}
|
|
\Macro{addtoplength}%
|
|
\OParameter{Faktor}\Parameter{Pseudolänge}\Parameter{Wert}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit\ChangedAt{v3.26}{\Class{scrlttr2}\and \Package{scrletter}} Hilfe von
|
|
\Macro{setplength} kann einer \PName{Pseudolänge} das Vielfache eines
|
|
\PName{Wertes} zugewiesen werden. Der \PName{Faktor} wird dabei als optionales
|
|
Argument übergeben (siehe auch \DescRef{\LabelBase.cmd.setlengthtoplength},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.cmd.setlengthtoplength}).
|
|
|
|
Mit \Macro{addtoplength} kann man zu einer \PName{Pseudolänge} das Vielfache
|
|
eines \PName{Wertes} addieren. Auch dabei wird der \PName{Faktor} als
|
|
optionales Argument übergeben.
|
|
|
|
Um einer \PName{Pseudolänge} das Vielfache einer anderen Pseudolänge
|
|
zuzuweisen oder zu ihr zu addieren, verwendet man innerhalb von \PName{Wert}
|
|
die Anweisung \DescRef{\LabelBase.cmd.useplength}. Um von einer
|
|
\PName{Pseudolänge} den Wert einer anderen \PName{Pseudolänge} zu
|
|
subtrahieren, verwendet man gleichzeitig als \PName{Faktor} ein Minuszeichen
|
|
oder \PValue{-1} oder einen anderen negativen Faktor.
|
|
|
|
\BeginIndex{Cmd}{@setplength}%
|
|
\BeginIndex{Cmd}{@addtoplength}%
|
|
\iffree{%
|
|
Da der Anwender selbst normalerweise keine Pseudolängen ändern muss,
|
|
handelte es sich bis \KOMAScript~3.25 bei diesen Befehlen um keine
|
|
Benutzeranweisungen. Stattdessen existierten bis dahin nur
|
|
\Macro{@setplength} und \Macro{@addtoplength} mit derselben
|
|
Funktionalität. Diese sollten nicht mehr verwendet werden.
|
|
}{%
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
Ausschließlich aus Gründen der Kompatibilität zu älteren
|
|
\KOMAScript-Versionen existieren für Paketautoren auch die internen
|
|
Anweisungen \Macro{@setplength} und \Macro{@addtoplength} mit identischen
|
|
Bedeutungen.%
|
|
\else%
|
|
\begin{Explain}%
|
|
Die\textnote{obsolete} internen Anweisungen
|
|
\Macro{@setplength} und \Macro{@addtoplength} sollten nicht mehr verwendet
|
|
werden.%
|
|
\end{Explain}%
|
|
\fi%
|
|
}%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{setplengthtowidth}
|
|
\OParameter{Faktor}\Parameter{Pseudolänge}\Parameter{Inhalt}
|
|
\Macro{setplengthtoheight}
|
|
\OParameter{Faktor}\Parameter{Pseudolänge}\Parameter{Inhalt}
|
|
\Macro{setplengthtodepth}
|
|
\OParameter{Faktor}\Parameter{Pseudolänge}\Parameter{Inhalt}
|
|
\Macro{setplengthtototalheight}
|
|
\OParameter{Faktor}\Parameter{Pseudolänge}\Parameter{Inhalt}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die\ChangedAt{v3.26}{\Class{scrlttr2}\and \Package{scrletter}} ersten drei
|
|
Anweisungen sind vergleichbar mit \Macro{settowidth},
|
|
\Macro{settoheight} und \Macro{settodepth} aus dem \LaTeX-Kern, setzen aber
|
|
keine Länge, sondern eine \PName{Pseudolänge}. Entsprechend
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.setplength} sind sie ebenfalls um einen optionalen
|
|
\PName{Faktor} erweitert. Sie setzen also eine \PName{Pseudolänge} auf die
|
|
Breite, Höhe oder Tiefe von \PName{Inhalt} multipliziert mit dem optional
|
|
angegebenen \PName{Faktor}. Die zusätzliche Anweisung
|
|
\Macro{setplengthtototalheight} setzt die \PName{Pseudolänge} auf die Summe
|
|
der Höhe und Tiefe von \PName{Inhalt} multipliziert mit dem optionalen
|
|
\PName{Faktor}.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{setlengthtoplength}
|
|
\OParameter{Faktor}\Parameter{Länge}\Parameter{Pseudolänge}
|
|
\Macro{addtolengthplength}
|
|
\OParameter{Faktor}\Parameter{Länge}\Parameter{Pseudolänge}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit der Anweisung
|
|
\Macro{setlengthtoplength}\important{\Macro{setlengthtoplength}} kann man
|
|
einer \LaTeX-\PName{Länge} das Vielfache einer \PName{Pseudolänge} zuweisen.
|
|
Auch hier wird ein \PName{Faktor} nicht direkt der \PName{Pseudolänge}
|
|
vorangestellt, sondern als optionales Argument übergeben.
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
Man sollte diese
|
|
Anweisung auch verwenden, wenn man einer \PName{Länge} den negativen Wert
|
|
einer \PName{Pseudolänge} zuweisen will. %
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
Als \PName{Faktor} kann dann wahlweise ein Minuszeichen oder \PValue{-1}
|
|
verwendet werden.
|
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%
|
|
\else %
|
|
\PName{Faktor} ist dann \PValue{-1}.
|
|
%
|
|
\fi %
|
|
\fi %
|
|
%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
Die Anweisung\important{\Macro{addtolengthplength}} \Macro{addtolengthplength}
|
|
arbeitet ähnlich. Nur wird die mit \PName{Faktor} multiplizierte
|
|
\PName{Pseudolänge} zur \PName{Länge} addiert.%
|
|
\else %
|
|
Mit \Macro{addtolengthplength}\important{\Macro{addtolengthplength}} wird die
|
|
mit \PName{Faktor} multiplizierte \PName{Pseudolänge} zur \PName{Länge}
|
|
addiert.%
|
|
\fi %
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\section{Genereller Aufbau eines Briefdokuments}
|
|
\seclabel{document}
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Briefe>Aufbau}
|
|
|
|
Der generelle Aufbau eines Briefdokuments weicht etwas vom Aufbau eines
|
|
normalen Dokuments ab. Während ein Buchdokument normalerweise nur ein Buch
|
|
enthält, kann ein Briefdokument mehrere Briefe enthalten. Wie in
|
|
\autoref{fig:\LabelBase.document} veranschaulicht, besteht ein
|
|
Briefdokument aus einem Vorspann, den einzelnen Briefen und dem Abschluss.
|
|
|
|
\begin{figure}
|
|
\KOMAoptions{captions=bottombeside}%
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}[{Genereller Aufbau eines Briefdokuments mit beliebig
|
|
vielen einzelnen Briefen}]{%
|
|
Genereller Aufbau eines Briefdokuments mit
|
|
beliebig vielen einzelnen Briefen (den Aufbau eines einzelnen
|
|
Briefs zeigt \autoref{fig:\LabelBase.letter})%
|
|
\label{fig:\LabelBase.document}}[l]
|
|
\begin{minipage}[b]{.667\linewidth}
|
|
\centering\small\setlength{\fboxsep}{1.5ex}%
|
|
\addtolength{\linewidth}{-\dimexpr2\fboxrule+2\fboxsep\relax}%
|
|
\setlength{\topsep}{.5\topsep}%
|
|
\fbox{\parbox{\linewidth}{\raggedright%
|
|
\Macro{documentclass}\OParameter{\dots}\PParameter{scrlttr2}\\
|
|
\begin{center}
|
|
\emph{Einstellungen für alle Briefe}
|
|
\end{center}
|
|
\Macro{begin}\PParameter{document}
|
|
}}\\[1pt]
|
|
\fbox{\parbox{\linewidth}{\raggedright%
|
|
\begin{center}
|
|
\emph{Einstellungen ab dem nächsten Brief}
|
|
\end{center}
|
|
\Macro{begin}\PParameter{letter}\Parameter{Empfänger}\\
|
|
\begin{center}
|
|
\emph{Inhalt eines einzelnen Briefs}
|
|
\end{center}
|
|
\Macro{end}\PParameter{letter}\\
|
|
}}\\[2pt]
|
|
\parbox{\linewidth}{\raggedright\vspace{-.5ex}\vdots\vspace{1ex}}\\
|
|
\fbox{\parbox{\linewidth}{\raggedright%
|
|
\Macro{end}\PParameter{document}
|
|
}}\\[\dimexpr\fboxsep+\fboxrule\relax]
|
|
\end{minipage}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\end{figure}
|
|
|
|
Der Vorspann beinhaltet dabei alle Einstellungen, die generell alle Briefe
|
|
betreffen. Diese können in den Einstellungen der einzelnen Briefe jedoch
|
|
zumindest teilweise überschrieben werden.
|
|
|
|
Bei Verwendung von \Package{scrletter}\important{scrletter} ändert sich
|
|
lediglich, dass eine andere Klasse geladen und dafür zusätzlich
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usepackage}\PParameter{scrletter} noch vor den
|
|
Einstellungen für alle Briefe einzufügen ist. Für das Setzen von Optionen für
|
|
\Package{scrletter} sei auf \autoref{sec:\LabelBase.options}, ab
|
|
\autopageref{sec:\LabelBase.options} verwiesen.
|
|
|
|
Ich empfehle, vor \Macro{begin}\PParameter{document} nur allgemeine
|
|
Einstellungen wie das Laden von Paketen und das Setzen von Optionen
|
|
vorzunehmen. Alle Einstellungen, die das Setzen einer Variablen oder sonstige
|
|
Textangaben beinhalten, sollten nach \Macro{begin}\PParameter{document}
|
|
vorgenommen werden. Dies empfiehlt\textnote{Tipp!} sich umso mehr, wenn das
|
|
Babel-Paket\IndexPackage{babel} (siehe \cite{package:babel}) verwendet wird
|
|
oder sprachabhängige Variablen von \Class{scrlttr2} oder \Package{scrletter}
|
|
verändert werden sollen.
|
|
|
|
Der Abschluss besteht in der Regel nur aus
|
|
\Macro{end}\PParameter{document}. Natürlich können Sie dort aber auch
|
|
zusätzliche Kommentare einfügen.
|
|
|
|
\begin{figure}
|
|
\KOMAoptions{captions=bottombeside}%
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}[{Genereller Aufbau eines einzelnen Briefes innerhalb
|
|
eines Briefdokuments}]{Genereller Aufbau eines einzelnen Briefes
|
|
innerhalb eines Briefdokuments (siehe
|
|
\autoref{fig:\LabelBase.document})%
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter}}[l]
|
|
\begin{minipage}[b]{.667\linewidth}%
|
|
\centering\small\setlength{\fboxsep}{1.5ex}%
|
|
\addtolength{\linewidth}{-\dimexpr2\fboxrule+2\fboxsep\relax}%
|
|
\setlength{\topskip}{.5\topskip}%
|
|
\fbox{\parbox{\linewidth}{\raggedright%
|
|
\begin{center}
|
|
\emph{Einstellungen ab diesem Brief}
|
|
\end{center}
|
|
\Macro{begin}\PParameter{letter}%
|
|
\OParameter{Optionen}\Parameter{Empfänger}
|
|
\begin{center}
|
|
\emph{(Einstellungen für diesen Brief)}
|
|
\end{center}
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.opening}\Parameter{Anrede}
|
|
}}\\[1pt]
|
|
\fbox{\parbox{\linewidth}{\raggedright%
|
|
\begin{center}
|
|
\emph{Brief"|text}
|
|
\end{center}
|
|
}}\\[1pt]
|
|
\fbox{\parbox{\linewidth}{\raggedright%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.closing}\Parameter{Grußformel}\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.ps}
|
|
\begin{center}
|
|
\emph{Postscriptum}
|
|
\end{center}
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.encl}\Parameter{Anlagen}\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.cc}\Parameter{Verteiler}\\
|
|
\Macro{end}\PParameter{letter}
|
|
}}\\[\dimexpr\fboxsep+\fboxrule\relax]
|
|
\end{minipage}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\end{figure}
|
|
|
|
Wie in \autoref{fig:\LabelBase.letter} verdeutlicht wird, bestehen die
|
|
einzelnen Briefe wiederum aus einer Einleitung, dem eigentlichen Brief"|text
|
|
und einem Schlussteil. In der Einleitung werden alle Einstellungen
|
|
vorgenommen, die ab diesem oder nur für diesen einen Brief gelten sollen. Es
|
|
sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Einstellungen, die vor oder zwischen
|
|
den einzelnen Briefen getroffen werden, für alle nachfolgenden Briefe
|
|
gelten. Entscheidend ist hierbei, dass diese Einleitung immer mit
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.opening}\IndexCmd{opening} endet. Ebenso beginnt der
|
|
Schlussteil immer mit
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.closing}\IndexCmd{closing}. Gegebenenfalls können die
|
|
Argumente \PName{Anrede} und \PName{Grußformel} der beiden Anweisungen leer
|
|
bleiben, die Anweisungen müssen jedoch gesetzt werden und haben immer ein
|
|
Argument.
|
|
|
|
Bei Verwendung von \Package{scrletter} spricht nichts dagegen, vor,
|
|
zwischen oder nach Briefen weitere Dokumentteile einzufügen, die nicht im
|
|
Briefkontext stehen sollen. So kann man beispielsweise Anschreiben und
|
|
Lebenslauf in einem Dokument zusammenfassen.
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\begin{Environment}{letter}\OParameter{Optionen}\Parameter{Empfänger}
|
|
\end{Environment}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\BeginIndex{}{Anschrift}%
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
Die Briefumgebung \Environment{letter} ist einer der zentralen Dreh- und
|
|
Angelpunkte der Briefklasse und des Briefpakets. Als
|
|
Besonderheit\textnote{\KOMAScript{} vs. Standardklassen} kann man bei
|
|
\Class{scrlttr2} und \Package{scrletter} der Briefumgebung zusätzliche
|
|
\PName{Optionen} mit auf den Weg geben. Diese werden dann intern per
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.KOMAoptions}-Anweisung ausgeführt.%
|
|
\else%
|
|
Die Briefumgebung \Environment{letter} ist der Hauptzweck der Briefklasse und
|
|
des Briefpakets. Bei\textnote{\KOMAScript{} vs. Standardklassen}
|
|
\Class{scrlttr2} und \Package{scrletter} kann man der Briefumgebung
|
|
\PName{Optionen} mit auf den Weg geben, die dann per
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.KOMAoptions} nur für diese Umgebung ausgeführt
|
|
werden.%
|
|
\fi%
|
|
|
|
Der \PName{Empfänger} wird als obligatorischer Parameter an die Umgebung
|
|
übergeben. Dabei\textnote{Achtung!} dient der doppelte Backslash als
|
|
Trennzeichen zwischen einzelnen Teilen der Anschrift. Diese Teile
|
|
werden im Anschriftfeld als einzelne Zeilen ausgegeben. Dennoch sollte der
|
|
doppelte Backslash hier nicht als fester Zeilenumbruch verstanden
|
|
werden. Absätze, vertikaler Leerraum und Ähnliches sind in der Anschrift nicht
|
|
erlaubt. Sie können zu unerwarteten Effekten und Fehlermeldungen führen. Dies
|
|
ist übrigens bei der Standardbriefklasse genauso.
|
|
|
|
\begin{Example}
|
|
\phantomsection\label{desc:\LabelBase.env.letter.example}%
|
|
Angenommen, jemand wollte einen Brief an Petra Mustermann schreiben.
|
|
Ein minimalistisches Briefdokument dafür würde so aussehen:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\documentclass[version=last]{scrlttr2}
|
|
\usepackage[ngerman]{babel}
|
|
\begin{document}
|
|
\begin{letter}{Petra Mustermann\\
|
|
Vor dem Berg 1\\
|
|
12345 Musterhausen}
|
|
\end{letter}
|
|
\end{document}
|
|
\end{lstcode}
|
|
Allerdings\textnote{Achtung!} würde dabei noch keinerlei Ausgabe
|
|
entstehen. Es würde noch nicht einmal die Anschrift auf dem Briefbogen
|
|
ausgegeben. Warum das so ist, erfahren Sie bei der Erklärung zur Anweisung
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.opening} auf \DescPageRef{\LabelBase.cmd.opening}.
|
|
\end{Example}
|
|
|
|
Briefe\ChangedAt{v3.27}{\Class{scrlttr2}\and \Package{scrletter}} werden immer
|
|
einspaltig und ohne vertikalen Ausgleich gesetzt. Letzteres kann man mit Hilfe
|
|
von \DescRef{\LabelBase.cmd.AtBeginLetter} und der in
|
|
\autoref{sec:maincls.typearea}, \DescPageRef{maincls.cmd.flushbottom}
|
|
erklärten Anweisungen \DescRef{maincls.cmd.flushbottom}\IndexCmd{flushbottom}
|
|
ändern.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{AtBeginLetter}\Parameter{Anweisungen}
|
|
\Macro{AtEndLetter}\Parameter{Anweisungen}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\iffalse% Umbruchvarianten
|
|
Wie\textnote{Haken}\Index[indexmain]{Haken} in \cite{latex:clsguide} erwähnt,
|
|
gibt es bei \LaTeX{} die Möglichkeit, zu bestimmten Gelegenheiten während des
|
|
\LaTeX-Laufs eines Dokuments zusätzliche \PName{Anweisungen} ausführen zu
|
|
lassen. Zu diesem Zweck stellt der \LaTeX-Kern beispielsweise die Anweisungen
|
|
\Macro{AtEndOfClass}\IndexCmd{AtEndOfClass} und
|
|
\Macro{AtBeginDocument}\IndexCmd{AtBeginDocument} zur Verfügung. Man nennt
|
|
solche Eingriffspunkte auch \emph{hooks}\Index{hook=\emph{hook}}, also
|
|
Haken. Die Klasse \Class{scrlttr2} und das Paket \Package{scrletter} fügen
|
|
zwei weitere Haken hinzu, die mit \Macro{AtBeginLetter} und
|
|
\Macro{AtEndLetter}\ChangedAt{v2.95}{\Class{scrlttr2}} mit Inhalt versehen
|
|
werden können. Wie man schon daran erkennt, dass die \LaTeX-Kern-Anweisungen
|
|
für Haken nicht in \cite{latex:usrguide} sondern in \cite{latex:clsguide}
|
|
dokumentiert sind, sind diese Anweisungen eigentlich eher für Paket- und
|
|
Klassenautoren gedacht. Bei der Briefklasse und dem Briefpaket kann es jedoch
|
|
sinnvolle Anwendungen für die beiden neuen Haken auch auf Benutzerebene
|
|
geben.\Index[indexmain]{Haken} Das folgende Beispiel zeigt dies.%
|
|
%
|
|
\begin{Example}
|
|
Angenommen, Sie haben mehrere Briefe in einem Dokument. Sie verwenden
|
|
außerdem eine eigene Anweisung, um in den Briefen einen Fragebogen
|
|
zu setzen. Dabei werden die Fragen automatisch mit Hilfe eines
|
|
Zählers nummeriert. Da \KOMAScript{} dieser Zähler nicht bekannt
|
|
ist, würde er auch im Gegensatz etwa zur Seitenzahl am Anfang eines
|
|
neuen Briefes nicht zurückgesetzt. Wenn jeder Brief zehn Fragen
|
|
beinhaltet, hätte damit die erste Frage im fünften Brief die Nummer
|
|
41 statt der Nummer 1. Sie lösen das, indem Sie \KOMAScript{}
|
|
mitteilen, dass am Anfang jedes Briefes der Zähler zurückgesetzt
|
|
werden soll:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\newcounter{Frage}
|
|
\newcommand{\Frage}[1]{%
|
|
\par
|
|
\refstepcounter{Frage}%
|
|
\noindent
|
|
\begin{tabularx}{\textwidth}{l@{}X}
|
|
\theFrage:~ & #1\\
|
|
\end{tabularx}%
|
|
}%
|
|
\AtBeginLetter{\setcounter{Frage}{0}}
|
|
\end{lstcode}
|
|
Damit hat dann auch die erste Frage im 1001.~Brief wieder die Nummer
|
|
Eins. Die hier angegebene Definition benötigt übrigens das
|
|
\Package{tabularx}-Paket\IndexPackage{tabularx} (siehe
|
|
\cite{package:tabularx}).
|
|
\end{Example}
|
|
\else%
|
|
Wie\Index[indexmain]{Haken} in \cite{latex:clsguide} erwähnt, gibt es bei
|
|
\LaTeX{} die Möglichkeit, während des \LaTeX-Laufs eines Dokuments zusätzliche
|
|
\PName{Anweisungen} ausführen zu lassen. Zu diesem Zweck stellt der
|
|
\LaTeX-Kern die Anweisungen \Macro{AtEndOfClass}\IndexCmd{AtEndOfClass} und
|
|
\Macro{AtBeginDocument}\IndexCmd{AtBeginDocument} zur Verfügung. Man nennt
|
|
solche Eingriffspunkte auch \emph{hooks}\Index{hook=\emph{hook}}, also
|
|
Haken. \KOMAScript{} fügt zwei weitere Haken hinzu, die mit
|
|
\Macro{AtBeginLetter} und
|
|
\Macro{AtEndLetter}\ChangedAt{v2.95}{\Class{scrlttr2}} mit Inhalt versehen
|
|
werden können. Wie man schon daran erkennt, dass die \LaTeX-Kern-Anweisungen
|
|
für Haken nicht in \cite{latex:usrguide} sondern in \cite{latex:clsguide}
|
|
dokumentiert sind, sind diese Anweisungen eigentlich eher für Paket- und
|
|
Klassenautoren gedacht. Bei Briefen kann es jedoch sinnvolle Anwendungen für
|
|
die beiden neuen Haken auch auf Benutzerebene geben.\Index[indexmain]{Haken}%
|
|
%
|
|
\begin{Example}
|
|
Angenommen, Sie haben mehrere Briefe in einem Dokument und verwenden
|
|
eine eigene Anweisung, um in den Briefen einen Fragebogen
|
|
zu setzen. Die Fragen werden mit Hilfe eines
|
|
Zählers nummeriert. Da \KOMAScript{} diesen Zähler nicht kennt,
|
|
würde er auch im Gegensatz zur Seitenzahl am Anfang eines
|
|
neuen Briefes nicht zurückgesetzt. Bei 10 Fragen je Brief, hätte damit die
|
|
erste Frage im fünften Brief die Nummer 41 statt der Nummer 1. Sie lösen
|
|
das, indem Sie am Anfang jedes Briefes den Zähler zurücksetzen lassen:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\newcounter{Frage}
|
|
\newcommand{\Frage}[1]{%
|
|
\refstepcounter{Frage}\par
|
|
\noindent\begin{tabularx}{\textwidth}{l@{}X}
|
|
\theFrage:~ & #1\\
|
|
\end{tabularx}%
|
|
}%
|
|
\AtBeginLetter{\setcounter{Frage}{0}}
|
|
\end{lstcode}
|
|
Damit hat dann auch die erste Frage im 1001.~Brief wieder die Nummer
|
|
Eins. Die hier angegebene Definition benötigt übrigens das
|
|
\Package{tabularx}-Paket\IndexPackage{tabularx} (siehe
|
|
\cite{package:tabularx}).
|
|
\end{Example}%
|
|
\fi
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\ExampleEndFix% Beispiel am Ende der Beschreibung
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Counter{letter}
|
|
\Macro{thisletter}
|
|
\Macro{letterlastpage}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Für\ChangedAt{v3.19}{\Class{scrlttr2}\and \Package{scrletter}} den Fall, dass
|
|
sich mehrere Briefe in einem Dokument befinden, werden die Briefe intern von
|
|
\KOMAScript{} durchnummeriert. Hierfür ist seit Version~3.19 der Zähler
|
|
\Counter{letter} definiert, der mit jedem \Macro{begin}\PParameter{letter}
|
|
referenzierbar um eins erhöht wird.
|
|
\begin{Example}
|
|
Kommen wir auf das Beispiel zu \DescRef{\LabelBase.cmd.AtBeginLetter}
|
|
zurück. Statt den Zähler explizit innerhalb von
|
|
\Macro{begin}\PParameter{letter} zurückzusetzen, kann dies auch implizit
|
|
erfolgen, indem der Zähler \Counter{Frage} abhängig von \Counter{letter}
|
|
definiert wird:
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur entsprechende der Beispielauswahl oben!
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\newcounter{Frage}[letter]
|
|
\newcommand{\Frage}[1]{%
|
|
\par
|
|
\refstepcounter{Frage}%
|
|
\noindent
|
|
\begin{tabularx}{\textwidth}{l@{}X}
|
|
\theFrage:~ & #1\\
|
|
\end{tabularx}%
|
|
}%
|
|
\end{lstcode}
|
|
\else %
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\newcounter{Frage}[letter]
|
|
\newcommand{\Frage}[1]{%
|
|
\refstepcounter{Frage}\par
|
|
\noindent\begin{tabularx}{\textwidth}{l@{}X}
|
|
\theFrage:~ & #1\\
|
|
\end{tabularx}%
|
|
}%
|
|
\end{lstcode}
|
|
\fi %
|
|
Damit wird der Zähler automatisch zu Beginn jedes Briefs wieder auf Null
|
|
zurückgesetzt, so dass die erste Frage in jedem Brief wieder mit der Nummer
|
|
Eins beginnt.
|
|
\end{Example}
|
|
|
|
Will man sich den aktuellen Wert von \Counter{letter} ausgeben lassen, so ist
|
|
das wie gewohnt mit \Macro{theletter} möglich. Wie bereits erwähnt, ist der
|
|
Zähler aber auch referenzierbar. Das bedeutet, man könnte am Anfang eines
|
|
Briefes mit \Macro{label}\Parameter{Labelname} ein Label
|
|
setzen und mit \Macro{ref}\Parameter{Labelname} dann an beliebiger Stelle im
|
|
Dokument darauf verweisen. Innerhalb des Briefes selbst erhält man dasselbe
|
|
Ergebnis auch ganz ohne Label mit \Macro{thisletter}.
|
|
|
|
Für Label innerhalb von Serienbriefen ist es notwendig, diesen einen über alle
|
|
Briefe hinweg eindeutigen Namen zu geben. Auch dafür kann \Macro{thisletter}
|
|
verwendet werden. Intern arbeitet \KOMAScript{} für diesen Zweck ebenfalls mit
|
|
\Macro{thisletter}, um auf der letzten Seite eines jeden Briefes ein Label zu
|
|
setzen. Dadurch ist es möglich, mit
|
|
\Macro{letterlastpage}\IndexCmd{label}\IndexCmd{pageref} jederzeit innerhalb
|
|
des Briefes die Nummer der letzten Seite des Briefes auszugeben. Da
|
|
\Macro{letterlastpage} über \Macro{label} und \Macro{pageref} arbeitet, ist
|
|
die Ausgabe allerdings erst nach mehreren \LaTeX-Läufen -- meist zwei oder
|
|
drei -- gültig. Achten Sie gegebenenfalls auf entsprechende
|
|
\emph{Rerun}-Meldungen in der Terminal-Ausgabe oder der \File{log}-Datei.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{opening}\Parameter{Anrede}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Dies ist eine der wichtigsten Anweisungen in Briefen. Vordergründig
|
|
wird damit die \PName{Anrede}\Index{Anrede}, beispielsweise »Sehr
|
|
geehrte Frau~\dots«, gesetzt. Tatsächlich\textnote{Achtung!} setzt diese
|
|
Anweisung aber auch alle Elemente des Briefbogens wie die
|
|
Faltmarken\Index{Faltmarke}, den Briefkopf\Index{Briefkopf}, die
|
|
Anschrift\Index{Anschrift}, die Absenderergänzung, die
|
|
Geschäftszeile\Index{Geschaeftszeile=Geschäftszeile}, den Titel\Index{Titel},
|
|
den Betreff\Index{Betreff} und den
|
|
Seitenfuß\Index{Kopf}\Index{Fuss=Fuß}. Kurz\textnote{Ohne Anrede kein Brief!}
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gesagt: ohne Anrede kein Brief. Soll tatsächlich einmal ein Brief ohne Anrede
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gesetzt werden, so muss eben das Argument von \Macro{opening} leer bleiben.
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\begin{Example}
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Kommen wir auf das Beispiel von
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\DescPageRef{\LabelBase.env.letter.example} zurück. Wird dieses
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um eine Anrede ergänzt, dann ergibt sich aus
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\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-0.tex}
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der Briefbogen von \autoref{fig:\LabelBase.letter-0}.
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\begin{figure}
|
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\setcapindent{0pt}%
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\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit
|
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Anschrift und Anrede}]{Ergebnis eines minimalistischen Briefes nur mit
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Anschrift und Anrede (Datum und Faltmarken entstammen den
|
|
Voreinstellungen für DIN-Briefe)}[l]
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\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-0}}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-0}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}
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\iffalse % Umbruchkorrekturtext
|
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\begin{Explain}
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Bei\textnote{Tipp!} maschinell erstellten Briefen wurde früher meist auf
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eine Anrede verzichtet, da individualisierte Serienbriefe kaum möglich
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waren. Heute sind persönliche Anreden auch bei Massensendungen üblich.%
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\end{Explain}%
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\else
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\ExampleEndFix% Beispiel am Ende der Beschreibung
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\fi
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|
\EndIndexGroup
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|
|
|
|
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\begin{Declaration}
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|
\Macro{closing}\Parameter{Grußfloskel}
|
|
\end{Declaration}
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Mit der Anweisung \Macro{closing} wird in erster Linie die
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\PName{Grußfloskel}\Index{Gruss=Gruß}\Index{Schlussgruss=Schlussgruß}
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gesetzt. Diese kann auch mehrzeilig sein. Die einzelnen Zeilen sollten dann
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mit doppeltem Backslash voneinander getrennt werden. Absätze innerhalb der
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\PName{Grußfloskel} sind jedoch nicht gestattet.
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Darüber hinaus setzt diese Anweisung %
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\iffalse% Umbruchkorrekturgelabler
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aber auch noch gleich %
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\fi%
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den Inhalt der Variablen \DescRef{\LabelBase.variable.signature} als
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Signatur. Näheres zur Signatur und deren Konfiguration ist
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|
\autoref{sec:\LabelBase.closing} ab
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|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.signature} zu entnehmen.
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\begin{Example}
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Erweitern wir unser Beispiel um einige Zeilen Brieftext und eine Grußfloskel
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zu:
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\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-1.tex}
|
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Damit sieht das Ergebnis wie in \autoref{fig:\LabelBase.letter-1} aus.
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\begin{figure}
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit Anschrift,
|
|
Anrede, Text und Grußfloskel}]{Ergebnis eines kleinen
|
|
Briefes mit Anschrift, Anrede, Text und Grußfloskel (Datum und
|
|
Faltmarken entstammen den Voreinstellungen für DIN-Briefe)}[l]
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-1}}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-1}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\ExampleEndFix% Beispiel am Ende der Beschreibung
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|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{ps}
|
|
\end{Declaration}%
|
|
Diese Anweisung schaltet auf das
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|
Postskriptum\Index{Postskriptum} um. Dazu wird ein neuer Absatz
|
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begonnen und ein vertikaler Abstand -- in der Regel zur Signatur --
|
|
eingefügt. Auf die Anweisung \Macro{ps} kann beliebiger Text folgen.
|
|
Dabei muss der Anwender auch selbst entscheiden, ob er den Nachsatz
|
|
etwa mit der Abkürzung »PS:«, die übrigens ohne Punkt gesetzt wird,
|
|
beginnen will. \KOMAScript{} setzt diese Abkürzung weder
|
|
automatisch noch optional.
|
|
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|
\begin{Example}
|
|
Unser Beispielbrief, um ein Postskriptum erweitert,
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-2.tex}
|
|
sieht dann wie in \autoref{fig:\LabelBase.letter-2} aus.
|
|
\begin{figure}
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit Anschrift,
|
|
Anrede, Text, Grußfloskel und Postskriptum}]{Ergebnis eines kleinen
|
|
Briefes mit Anschrift, Anrede, Text, Grußfloskel und Postskriptum
|
|
(Datum und Faltmarken entstammen den Voreinstellungen für
|
|
DIN-Briefe)}[l]
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-2}}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-2}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
\begin{Explain}%
|
|
Als Briefe noch von Hand geschrieben wurden, war das Postskriptum
|
|
sehr beliebt. Es handelte sich bei diesen Nachsätzen ursprünglich um
|
|
Angaben, die im eigentlichen Brief vergessen wurden. Bei Briefen,
|
|
die mit \LaTeX{} geschrieben werden, ist es natürlich einfach,
|
|
Vergessenes nachträglich in den Brief einzuarbeiten. %
|
|
\iftrue % Umbruchkorrektur
|
|
Trotzdem ist das Postskriptum noch immer sehr beliebt, kann man damit doch
|
|
sehr schön noch einmal auf ganz andere äußerst wichtige oder eigentlich
|
|
ganz unwichtige Dinge hinweisen.%
|
|
\fi%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
Heutzutage verwendet man das Postskriptum dagegen eher für
|
|
Hinweise, die mit dem eigentlichen Briefinhalt wenig zu tun haben.
|
|
\fi%
|
|
\end{Explain}%
|
|
\else%
|
|
\ExampleEndFix% Beispiel am Ende
|
|
\fi%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{cc}\Parameter{Verteiler}
|
|
\Variable{ccseparator}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Ein \PName{Verteiler}\Index{Verteiler} kann mit der Anweisung \Macro{cc}
|
|
gesetzt werden. %
|
|
\iftrue% Umbruchkorrektur
|
|
Der \PName{Verteiler} wird der Anweisung dabei als Argument übergeben. %
|
|
\fi%
|
|
Wenn der \PName{Inhalt} der Variablen
|
|
\Variable{ccseparator}\Index{Trennzeichen} nicht leer ist, wird dem
|
|
\PName{Verteiler} die \PName{Bezeichnung} und der \PName{Inhalt} dieser
|
|
Variablen vorangestellt. Der \PName{Verteiler} selbst wird dann um die
|
|
entsprechende Breite eingerückt ausgegeben. Es empfiehlt\textnote{Tipp!}
|
|
sich, den \PName{Verteiler} \Macro{raggedright}\IndexCmd{raggedright} zu
|
|
setzen und die einzelnen Angaben durch doppelten Backslash voneinander zu
|
|
trennen.
|
|
\begin{Example}
|
|
Der Beispielbrief soll dieses Mal nicht nur an die Vorsitzende, sondern mit
|
|
Verteiler auch an alle Mitglieder des Vereins gehen:
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-3.tex}%
|
|
\iftrue % Umbruchkorrektur (siehe auch unten)
|
|
Das Ergebnis ist in \autoref{fig:\LabelBase.letter-3} zu sehen.%
|
|
\fi%
|
|
\begin{figure}
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit Anschrift,
|
|
Anrede, Text, Grußfloskel, Postskriptum und Verteiler}]{Ergebnis eines
|
|
kleinen Briefes mit Anschrift, Anrede, Text, Grußfloskel, Postskriptum
|
|
und Verteiler (Datum und Faltmarken entstammen den Voreinstellungen
|
|
für DIN-Briefe)}[l]
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-3}}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-3}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}
|
|
\iftrue% Umbruchkorrektur in Korrelation zu der im Beispiel
|
|
Vor dem Verteiler wird automatisch ein Abstand eingefügt.%
|
|
\else%
|
|
Wie in \autoref{fig:\LabelBase.letter-3} zu sehen, wird vor dem Verteiler
|
|
automatisch ein Abstand eingefügt.%
|
|
\fi%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{encl}\Parameter{Anlagen}
|
|
\Variable{enclseparator}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die \PName{Anlagen}\Index{Anlagen} sind genauso aufgebaut wie der
|
|
Verteiler. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Einleitung
|
|
hier von der \PName{Bezeichnung} und dem \PName{Inhalt} der Variablen
|
|
\Variable{enclseparator}\Index{Trennzeichen} bestimmt wird.
|
|
\begin{Example}
|
|
Dem Beispielbrief wird nun als Anlage noch ein Auszug aus der Satzung
|
|
beigefügt. Da es nur eine Anlage gibt, wird auch die voreingestellte
|
|
Bezeichnung passend geändert:
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-4.tex}
|
|
Das Ergebnis ist in \autoref{fig:\LabelBase.letter-4} zu sehen.
|
|
\begin{figure}
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit Anschrift,
|
|
Anrede, Text, Grußfloskel, Postskriptum, Anlagen und
|
|
Verteiler}]{Ergebnis eines kleinen Briefes mit Anschrift, Anrede,
|
|
Text, Grußfloskel, Postskriptum, Anlagen und Verteiler (Datum und
|
|
Faltmarken entstammen den Voreinstellungen für DIN-Briefe)}[l]
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-4}}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-4}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\LoadCommonFile{fontsize} % \section{Wahl der Schriftgröße für das Dokument}
|
|
|
|
\LoadCommonFile{textmarkup} % \section{Textauszeichnungen}
|
|
|
|
\section{Briefbogen}
|
|
\seclabel{firstpage}
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Briefbogen}
|
|
|
|
Der Briefbogen ist die erste Seite und damit das Aushängeschild jedes
|
|
Briefes. Im geschäftlichen Bereich handelt es sich dabei oft um einen
|
|
Vordruck, auf dem viele Elemente, wie ein Briefkopf mit Absenderinformationen
|
|
und Logo, bereits enthalten sind. Bei \KOMAScript{} sind diese Elemente frei
|
|
positionierbar. Damit ist es nicht nur möglich, einen Briefbogen direkt
|
|
nachzubilden, sondern auch vorgesehene Felder, wie die Anschrift, unmittelbar
|
|
auszufüllen. Die freie Positionierbarkeit wird über Pseudolängen (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.pseudoLength} ab
|
|
\autopageref{sec:\LabelBase.pseudoLength}) erreicht. Eine schematische
|
|
Darstellung des Briefbogens und der dafür verwendeten Variablen ist in
|
|
\autoref{fig:\LabelBase.variables} zu finden. Dabei sind die Namen der
|
|
Variablen zur besseren Unterscheidung von Anweisungen und deren Argumenten
|
|
fett gedruckt.
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|
|
|
Folgeseiten\Index{Folgeseite} sind vom Briefbogen zu
|
|
unterscheiden. Folgeseiten im Sprachgebrauch dieser Anleitung sind alle
|
|
Briefseiten abgesehen von der ersten.
|
|
|
|
|
|
\begin{figure}
|
|
\centering
|
|
\includegraphics[scale=0.99]{varDIN}
|
|
\caption{Schematische Darstellung des Briefbogens mit den wichtigsten
|
|
Anweisungen und Variablen für die skizzierten Elemente}
|
|
\label{fig:\LabelBase.variables}
|
|
\end{figure}
|
|
|
|
|
|
\subsection{Faltmarken}
|
|
\seclabel{foldmarks}
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Faltmarke}%
|
|
|
|
Falt- oder Falzmarken sind kleine horizontale Striche am linken und kleine
|
|
vertikale Striche am oberen Rand. \KOMAScript{} unterstützt für den Briefbogen
|
|
derzeit drei konfigurierbare horizontale und eine konfigurierbare vertikale
|
|
Faltmarke. Dazu wird noch eine horizontale Loch- oder Seitenmittenmarke
|
|
unterstützt, die nicht in der Vertikalen verschoben werden kann.
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{foldmarks}{Einstellung}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit der Option \Option{foldmarks} können Faltmarken\Index{Faltmarke} für eine
|
|
vertikale Zwei"~, Drei- oder Vierteilung und eine horizontale Zweiteilung
|
|
aktiviert oder deaktiviert werden. Die einzelnen Teile müssen dabei nicht
|
|
äquidistant sein. Die Positionen von drei der vier horizontalen und der
|
|
vertikalen Marke sind über Pseudolängen konfigurierbar (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.pseudoLength},
|
|
\autopageref{sec:\LabelBase.pseudoLength}).
|
|
|
|
Über die Option \Option{foldmarks} können entweder mit den Standardwerten für
|
|
einfache Schalter, die in \autoref{tab:truefalseswitch},
|
|
\autopageref{tab:truefalseswitch} angegeben sind, alle konfigurierten
|
|
Faltmarken am linken und oberen Rand ein- und ausgeschaltet werden,
|
|
oder\ChangedAt{v2.97e}{\Class{scrlttr2}} es kann durch die Angabe eines oder
|
|
mehrerer Buchstaben aus \autoref{tab:\LabelBase.foldmark} die Verwendung der
|
|
einzelnen Faltmarken gezielt konfiguriert werden. Auch in diesem Fall werden
|
|
die Faltmarken nur dann angezeigt, wenn die Faltmarken nicht mit
|
|
\PValue{false}, \PValue{off} oder \PValue{no} generell abgeschaltet
|
|
wurden. Die genaue Position der Faltmarken ist von den Einstellungen des
|
|
Anwenders beziehungsweise der \File{lco}-Dateien (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.lcoFile} ab \autopageref{sec:\LabelBase.lcoFile})
|
|
abhängig. Voreingestellt sind \PValue{true} und
|
|
\PValue{TBMPL}.\textnote{Voreinstellung}
|
|
%
|
|
\begin{table}
|
|
% \centering
|
|
\KOMAoptions{captions=topbeside}%
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
% \caption
|
|
\begin{captionbeside}[{%
|
|
Kombinierbare Werte für die Konfiguration der Faltmarken mit der
|
|
Option \Option{foldmarks}%
|
|
}]{%
|
|
\hspace{0pt plus 1ex}%
|
|
Kombinierbare Werte für die Konfiguration der Faltmarken mit der
|
|
Option \Option{foldmarks}\label{tab:\LabelBase.foldmark}%
|
|
}[l]
|
|
\begin{tabular}[t]{ll}
|
|
\toprule
|
|
\PValue{B} & untere, horizontale Faltmarke am linken Rand aktivieren\\%
|
|
\PValue{b} & untere, horizontale Faltmarke am linken Rand deaktivieren\\%
|
|
\PValue{H} & alle horizontalen Faltmarken am linken Rand aktivieren\\%
|
|
\PValue{h} & alle horizontalen Faltmarken am linken Rand deaktivieren\\%
|
|
\PValue{L} & linke, vertikale Faltmarke am oberen Rand aktivieren\\%
|
|
\PValue{l} & linke, vertikale Faltmarke am oberen Rand deaktivieren\\%
|
|
\PValue{M} & mittlere, horizontale Faltmarke am linken Rand aktivieren\\%
|
|
\PValue{m} & mittlere, horizontale Faltmarke am linken Rand deaktivieren\\%
|
|
\PValue{P} & Locher- bzw. Seitenmittenmarke am linken Rand aktivieren\\%
|
|
\PValue{p} & Locher- bzw. Seitenmittenmarke am linken Rand deaktivieren\\%
|
|
\PValue{T} & obere, horizontale Faltmarke am linken Rand aktivieren\\%
|
|
\PValue{t} & obere, horizontale Faltmarke am linken Rand deaktivieren\\%
|
|
\PValue{V} & alle vertikalen Faltmarken am oberen Rand aktivieren\\%
|
|
\PValue{v} & alle vertikalen Faltmarken am oberen Rand deaktivieren\\
|
|
\bottomrule
|
|
\end{tabular}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\end{table}
|
|
\begin{Example}
|
|
Angenommen, Sie wollen alle Faltmarken außer der Lochermarke
|
|
abschalten. Wenn die Voreinstellung zuvor noch nicht geändert wurde, können
|
|
Sie das Abschalten wie folgt erreichen:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\KOMAoptions{foldmarks=blmt}
|
|
\end{lstcode}
|
|
Besteht die Möglichkeit, dass die Voreinstellung bereits geändert wurde, so
|
|
sollten Sie lieber auf Nummer Sicher gehen. Unser Beispiel ist dann
|
|
entsprechend abzuändern.%
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-7}%
|
|
Das Ergebnis ist in \autoref{fig:\LabelBase.letter-7} zu sehen.
|
|
\begin{figure}
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit Anschrift,
|
|
Anrede, Text, Grußfloskel, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und
|
|
Lochermarke}]{Ergebnis eines kleinen Briefes mit Anschrift, Anrede,
|
|
Text, Grußfloskel, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und Lochermarke
|
|
(das Datum entstammt den Voreinstellungen für DIN-Briefe)}[l]
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-7}}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-7}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}
|
|
\BeginIndex{FontElement}{foldmark}\LabelFontElement{foldmark}%
|
|
Über\ChangedAt{v2.97c}{\Class{scrlttr2}} das Element \FontElement{foldmark}
|
|
kann die Farbe der Faltmarken geändert werden. Dazu werden die Anweisungen
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.setkomafont} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.addtokomafont} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.textmarkup}, \DescPageRef{\LabelBase.cmd.setkomafont})
|
|
verwendet. Voreingestellt ist keine Änderung.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{tfoldmarkvpos}
|
|
\PLength{mfoldmarkvpos}
|
|
\PLength{bfoldmarkvpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\KOMAScript{} kennt für Briefe \Class{scrlttr2} insgesamt drei in der vertikalen
|
|
Platzierung konfigurierbare Faltmarken. Die Position der oberen Faltmarke vom
|
|
oberen Papierrand wird von der Pseudolänge \PLength{tfoldmarkvpos}
|
|
bestimmt. Für die Position der mittleren Faltmarke ist Pseudolänge
|
|
\PLength{mfoldmarkvpos}\ChangedAt{v2.97e}{\Class{scrlttr2}}, für die untere
|
|
Faltmarke \PLength{bfoldmarkvpos} zuständig. Mit der
|
|
Locher-\Index{Lochermarke} oder Seitenmittenmarke kommt noch eine weitere
|
|
horizontale Marke dazu. Diese wird jedoch immer in der vertikalen Seitenmitte
|
|
platziert.
|
|
\iffalse% Umbruchkorrekturtext!
|
|
Da ihre vertikale Position also nicht konfigurierbar ist, existiert
|
|
auch keine Pseudolänge dafür.
|
|
\fi
|
|
|
|
Die\important{Achtung!} obere und untere Faltmarke dienen nicht der exakten
|
|
Drittelung des Papiers beim Falten. Vielmehr soll das Papier mit ihrer Hilfe
|
|
so geknickt werden können, dass das Feld für die Anschrift in einem
|
|
Fensterbriefumschlag zu sehen ist. Die Einstellungen sind daher von den
|
|
\File{lco}-Dateien\textnote{\File{lco}-Datei}%
|
|
\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei} abhängig. Eine
|
|
Besonderheit\textnote{Achtung!} stellt \Option{DINmtext} dar. Hier wird
|
|
von einem Briefumschlag im Format C6/5 (auch »C6 lang« genannt)
|
|
ausgegangen. Briefe, die mit dieser Option erstellt wurden, sind normalerweise
|
|
nicht für Fensterbriefumschläge im Format C5 oder C4 geeignet.
|
|
|
|
Die mittlere Faltmarke wird für abendländische Briefe normalerweise nicht
|
|
benötigt. Beispielsweise in Japan gibt es jedoch so unterschiedliche
|
|
Briefumschläge, dass eine weitere Faltmarke benötigt wurde (siehe die
|
|
japanischen \File{lco}-Dateien). An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass
|
|
die Bezeichnungen »obere«, »mittlere« und »untere« Faltmarke lediglich eine
|
|
Sprachkonvention darstellen. Tatsächlich ist nicht festgelegt, dass
|
|
\PLength{tfoldmarkvpos} kleiner als \PLength{mfoldmarkvpos} und dieses kleiner
|
|
als \PLength{bfoldmarkvpos} sein muss. Ist\textnote{Achtung!} eine der
|
|
Pseudolängen hingegen Null, so wird die entsprechende Faltmarke auch dann
|
|
nicht gesetzt, wenn sie per Option \DescRef{\LabelBase.option.foldmarks}%
|
|
\IndexOption{foldmarks~=\PName{Einstellung}}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.option.foldmarks}} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.foldmarks}) explizit aktiviert wurde.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{tfoldmarklength}
|
|
\PLength{mfoldmarklength}
|
|
\PLength{bfoldmarklength}
|
|
\PLength{pfoldmarklength}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Diese\ChangedAt{v2.97e}{\Class{scrlttr2}} vier Pseudolängen bestimmen die
|
|
Länge der vier horizontalen Marken. Dabei gilt eine
|
|
Besonderheit. Ist\textnote{Achtung!} die Länge nämlich mit Null angegeben, so
|
|
werden bei den Pseudolängen \PLength{tfoldmarklength},
|
|
\PLength{mfoldmarklength} und \PLength{bfoldmarklength} für die drei in der
|
|
vertikalen Position konfigurierbaren Faltmarken stattdessen 2\Unit{mm} als
|
|
Länge verwendet. Die Länge der Lochermarke, \PLength{pfoldmarklength}, wird
|
|
hingegen auf 4\Unit{mm} gesetzt.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{foldmarkhpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Diese Pseudolänge gibt den Abstand aller horizontalen Faltmarken vom linken
|
|
Papier\-rand an. Normalerweise sind das 3{,}5\Unit{mm}. Sie\textnote{Tipp!}
|
|
können den Wert aber auch in Ihrer eigenen \File{lco}-Datei ändern, falls Sie
|
|
einen Drucker verwenden, der einen breiteren unbedruckbaren linken Rand
|
|
hat. Ob die Faltmarken überhaupt gesetzt werden, hängt außerdem von der Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.foldmarks}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.option.foldmarks}}%
|
|
\IndexOption{foldmarks~=\PName{Einstellung}} ab (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.foldmarks}).%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{lfoldmarkhpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Neben\ChangedAt{v2.97e}{\Class{scrlttr2}} den horizontalen Faltmarken gibt es
|
|
auch noch eine vertikale Faltmarke. Deren Abstand von der linken Papierkante
|
|
wird über die Pseudolänge \PLength{lfoldmarkhpos} bestimmt. Diese Faltmarke
|
|
wird beispielsweise bei Briefen für einige japanische Chou- oder You-Umschläge
|
|
benötigt, wenn man diese für A4-Papier verwenden
|
|
will. In\textnote{Voreinstellung} den japanischen
|
|
\File{lco}-Dateien\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.lcoFile} ab \autopageref{sec:\LabelBase.lcoFile}) ist
|
|
daher ein Wert von 202\Unit{mm} voreingestellt. Mit der Voreinstellung Null
|
|
der übrigen \File{lco}-Dateien wird auch dann keine Marke ausgegeben, wenn sie
|
|
per Option \DescRef{\LabelBase.option.foldmarks}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.option.foldmarks}}%
|
|
\IndexOption{foldmarks~=\PName{Einstellung}} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.foldmarks}) aktiviert wird.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{lfoldmarklength}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die Pseudolänge \PLength{lfoldmarklength} bestimmt
|
|
die\ChangedAt{v2.97e}{\Class{scrlttr2}} Länge der vertikalen
|
|
Faltmarke. Auch\textnote{Achtung!} hier gibt es die Besonderheit, dass bei
|
|
einer angegebenen Länge von Null stattdessen 4\Unit{mm} verwendet werden.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{foldmarkvpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die\ChangedAt{v2.97e}{\Class{scrlttr2}} Pseudolänge gibt den Abstand
|
|
\iffree{aller}{der} vertikalen Faltmarke\iffree{n}{} vom oberen Papier\-rand
|
|
an. Normalerweise\textnote{Voreinstellung} sind das 3{,}5\Unit{mm}. %
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
Sie\textnote{Tipp!} können den Wert aber auch in Ihrer eigenen
|
|
\File{lco}-Datei ändern, falls Sie einen Drucker verwenden, der einen
|
|
breiteren unbedruckbaren oberen Rand hat. %
|
|
\fi%
|
|
Ob die Faltmarke\iffree{n}{} überhaupt gesetzt \iffree{werden}{wird}, hängt
|
|
außerdem von der Option \DescRef{\LabelBase.option.foldmarks}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.option.foldmarks}}%
|
|
\IndexOption{foldmarks~=\PName{Einstellung}} ab (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.foldmarks}).\iffree{ Derzeit gibt es nur eine
|
|
einzige vertikale Faltmarke, die als linke vertikale Faltmarke bezeichnet
|
|
wird.}{}%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{foldmarkthickness}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Diese\ChangedAt{v2.97c}{\Class{scrlttr2}} Pseudolänge gibt die Dicke aller
|
|
Faltmarken an. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} sind 0,2\Unit{pt}, also
|
|
eine sehr dünne Haarlinie. Insbesondere wenn die Farbe der Faltmarken
|
|
geändert wird, kann dies zu wenig sein!%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\subsection{Briefkopf}
|
|
\seclabel{firstHead}
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Briefkopf}%
|
|
|
|
Unter dem Briefkopf verstehen wir alle Angaben, die den Absender betreffen und
|
|
die über der Anschrift stehen. Normalerweise würde man erwarten, dass diese
|
|
über den Seitenstil gesetzt werden. %
|
|
\iffalse% Umruchkorrektur
|
|
Bei der alten Briefklasse \Class{scrlettr} war dies auch so. %
|
|
\fi%
|
|
Bei\textnote{Achtung!} \Class{scrlttr2} und \Package{scrletter} wird der
|
|
Briefkopf jedoch unabhängig vom Seitenstil von der Anweisung
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.opening}\IndexCmd{opening} ausgegeben.
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
Dabei wird der Briefkopf absolut positioniert, ist also vom Satzspiegel
|
|
unabhängig. Die erste Seite eines Briefes, also die Seite mit dem Briefkopf,
|
|
wird tatsächlich mit dem Seitenstil
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.empty}\IndexPagestyle{empty} gesetzt.%
|
|
\fi
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{firsthead}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\iffalse% Umbruchkorrekturtext
|
|
Das\ChangedAt{v2.97e}{\Class{scrlttr2}} oberste Element eines Briefbogens ist
|
|
normalerweise der Briefkopf. Bei
|
|
\else%
|
|
Bei\ChangedAt{v2.97e}{\Class{scrlttr2}}
|
|
\fi%
|
|
\KOMAScript{} kann mit der Option
|
|
\Option{firsthead} gewählt werden, ob der Briefkopf auf dem Briefbogen
|
|
überhaupt gesetzt werden soll. Als \PName{Ein-Aus-Wert} kann dabei einer der
|
|
Standardwerte für einfache Schalter aus \autoref{tab:truefalseswitch},
|
|
\autopageref{tab:truefalseswitch} verwendet werden. In der Voreinstellung ist
|
|
der Briefkopf aktiviert.\textnote{Voreinstellung}%%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{fromalign}{Methode}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\BeginIndex{}{Briefkopf}%
|
|
Die\important{\Option{fromalign}} Option \Option{fromalign} bestimmt, wo der
|
|
Absender\Index{Absender} auf der ersten Seite platziert werden soll. Neben
|
|
verschiedenen Platzierungen im Briefkopf gibt es
|
|
auch\ChangedAt{v2.97e}{\Class{scrlttr2}} die Möglichkeit, den Absender in der
|
|
Absenderergänzung\Index{Absenderergaenzung=Absenderergänzung}
|
|
unterzubringen. Gleichzeitig\textnote{Achtung!} dient diese Option als
|
|
zentraler Schalter, um die Erweiterungen der Briefkopfgestaltung überhaupt zu
|
|
aktivieren oder zu deaktivieren. Sind die Erweiterungen deaktiviert, so
|
|
bleiben %
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
die Optionen \DescRef{\LabelBase.option.fromrule},
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.fromphone},
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.frommobilephone},
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.fromemail}, \DescRef{\LabelBase.option.fromurl} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.fromlogo} %
|
|
\else%
|
|
diverse Optionen für den Absender %
|
|
\fi %
|
|
ohne Wirkung. Mögliche Werte für \Option{fromalign} sind
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.fromalign} zu entnehmen. Voreingestellt ist der Wert
|
|
\PValue{left}.\textnote{Voreinstellung}%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\begin{table}
|
|
\Index{Briefkopf}%
|
|
\caption[{Mögliche Werte für Option
|
|
\Option{fromalign} zur Platzierung des Absenders auf dem Briefbogen}]
|
|
{Mögliche Werte für Option
|
|
\Option{fromalign} zur Platzierung des Absenders auf dem Briefbogen}
|
|
\label{tab:\LabelBase.fromalign}
|
|
\begin{desctabular}
|
|
\entry{\PValue{center}, \PValue{centered}, \PValue{middle}}{%
|
|
Der Absender wird innerhalb des Briefkopfes zentriert; ein Logo wird
|
|
gegebenenfalls am Anfang der erweiterten Absenderangabe platziert; die
|
|
Erweiterungen der Briefkopfgestaltung werden
|
|
aktiviert.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{false}, \PValue{no}, \PValue{off}}{%
|
|
Die einfache Form des Absender wird verwendet; die Erweiterungen der
|
|
Briefkopfgestaltung werden deaktiviert; die Optionen
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.fromrule},
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.fromphone},
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.frommobilephone},
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.fromemail},
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.fromurl} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.fromlogo} werden
|
|
wirkungslose.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{left}}{%
|
|
Der Absender steht linksbündig im Briefkopf; ein Logo wird
|
|
gegebenenfalls rechtsbündig platziert; die Erweiterungen der
|
|
Briefkopfgestaltung werden
|
|
aktiviert.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{locationleft}, \PValue{leftlocation}}{%
|
|
Der Absender steht linksbündig in der Absenderergänzung; ein Logo wird
|
|
gegebenenfalls darüber platziert; der Briefkopf wird automatisch
|
|
deaktiviert, kann aber über Option \DescRef{\LabelBase.option.firsthead}
|
|
wieder aktiviert werden.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{locationright}, \PValue{rightlocation},
|
|
\PValue{location}}{%
|
|
Der Absender steht rechtsbündig in der Absenderergänzung; ein Logo wird
|
|
gegebenenfalls darüber platziert; der Briefkopf wird automatisch
|
|
deaktiviert, kann aber über Option \DescRef{\LabelBase.option.firsthead}
|
|
wieder aktiviert werden.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{right}}{%
|
|
Der Absender steht rechtsbündig im Briefkopf; ein Logo wird
|
|
gegebenenfalls linksbündig platziert; die Erweiterungen der
|
|
Briefkopfgestaltung werden aktiviert.}%
|
|
\end{desctabular}
|
|
\end{table}
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{firstheadvpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die Pseudolänge \PLength{firstheadvpos} gibt den Abstand des Briefkopfes von
|
|
der oberen Papierkante an. Der Wert wird in den vordefinierten
|
|
\File{lco}-Dateien\textnote{\File{lco}-Datei}\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei}
|
|
unterschiedlich gesetzt. Ein typischer Wert ist 8\Unit{mm}.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{firstheadhpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die Pseudolänge \PLength{firstheadhpos}\ChangedAt{v3.05}{\Class{scrlttr2}}
|
|
gibt bei einem positiven Wert den Abstand des Briefkopfes von der linken
|
|
Papierkante an. Ist\textnote{Achtung!} der Wert sogar größer oder gleich der
|
|
Breite des Papiers,
|
|
\Length{paperwidth}\important{\Length{paperwidth}}\IndexLength{paperwidth}, so
|
|
wird der Briefkopf horizontal zentriert auf dem Briefbogen platziert. Ein
|
|
negativer Wert gibt den Abstand des Briefkopfes von der rechten Papierkante
|
|
an. Ist der Wert jedoch kleiner oder gleich der negativen Breite des Papiers,
|
|
so wird der Briefkopf bündig zum linken Rand des Satzspiegels platziert.
|
|
Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist typischerweise ein Wert von
|
|
\Length{maxdimen}\IndexLength{maxdimen}%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
, also der größtmögliche Wert für eine Länge%
|
|
\fi%
|
|
\ und infolge dessen horizontale Zentrierung.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{firstheadwidth}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die Pseudolänge \PLength{firstheadwidth} gibt die Breite des Briefkopfes
|
|
an. Der Wert wird in den vordefinierten
|
|
\File{lco}-Dateien\textnote{\File{lco}-Datei}\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei}
|
|
unterschiedlich gesetzt. Während er normalerweise\textnote{Voreinstellung} von
|
|
der Papierbreite und dem horizontalen Abstand der Empfängeradresse vom linken
|
|
Papierrand abhängt, entspricht er bei \Option{KOMAold} der Breite des
|
|
Satzspiegels und ist bei \Option{NF} fest auf 170\Unit{mm} eingestellt.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{fromrule}{Position}
|
|
\Variable{fromname}
|
|
\Variable{fromaddress}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Der\important{\Variable{fromname}} Name des Absenders wird über die Variable
|
|
\Variable{fromname} bestimmt. Im Briefkopf wird dabei die \PName{Bezeichnung}
|
|
(siehe auch \autoref{tab:\LabelBase.fromTerm},
|
|
\autopageref{tab:\LabelBase.fromTerm}) nicht gesetzt.
|
|
|
|
Optional\important{\OptionValue{fromrule}{aftername}} kann mit Einstellung
|
|
\OptionValue{fromrule}{aftername} im erweiterten Briefkopf auf den Namen eine
|
|
horizontale Linie
|
|
folgen. Alternativ\important{\OptionValue{fromrule}{afteraddress}} kann die
|
|
Linie mit \OptionValue{fromrule}{afteraddress} auch unterhalb des kompletten
|
|
Absenders gesetzt werden. Eine Übersicht über alle möglichen Einstellungen für
|
|
die Linie bietet \autoref{tab:\LabelBase.fromrule}. Die Länge der Linie wird
|
|
über die Pseudolänge
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.fromrulewidth}\IndexPLength{fromrulewidth}
|
|
bestimmt (siehe \DescPageRef{\LabelBase.plength.fromrulewidth}).
|
|
|
|
\begin{table}
|
|
\KOMAoptions{captions=topbeside}%
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
% \caption
|
|
\begin{captionbeside}
|
|
[{%
|
|
Mögliche Werte für Option \Option{fromrule}%
|
|
}]{%
|
|
\label{tab:\LabelBase.fromrule}%
|
|
Mögliche Werte für Option \Option{fromrule} zur
|
|
Platzierung einer horizontalen Linie im Absender des erweiterten
|
|
Briefkopfes von \Class{scrlttr2} und \Package{scrletter}%
|
|
}%
|
|
[l]%
|
|
% \label{tab:\LabelBase.fromrule}%
|
|
\begin{minipage}[t]{.6\linewidth}%
|
|
\begin{desctabular}[t]
|
|
\entry{%
|
|
\PValue{afteraddress}, \PValue{below}, \PValue{on}, \PValue{true},
|
|
\PValue{yes}}{%
|
|
Linie unterhalb des kompletten Absenders}%
|
|
\entry{\PValue{aftername}}{%
|
|
Linie direkt unter dem Namen des Absenders}%
|
|
\entry{\PValue{false}, \PValue{no}, \PValue{off}}{%
|
|
keine Linie}%
|
|
\end{desctabular}
|
|
\end{minipage}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\end{table}
|
|
|
|
In der Voreinstellung\textnote{Voreinstellung} ist die Linie im erweiterten
|
|
Briefkopf nicht aktiviert. Im einfachen Briefkopf wird die Linie immer nach
|
|
dem Namen gesetzt.
|
|
|
|
Unter\important{\Variable{fromaddress}} dem Namen folgt die Anschrift des
|
|
Absenders. Diese wird über die Variable \Variable{fromaddress} bestimmt. Im
|
|
Briefkopf wird dabei die \PName{Bezeichnung} (siehe auch
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.fromTerm}, \autopageref{tab:\LabelBase.fromTerm}) nicht
|
|
gesetzt.
|
|
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{FontElement}{fromaddress}\LabelFontElement{fromaddress}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{fromname}\LabelFontElement{fromname}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{fromrule}\LabelFontElement{fromrule}%
|
|
Die Schrift, die für den Absender verwendet wird, kann über das Element
|
|
\FontElement{fromaddress}\IndexFontElement{fromaddress}%
|
|
\important{\FontElement{fromaddress}} eingestellt werden. Abweichungen davon
|
|
können für den Absendernamen über das Element
|
|
\FontElement{fromname}\IndexFontElement{fromname}%
|
|
\important{\FontElement{fromname}} und für die %
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
mit \Option{fromrule} gesetzte %
|
|
\else %
|
|
optionale %
|
|
\fi%
|
|
Linie über das Element \FontElement{fromrule}\IndexFontElement{fromrule}%
|
|
\important{\FontElement{fromrule}} eingestellt werden. In der Voreinstellung
|
|
erfolgt keinerlei Schriftumschaltung. Bei der Linie ist die Möglichkeit der
|
|
Schriftumschaltung hauptsächlich dazu gedacht, die Farbe %
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
der Linie %
|
|
\fi
|
|
ändern zu können%
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
, um etwa Grau anstelle von Schwarz zu verwenden%
|
|
\fi%
|
|
. Siehe hierzu \cite{package:xcolor}.%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\begin{Example}
|
|
Geben wir nun dem Absender
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
aus den bisherigen Beispielen
|
|
\fi %
|
|
einen Namen.
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-8.tex}
|
|
\begin{figure}
|
|
\centering
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-8}}\quad
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-9}}
|
|
\caption[{Beispiel: Brief mit Absender, Anschrift, Anrede,
|
|
Text, Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen und Verteiler}]
|
|
{Ergebnis eines kleinen Briefes mit Absender, Anschrift, Anrede, Text,
|
|
Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen und Verteiler (Datum und
|
|
Faltmarken entstammen den Voreinstellungen für DIN-Briefe); links der
|
|
einfache Briefkopf mit \OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{false},
|
|
rechts der
|
|
erweiterte Briefkopf mit \OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{center}}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-8-9}
|
|
\end{figure}
|
|
Dabei wird zunächst %
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
einmal nicht der erweiterte Briefkopf, sondern %
|
|
\fi %
|
|
nur der einfache Briefkopf verwendet. Das Ergebnis ist in
|
|
\autoref{fig:\LabelBase.letter-8-9} links zu sehen. Im Vergleich dazu ist
|
|
rechts daneben das gleiche Beispiel, jedoch mit Option
|
|
\OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{center}, also mit den aktivierten
|
|
Erweiterungen für den Briefkopf, abgebildet. Wie zu sehen ist, hat diese
|
|
Variante zunächst einmal keine Linie.
|
|
|
|
In \autoref{fig:\LabelBase.letter-8-9} taucht nun auch erstmals eine Signatur
|
|
unter dem Gruß auf. Diese wird automatisch aus dem Absendername
|
|
gewonnen. Wie sie konfiguriert werden kann, ist in
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.closing} ab \autopageref{sec:\LabelBase.closing} zu
|
|
finden.
|
|
|
|
Nun soll der Brief mit aktivierter Erweiterung für den Briefkopf mit Hilfe
|
|
der Option \Option{fromrule} auch noch eine Linie unter dem Namen erhalten:%
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-11.tex}%
|
|
Das Ergebnis ist in \autoref{fig:\LabelBase.letter-10-11} rechts zu sehen. %
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
Im Vergleich dazu ist links daneben das gleiche Beispiel noch einmal mit dem
|
|
einfachen Briefkopf und ohne Reaktion auf die zusätzliche Option.
|
|
%
|
|
\else %
|
|
Links steht zum Vergleich ein Beispiel mit dem einfachen Briefkopf.
|
|
%
|
|
\fi
|
|
%
|
|
\begin{figure}
|
|
\centering
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-10}}\quad
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-11}}
|
|
\caption[{Beispiel: Brief mit Absender, Trennlinie, Anschrift, Anrede, Text,
|
|
Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und
|
|
Lochermarke}]{Ergebnis eines kleinen Briefes mit Absender, Trennlinie,
|
|
Anschrift, Anrede, Text, Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen,
|
|
Verteiler und Lochermarke (das Datum entstammt den Voreinstellungen für
|
|
DIN-Briefe); links der einfache Briefkopf mit
|
|
\OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{false}, rechts der erweiterte
|
|
Briefkopf mit \OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{center}}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-10-11}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}
|
|
|
|
Ein\textnote{Achtung!} wichtiger Hinweis betrifft \iffree{noch}{\unskip} die
|
|
Absenderadresse: Innerhalb der Absenderadresse werden einzelne Teilangaben
|
|
durch doppelten Backslash voneinander getrennt. Solche Teilangaben sind
|
|
beispielsweise Straße und Hausnummer, Postleitzahl und Ort oder eine
|
|
Länderangabe. Dieser doppelte Backslash wird je nach Verwendung der
|
|
Absenderadresse unterschiedlich interpretiert und ist nicht zwangsläufig als
|
|
Zeilenumbruch zu verstehen. Absätze, vertikale Abstände und Ähnliches sind
|
|
innerhalb der Absenderangaben normalerweise nicht gestattet%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
. Man muss \KOMAScript{} schon sehr genau kennen, um solche Mittel
|
|
gegebenenfalls sinnvoll im Absender einsetzen zu können. Außerdem sollte man
|
|
in dem Fall unbedingt die Variablen für Rücksendeadresse (siehe Variable
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.backaddress},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.backaddress}) und Signatur (siehe Variable
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.signature},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.signature}) selbst setzen.%
|
|
\else %
|
|
\ und hätten außerdem gegebenenfalls Auswirkungen auf die Rücksendeadresse
|
|
(siehe Variable \DescRef{\LabelBase.variable.backaddress},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.backaddress}) und Signatur (siehe Variable
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.signature},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.signature}).%
|
|
\fi %
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{fromrulethickness}
|
|
\PLength{fromrulewidth}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Wie bereits bei Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.fromrule}\IndexOption{fromrule} auf
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.fromrule} erwähnt wurde, kann in den
|
|
vordefinierten Briefköpfen eine Linie im oder unter dem Absender gesetzt
|
|
werden. Hat\textnote{Achtung!} die Pseudolänge \PLength{fromrulewidth} die
|
|
Länge 0, so wird dabei die Länge dieser Linie automatisch bestimmt. Dies ist
|
|
die Voreinstellung\textnote{Voreinstellung} bei den vordefinierten
|
|
\File{lco}-Dateien. %
|
|
\iffalse % Umbruchkorrekturtext
|
|
Der Wert kann mit \DescRef{\LabelBase.cmd.setplength} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.cmd.setplength}) in eigenen \File{lco}-Dateien aber
|
|
auch abweichend gesetzt werden. %
|
|
\fi%
|
|
Die voreingestellte Dicke\ChangedAt{v2.97c}{\Class{scrlttr2}},
|
|
\PLength{fromrulethickness}, der Linie beträgt 0,4\Unit{pt}.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{symbolicnames}{Wert}
|
|
\OptionVName{fromphone}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\OptionVName{frommobilephone}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\OptionVName{fromfax}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\OptionVName{fromemail}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\OptionVName{fromurl}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\Variable{fromphone}
|
|
\Variable{frommobilephone}
|
|
\Variable{fromfax}
|
|
\Variable{fromemail}
|
|
\Variable{fromurl}
|
|
\Variable{phoneseparator}
|
|
\Variable{mobilephoneseparator}
|
|
\Variable{faxseparator}
|
|
\Variable{emailseparator}
|
|
\Variable{urlseparator}
|
|
\end{Declaration}%
|
|
Mit Hilfe der fünf Optionen \Option{fromphone},
|
|
\Option{frommobilephone}\ChangedAt{v3.12}{\Class{scrlttr2}}, \Option{fromfax},
|
|
\Option{fromemail} und \Option{fromurl} kann bestimmt werden, ob die
|
|
Telefonnummer\Index{Telefon}, die
|
|
Mobiltelefonnummer\Index{Mobiltelefon}\Index{Handy}, die Faxnummer\Index{Fax},
|
|
die E-Mail-Adresse und die URL im Absender\Index{Absender} gesetzt werden
|
|
soll. Als \PName{Ein-Aus-Wert} kann dabei einer der Standardwerte für einfache
|
|
Schalter aus \autoref{tab:truefalseswitch}, \autopageref{tab:truefalseswitch}
|
|
verwendet werden. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist jeweils
|
|
\PValue{false}. Die Inhalte selbst werden über die gleichnamigen Variablen
|
|
bestimmt. Die Voreinstellungen für die dabei verwendeten Bezeichnungen sind
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.fromTerm} zu entnehmen, die verwendeten Trennzeichen,
|
|
die zwischen der \PName{Bezeichnung} und dem \PName{Inhalt} einer Variablen
|
|
eingefügt werden, \autoref{tab:\LabelBase.fromSeparator}.
|
|
|
|
Mit\ChangedAt{v3.12}{\Class{scrlttr2}}\important{\Option{symbolicnames}}
|
|
Option \Option{symbolicnames} kann diese Voreinstellung auf einen Schlag
|
|
geändert werden. Die Option versteht die
|
|
Ein-Aus-Werte für einfache Schalter, wie sie in
|
|
\autoref{tab:truefalseswitch}, \autopageref{tab:truefalseswitch} angegeben
|
|
sind. Die\ChangedAt{v3.27}{\Class{scrlttr2}\and \Package{scrletter}}
|
|
Aktivierung der Option entspricht dabei dem \PName{Wert} \PValue{marvosym},
|
|
wodurch statt der sprachabhängigen Bezeichner
|
|
\DescRef{scrlttr2-experts.cmd.emailname},
|
|
\DescRef{scrlttr2-experts.cmd.faxname},
|
|
\DescRef{scrlttr2-experts.cmd.mobilephonename} und
|
|
\DescRef{scrlttr2-experts.cmd.phonename} Symbole aus dem
|
|
\Package{marvosym}\IndexPackage{marvosym}-Paket verwendet werden. Gleichzeitig
|
|
entfällt der Doppelpunkt bei der Definition der Trennzeichen. Für die URL
|
|
entfallen in diesem Fall sowohl der sprachabhängige Bezeichner als auch das
|
|
Trennzeichen. Mit \OptionValue{symbolicnames}{fontawesome} oder
|
|
\OptionValue{symbolicnames}{awesome} werden stattdessen Symbole von Paket
|
|
\Package{fontawesome}\IndexPackage{fontawesome} verwendet. Dabei wird auch für
|
|
die URL ein passendes Symbol aktiviert. Es ist zu beachten\textnote{Achtung!},
|
|
dass das Paket \Package{marvosym} oder \Package{fontawesome} gegebenenfalls
|
|
selbst in der Dokumentpräambel zu laden ist, falls mit der Option erst nach
|
|
\Macro{begin}\PParameter{document} die Verwendung eines dieser Pakete
|
|
aktiviert wird.
|
|
|
|
\begin{table}
|
|
\centering
|
|
\caption[{Vordefinierte Bezeichnungen der Variablen für die\newline
|
|
Absenderangaben im Briefkopf}]{Vordefinierte Bezeichnungen der Variablen
|
|
für die Absenderangaben im Briefkopf (die Bezeichnungen und Inhalte der
|
|
verwendeten Variablen für Trennzeichen sind
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.fromSeparator} zu entnehmen)}
|
|
\begin{desctabular}[1.8em]
|
|
\ventry{fromemail}{%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar*}\PParameter{emailseparator}%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar}\PParameter{emailseparator}}%
|
|
\ventry{fromfax}{%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar*}\PParameter{faxseparator}%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar}\PParameter{faxseparator}}%
|
|
\ventry{frommobilephone}{%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar*}\PParameter{mobilephoneseparator}%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar}\PParameter{mobilephoneseparator}}%
|
|
\ventry{fromname}{\DescRef{scrlttr2-experts.cmd.headfromname}}%
|
|
\ventry{fromphone}{%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar*}\PParameter{phoneseparator}%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar}\PParameter{phoneseparator}}%
|
|
\ventry{fromurl}{%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar*}\PParameter{urlseparator}%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar}\PParameter{urlseparator}}%
|
|
\end{desctabular}
|
|
\label{tab:\LabelBase.fromTerm}
|
|
\end{table}
|
|
|
|
\begin{table}[tp]
|
|
\centering
|
|
% \KOMAoptions{captions=topbeside}%
|
|
% \setcapindent{0pt}%
|
|
\caption
|
|
% \begin{captionbeside}
|
|
{Vordefinierte Bezeichnungen und Inhalte der Trennzeichen
|
|
für die Absenderangaben im Briefkopf ohne Option
|
|
\Option{symbolicnumbers}}
|
|
% [l]
|
|
\begin{tabularx}{\textwidth}{llX}
|
|
\toprule
|
|
Name & Bezeichnung & Inhalt \\
|
|
\midrule
|
|
\Variable{emailseparator} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.emailname} & \texttt{:\~} \\
|
|
\Variable{faxseparator} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.faxname} & \texttt{:\~} \\
|
|
\Variable{mobilephoneseparator} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.mobilephonename} &
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar}\PParameter{phoneseparator} \\
|
|
\Variable{phoneseparator} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.phonename} & \texttt{:\~} \\
|
|
\Variable{urlseparator} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.wwwname} & \texttt{:\~} \\
|
|
\bottomrule
|
|
\end{tabularx}
|
|
% \end{captionbeside}
|
|
\label{tab:\LabelBase.fromSeparator}
|
|
\end{table}
|
|
|
|
\begin{Example}
|
|
Herr Musterfrau aus unserem Beispiel hat auch Telefon und eine
|
|
E-Mail-Adresse. Diese möchte er ebenfalls im Briefkopf haben. Gleichzeitig
|
|
soll die Trennlinie nun nach dem Briefkopf stehen. Also gibt er die
|
|
entsprechenden Optionen an und setzt auch die zugehörigen Variablen:%
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-12.tex}%
|
|
Das Ergebnis aus \autoref{fig:\LabelBase.letter-12-13} links ist jedoch
|
|
ernüchternd. Die Optionen werden ignoriert. Das liegt %
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
daran, dass diese zusätzlichen Variablen und Optionen nur im erweiterten
|
|
Briefkopf verwendet werden. %
|
|
\else%
|
|
an Option \OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{false}. %
|
|
\fi%
|
|
Es muss also, wie in \autoref{fig:\LabelBase.letter-12-13}, rechts
|
|
beispielsweise Option \OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{center}
|
|
verwendet werden:%
|
|
\begin{figure}
|
|
\centering
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-12}}\quad
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-13}}
|
|
\caption[{Beispiel: Brief mit erweitertem Absender, Trennlinie, Anschrift,
|
|
Anrede, Text, Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler
|
|
und Lochermarke; Standard- vs. erweiterter Briefkopf}]{Ergebnis eines
|
|
kleinen Briefes mit erweitertem Absender, Trennlinie, Anschrift, Anrede,
|
|
Text, Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und
|
|
Lochermarke (das Datum entstammt den Voreinstellungen für DIN-Briefe);
|
|
links der einfache Briefkopf mit
|
|
\OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{false}, rechts der erweiterte
|
|
Briefkopf mit \OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{center}}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-12-13}
|
|
\end{figure}
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-13.tex}
|
|
|
|
Den Vergleich zweier weiterer Alternativen mit linksbündigem Absender durch
|
|
Einstellung \OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{left} und rechtsbündigem
|
|
Absender durch Einstellung \OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{right} zeigt
|
|
\autoref{fig:\LabelBase.letter-14-15}.
|
|
\begin{figure}
|
|
\centering
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-14}}\quad
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-15}}
|
|
\caption[{Beispiel: Brief mit erweitertem Absender, Trennlinie, Anschrift,
|
|
Anrede, Text, Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler
|
|
und Lochermarke; links- vs. rechtsbündiger Briefkopf}]{Ergebnis eines
|
|
kleinen Briefes mit erweitertem Absender, Trennlinie, Anschrift, Anrede,
|
|
Text, Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und
|
|
Lochermarke (das Datum entstammt den Voreinstellungen für DIN-Briefe);
|
|
links mit linksbündigem Kopf durch
|
|
\OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{left}, rechts mit Option
|
|
\OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{right} und damit rechtsbündigem
|
|
Kopf}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-14-15}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\ExampleEndFix% Beispiel am Ende
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{fromlogo}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\Variable{fromlogo}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\BeginIndex{Option}{fromlogo~=\PName{Ein-Aus-Wert}}%
|
|
\BeginIndex{Variable}{fromlogo}%
|
|
Mit der Option \Option{fromlogo} kann bestimmt werden, ob ein Logo\Index{Logo}
|
|
im Briefkopf gesetzt werden soll. Als \PName{Ein-Aus-Wert} kann dabei einer
|
|
der Standardwerte für einfache Schalter aus \autoref{tab:truefalseswitch},
|
|
\autopageref{tab:truefalseswitch} verwendet
|
|
werden. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist \PValue{false}, also kein
|
|
Logo. Das Logo selbst wird über die Variable \Variable{fromlogo}
|
|
definiert. Die \PName{Bezeichnung} für das Logo ist in der Voreinstellung leer
|
|
und wird von \KOMAScript{} auch nicht verwendet.%
|
|
\begin{Example}
|
|
Herr Musterfrau findet es besonders schick, wenn er seine Briefe mit einem
|
|
Logo versieht. Sein Logo hat er als Grafikdatei gespeichert, die er gerne
|
|
mit Hilfe der Anweisung \Macro{includegraphics} laden würde. Dazu bindet er
|
|
zusätzlich das Paket \Package{graphics}\IndexPackage{graphics} (siehe
|
|
\cite{package:graphics}) ein.%
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-16}%
|
|
Das Ergebnis ist in \autoref{fig:\LabelBase.letter-16-18}
|
|
% ,\autopageref{fig:\LabelBase.letter-16-18}
|
|
links oben zu sehen. Die beiden anderen Bilder in dieser Abbildung zeigen
|
|
das Ergebnis bei rechtsbündigem und bei zentriertem Absender.
|
|
\begin{figure}
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
{\hfill
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-16}}\quad
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-17}}\par\bigskip}
|
|
\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit erweitertem Absender, Logo,
|
|
Trennlinie, Anschrift, Anrede, Text, Grußfloskel, Signatur,
|
|
Postskriptum, Anlagen, Verteiler und Lochermarke; Absender links
|
|
vs. rechts vs. zentriert}]{Ergebnis eines kleinen Briefes mit
|
|
erweitertem Absender, Logo, Trennlinie, Anschrift, Anrede, Text,
|
|
Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und
|
|
Lochermarke (das Datum entstammt den Voreinstellungen für
|
|
DIN-Briefe); links, oben mit linksbündigem Absender, rechts daneben
|
|
mit zentriertem Absender und rechts mit rechtsbündigem Absender}[l]
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-18}}\quad
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-16-18}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\ExampleEndFix% Beispiel am Ende
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Variable{firsthead}
|
|
\end{Declaration}
|
|
In vielen Fällen reichen die Möglichkeiten aus, die \Class{scrlttr2} über
|
|
Optionen und obige Variablen für die Gestaltung des Briefkopfes bietet. In
|
|
einigen Fällen will man jedoch den Briefkopf freier gestalten können. In
|
|
diesen Fällen muss man auf die Möglichkeiten der vordefinierten Briefköpfe,
|
|
die über die oben erwähnten Option ausgewählt werden können,
|
|
verzichten. Stattdessen gestaltet man sich seinen Briefkopf frei. Dazu
|
|
definiert man den gewünschten Aufbau über den \PName{Inhalt} der Variablen
|
|
\Variable{firsthead}. Dabei können beispielsweise mit Hilfe der
|
|
\Macro{parbox}-Anweisung (siehe \cite{latex:usrguide}) mehrere Boxen neben-
|
|
und untereinander gesetzt werden. Einem versierten Anwender sollte es so
|
|
möglich sein, seinen eigenen Briefkopf zu gestalten. Natürlich kann und sollte
|
|
man dabei auch Zugriff auf andere Variablen mit Hilfe von
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar} nehmen. Die \PName{Bezeichnung} der
|
|
Variablen \Variable{firsthead} wird von \KOMAScript{} nicht verwendet.
|
|
\iffree{Ein ausführliches Beispiel für die Definition eines Briefkopfes ist
|
|
beispielsweise im Anhang von \cite{book:komascript} und
|
|
\cite{ebook:komascript} zu finden.%
|
|
}{Ein ausführliches Beispiel für die Definition eines Briefkopfes wird in
|
|
\autoref{cha:modernletters} behandelt.}%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\subsection{Anschrift}
|
|
\seclabel{addressee}%
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Anschrift}%
|
|
|
|
% Verschiedene Umbruchvarianten
|
|
Unter der Anschrift versteht man normalerweise nur den Namen und die Adresse
|
|
des Empfängers. %
|
|
\iffalse%
|
|
Als \iffree{erste }{}Erweiterung zur Anschrift kann die
|
|
Versandart betrachtet werden, die etwa bei \iffree{Einschreiben oder
|
|
}{}Infobriefen zur Anwendung kommt. Bei Fensterbriefumschlägen wird auch die
|
|
sogenannte Rücksendeadresse \iffree{zur Anschrift}{dazu} gezählt, da sie im
|
|
Anschriftfenster zu sehen \iffree{sein wird}{ist}. Die Anschrift folgt
|
|
unmittelbar auf den Briefkopf.%
|
|
\else%
|
|
Aber auch die Versandart, beispielsweise bei Infobriefen, oder die
|
|
Rücksendeadresse werden als Teil des Anschriftfeldes gesetzt.%
|
|
\fi
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{addrfield}{Modus}
|
|
\OptionVName{backaddress}{Wert}
|
|
\OptionVName{priority}{Priorität}
|
|
\Variable{toname}
|
|
\Variable{toaddress}
|
|
\Variable{backaddress}
|
|
\Variable{backaddressseparator}
|
|
\Variable{specialmail}
|
|
\Variable{fromzipcode}
|
|
\Variable{zipcodeseparator}
|
|
\Variable{place}
|
|
\Variable{PPcode}
|
|
\Variable{PPdatamatrix}
|
|
\Variable{addresseeimage}
|
|
\end{Declaration}%
|
|
\BeginIndex{}{Anschrift}%
|
|
Mit der Option \Option{addrfield} kann gewählt werden, ob ein Anschriftfeld
|
|
gesetzt werden soll oder nicht. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist
|
|
mit \PValue{true} die Verwendung eines Anschriftfeldes. Die Option versteht
|
|
die in \autoref{tab:\LabelBase.addrfield}\ChangedAt{v3.03}{\Class{scrlttr2}}
|
|
%, \autopageref{tab:\LabelBase.addrfield}
|
|
angegebenen Werte für den \PName{Modus}. Bei den Werten \PValue{true},
|
|
\PValue{topaligned}\ChangedAt{v3.17}{\Class{scrlttr2}\and
|
|
\Package{scrletter}}, \PValue{PP} und \PValue{backgroundimage} werden Name
|
|
und Adresse des Empfängers, die im Anschriftfeld gesetzt werden, über das
|
|
Argument der Umgebung \DescRef{\LabelBase.env.letter} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.document}, \DescPageRef{\LabelBase.env.letter})
|
|
bestimmt. Diese Angaben werden außerdem in die Variablen \Variable{toname} und
|
|
\Variable{toaddress} kopiert.
|
|
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{FontElement}{addressee}\LabelFontElement{addressee}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{toname}\LabelFontElement{toname}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{toaddress}\LabelFontElement{toaddress}%
|
|
Die voreingestellten Schriftarten können\ChangedAt{v2.97c}{\Class{scrlttr2}}
|
|
über die Anweisungen \DescRef{\LabelBase.cmd.setkomafont} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.addtokomafont} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.textmarkup}, ab
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.cmd.setkomafont}) verändert werden. Dabei existieren
|
|
drei Elemente. Zunächst gibt es das Element
|
|
\FontElement{addressee}\IndexFontElement{addressee}%
|
|
\important{\FontElement{addressee}}, das generell für die Anschrift zuständig
|
|
ist. Dazu gibt es die Elemente
|
|
\FontElement{toname}\IndexFontElement{toname}\important{\FontElement{toname}}
|
|
und \FontElement{toaddress}\IndexFontElement{toaddress}%
|
|
\important{\FontElement{toaddress}}, die sich nur auf den Namen bzw. die
|
|
Adresse des Empfängers beziehen. Für \FontElement{toname} und
|
|
\FontElement{toaddress} können also Abweichungen von der Einstellung für
|
|
\FontElement{addressee} definiert werden.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\begin{table}
|
|
\caption[{Mögliche Werte für Option \Option{addrfield}}]%
|
|
{Mögliche Werte für Option \Option{addrfield} zur
|
|
Auswahl der Art der Anschrift%
|
|
\label{tab:\LabelBase.addrfield}}%
|
|
\begin{desctabular}
|
|
\entry{\PValue{backgroundimage}, \PValue{PPbackgroundimage},
|
|
\PValue{PPBackgroundImage}, \PValue{PPBackGroundImage},
|
|
\PValue{ppbackgroundimage}, \PValue{ppBackgroundImage},
|
|
\PValue{ppBackGroundImage}}{%
|
|
Es wird eine Anschrift mit einer in Variable \Variable{addresseeimage}
|
|
abgelegten Hintergrundgrafik als Port-Payé-Kopf (P.\,P.-Kopf), aber ohne
|
|
Rücksendeadresse und Versandart gesetzt.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{false}, \PValue{off}, \PValue{no}}{%
|
|
Es wird keine Anschrift gesetzt.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{image}, \PValue{Image}, \PValue{PPimage}, \PValue{PPImage},
|
|
\PValue{ppimage}, \PValue{ppImage}}{%
|
|
Eine in Variable \Variable{addresseeimage} abgelegte Abbildung wird als
|
|
Anschrift mit Port-Payé gesetzt. Adressinformationen und Angaben für
|
|
Rücksendeadresse, Versandart oder Priorität werden ignoriert.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{PP}, \PValue{pp}, \PValue{PPexplicite},
|
|
\PValue{PPExplicite}, \PValue{ppexplicite}, \PValue{ppExplicite}}{%
|
|
Es wird eine Anschrift mit explizit über die Variablen
|
|
\Variable{fromzipcode}, \Variable{place} und \Variable{PPcode}
|
|
ausgefülltem Port-Payé-Kopf (P.\,P.-Kopf), gegebenenfalls mit Priorität
|
|
und über Variable \Variable{PPdatamatrix} gesetzter Data-Matrix, aber
|
|
ohne Rücksendeadresse und Versandart gesetzt.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{topaligned}, \PValue{alignedtop}%
|
|
\ChangedAt{v3.17}{\Class{scrlttr2}\and \Package{scrletter}}}{%
|
|
Es wird eine Anschrift mit Rücksendeadresse und Versandart oder
|
|
Priorität gesetzt. Die Anschrift wird dabei unter der Versandart nicht
|
|
vertikal zentriert.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{true}, \PValue{on}, \PValue{yes}}{%
|
|
Es wird eine Anschrift mit Rücksendeadresse und Versandart oder
|
|
Priorität gesetzt.}%
|
|
\end{desctabular}
|
|
\end{table}%
|
|
|
|
Im Anschriftfeld wird in der Voreinstellung \OptionValue{addrfield}{true}
|
|
zusätzlich noch die unterstrichene Rücksendeadresse gesetzt. Mit Option
|
|
\Option{backaddress} kann gewählt werden, ob und in welcher Form die
|
|
Rücksendeadresse\Index{Ruecksendeadresse=Rücksendeadresse} für
|
|
Fensterbriefumschläge im Anschriftfeld gesetzt werden soll. Die
|
|
Option\important{\OptionValue{backaddress}{false}} versteht dazu einerseits
|
|
die Standardwerte für einfache Schalter, die in \autoref{tab:truefalseswitch},
|
|
\autopageref{tab:truefalseswitch} angegeben sind. Dabei bleibt der Stil der
|
|
Rücksendeadresse unverändert. Beim Einschalten der Rücksendeadresse kann
|
|
andererseits\ChangedAt{v2.96}{\Class{scrlttr2}} gleichzeitig auch der Stil der
|
|
Rücksendeadresse gewählt werden. So aktiviert der Wert
|
|
\PValue{underlined}\important{\OptionValue{backaddress}{underlined}} die
|
|
unterstrichene Rücksendeadresse, während
|
|
\PValue{plain}\important{\OptionValue{backaddress}{plain}} den Stil ohne
|
|
Unterstreichung auswählt. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist
|
|
\PValue{underlined}, also das Setzen der unterstrichenen Rücksendeadresse.
|
|
|
|
Die Rücksendeadresse selbst wird über den \PName{Inhalt} der Variable
|
|
\Variable{backaddress} bestimmt. Voreingestellt ist hier der über
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.fromname} angegebene Name und die über
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.fromaddress} angegebene Adresse, wobei der
|
|
Doppelbackslash in diesem Fall durch den Inhalt der Variablen
|
|
\Variable{backaddressseparator} ersetzt wird. Für diese ist ein Komma, gefolgt
|
|
von einem nicht umbrechbaren Leerzeichen vordefiniert. Die \PName{Bezeichnung}
|
|
der Variablen \Variable{backaddress} wird von \KOMAScript{} nicht genutzt.
|
|
\BeginIndexGroup\BeginIndex{FontElement}{backaddress}%
|
|
\LabelFontElement{backaddress}%
|
|
Die Schriftart der Rücksendeadresse ist über das Element
|
|
\FontElement{backaddress}\important{\FontElement{backaddress}}
|
|
konfigurierbar. Voreingestellt ist hierbei \Macro{sffamily} (siehe
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.AddresseeElements}). Vor der Anwendung der
|
|
konfigurierten Schriftumschaltung wird noch \Macro{scriptsize} ausgeführt.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
Während die Adresse in der Voreinstellung
|
|
\OptionValue{addrfield}{true}\ChangedAt{v3.17}{\Class{scrlttr2}\and
|
|
\Package{scrletter}} im für die Anschrift verfügbaren Platz vertikal
|
|
zentriert wird, entfällt die Zentrierung mit
|
|
\OptionValue{addrfield}{topaligned}%
|
|
\important{\OptionValue{addrfield}{topaligned}}. Sie wird dann oben bündig im
|
|
verfügbaren Platz gesetzt.
|
|
|
|
\begin{table}
|
|
% \centering
|
|
\KOMAoptions{captions=topbeside}%
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
% \caption
|
|
\begin{captionbeside}[{%
|
|
Schriftvoreinstellungen für die Elemente des Anschriftfensters%
|
|
}]{%
|
|
\hspace{0pt plus 1ex}%
|
|
Voreinstellungen für die Schrift der Elemente des Anschriftfensters%
|
|
\label{tab:\LabelBase.AddresseeElements}%
|
|
}%
|
|
[l]
|
|
\begin{tabular}[t]{ll}
|
|
\toprule
|
|
Element & Voreinstellung \\
|
|
\midrule
|
|
\DescRef{\LabelBase.fontelement.addressee}\IndexFontElement{addressee} &
|
|
\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.fontelement.backaddress}\IndexFontElement{backaddress} &
|
|
\Macro{sffamily}%
|
|
\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.fontelement.PPdata}\IndexFontElement{PPdata} &
|
|
\Macro{sffamily}%
|
|
\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.fontelement.PPlogo}\IndexFontElement{PPlogo} &
|
|
\Macro{sffamily}\Macro{bfseries}%
|
|
\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.fontelement.priority}\IndexFontElement{priority} &
|
|
\Macro{fontsize}\PParameter{10pt}\PParameter{10pt}%
|
|
\Macro{sffamily}\Macro{bfseries}%
|
|
\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.fontelement.prioritykey}\IndexFontElement{prioritykey} &
|
|
\Macro{fontsize}\PParameter{24.88pt}\PParameter{24.88pt}%
|
|
\Macro{selectfont}%
|
|
\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.fontelement.specialmail}\IndexFontElement{specialmail} &
|
|
\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.fontelement.toaddress}\IndexFontElement{toaddress} &
|
|
\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.fontelement.toname}\IndexFontElement{toname} &
|
|
\\
|
|
\bottomrule
|
|
\end{tabular}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\end{table}
|
|
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{FontElement}{specialmail}\LabelFontElement{specialmail} Zwischen
|
|
Rücksendeadresse und Empfängeradresse kann bei der Standardeinstellung
|
|
\OptionValue{addrfield}{true}\important{\OptionValue{addrfield}{true}} noch
|
|
eine optionale Versandart\Index{Versandart} gesetzt werden. Diese wird genau
|
|
dann gesetzt, wenn die Variable \Variable{specialmail} einen \PName{Inhalt}
|
|
hat und
|
|
\OptionValue{priority}{manual}\important{\OptionValue{priority}{manual}}%
|
|
\ChangedAt{v3.03}{\Class{scrlttr2}} gewählt wird, was der Voreinstellung
|
|
entspricht. Die \PName{Bezeichnung} von \Variable{specialmail} wird durch
|
|
\Class{scrlttr2} nicht genutzt. Die Ausrichtung wird mit Hilfe der
|
|
Pseudolängen \DescRef{\LabelBase.plength.specialmailindent} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.specialmailrightindent} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.specialmailindent}) festgelegt. Die
|
|
voreingestellte Schriftart des Elements\ChangedAt{v2.97c}{\Class{scrlttr2}}
|
|
\FontElement{specialmail}\important{\FontElement{specialmail}}, die Sie
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.AddresseeElements} entnehmen können, kann mit Hilfe
|
|
der Anweisungen \DescRef{\LabelBase.cmd.setkomafont} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.addtokomafont} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.textmarkup}, \DescPageRef{\LabelBase.cmd.setkomafont})
|
|
verändert werden.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{FontElement}{priority}\LabelFontElement{priority}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{prioritykey}\LabelFontElement{prioritykey}%
|
|
Wird\ChangedAt{v3.03}{\Class{scrlttr2}}%
|
|
\important[i]{\normalcolor\OptionValue{priority}{A}\\
|
|
\normalcolor\OptionValue{priority}{B}} hingegen mit
|
|
\OptionValue{priority}{A} oder \OptionValue{priority}{B} (siehe
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.priority}) eine internationale Priorität ausgewählt,
|
|
so wird diese bei \OptionValue{addrfield}{true} als Versandart und bei
|
|
\OptionValue{addrfield}{PP} an entsprechender Stelle im Port-Payé-Kopf
|
|
gesetzt. Dabei wird die
|
|
Grundschrift\important{\FontElement{priority}\\
|
|
\FontElement{prioritykey}} über das Element \FontElement{priority} und die
|
|
davon abweichende Schrift für den Prioritätsschlüssel, »A« oder »B«, über das
|
|
Element \FontElement{prioritykey} bestimmt. Die voreingestellten Schriftarten
|
|
der beiden Elemente, die Sie \autoref{tab:\LabelBase.AddresseeElements}
|
|
entnehmen können, lassen sich mit den Anweisungen
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.setkomafont} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.addtokomafont} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.textmarkup}, \DescPageRef{\LabelBase.cmd.setkomafont})
|
|
ändern.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\begin{table}
|
|
\caption[{Mögliche Werte für Option \Option{priority}}]
|
|
{Mögliche Werte für Option \Option{priority} zur
|
|
Auswahl einer internationalen Priorität im Adressfeld}
|
|
\label{tab:\LabelBase.priority}
|
|
\begin{desctabular}
|
|
\entry{\PValue{false}, \PValue{off}, \PValue{no}, \PValue{manual}}{%
|
|
Es wird keine Priorität gesetzt.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{B}, \PValue{b}, \PValue{economy}, \PValue{Economy},
|
|
\PValue{ECONOMY}, \PValue{B-ECONOMY}, \PValue{B-Economy},
|
|
\PValue{b-economy}}{%
|
|
Es wird die internationale Priorität B-Economy gesetzt. Bei
|
|
\OptionValue{addrfield}{true} erfolgt dies anstelle der
|
|
Versandart.}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{A}, \PValue{a}, \PValue{priority}, \PValue{Priority},
|
|
\PValue{PRIORITY}, \PValue{A-PRIORITY}, \PValue{A-Priority},
|
|
\PValue{a-priority}}{%
|
|
Es wird die internationale Priorität A-Priority gesetzt. Bei
|
|
\OptionValue{addrfield}{true} erfolgt dies anstelle der Versandart.}%
|
|
\end{desctabular}
|
|
\end{table}
|
|
|
|
Bei\ChangedAt{v3.03}{\Class{scrlttr2}}\important{\OptionValue{addrfield}{PP}}
|
|
\OptionValue{addrfield}{PP} wird im Port-Payé-Kopf die Postleitzahl aus der
|
|
Variablen \Variable{fromzipcode} und der Ort aus der Variablen
|
|
\Variable{place} gesetzt. Dabei wird der Postleitzahl, also dem \PName{Inhalt}
|
|
von \Variable{fromzipcode}, die \PName{Bezeichnung} der Variablen
|
|
\Variable{fromzipcode}, gefolgt vom \PName{Inhalt} von
|
|
\Variable{zipcodeseparator} vorangestellt. Für diese
|
|
\PName{Bezeichnung}\textnote{Voreinstellung} hängt die Voreinstellung von der
|
|
verwendeten \File{lco}-Datei (siehe \autoref{sec:\LabelBase.lcoFile} ab
|
|
\autopageref{sec:\LabelBase.lcoFile}) ab. Für den \PName{Inhalt} von
|
|
\Variable{zipcodeseparator} ist hingegen %
|
|
\iffalse % Umbruchvarianten
|
|
ein kleiner Abstand, gefolgt von einem Streckenstrich, gefolgt von einem
|
|
kleinen Abstand (\Macro{,}\texttt{-{}-}\Macro{,}) %
|
|
\else%
|
|
»\Macro{,}\texttt{-{}-}\Macro{,}« %
|
|
\fi%
|
|
voreingestellt.
|
|
|
|
Darüber\ChangedAt{v3.03}{\Class{scrlttr2}} hinaus wird bei
|
|
\OptionValue{addrfield}{PP}\important{\OptionValue{addrfield}{PP}} im
|
|
Port-Payé-Kopf auch noch ein Code gesetzt, der den Absender eindeutig
|
|
identifiziert. Dieser ist in Variable \Variable{PPcode} abgelegt. Rechts von
|
|
der Anschrift kann zusätzlich eine Data-Matrix gesetzt werden, die in Variable
|
|
\Variable{PPdatamatrix} abgelegt ist.
|
|
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{FontElement}{PPdata}\LabelFontElement{PPdata}
|
|
Postleitzahl\ChangedAt{v3.03}{\Class{scrlttr2}}, Ort und Code werden in der
|
|
Voreinstellung mit einer Schrift der Größe 8\,pt gesetzt. Dabei wird die
|
|
Schrift des Elements \FontElement{PPdata}%
|
|
\important{\FontElement{PPdata}} verwendet. Dessen Voreinstellung ist
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.AddresseeElements} zu entnehmen und kann mit Hilfe der
|
|
Anweisungen \DescRef{\LabelBase.cmd.setkomafont} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.addtokomafont} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.textmarkup}, \DescPageRef{\LabelBase.cmd.setkomafont})
|
|
verändert werden.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{FontElement}{PPlogo}\LabelFontElement{PPlogo}
|
|
Für den Port-Payé-Schriftzug »P.P.« kommt dagegen die Schrift des Elements
|
|
\FontElement{PPlogo}\important{\FontElement{PPlogo}} zur Anwendung. Dessen
|
|
Voreinstellung ist ebenfalls Tabelle
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.AddresseeElements} zu entnehmen.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
Bei\important{\OptionValue{addrfield}{backgroundimage}\\
|
|
\OptionValue{addrfield}{image}} den beiden Einstellungen
|
|
\OptionValue{addrfield}{backgroundimage}\ChangedAt{v3.03}{\Class{scrlttr2}}
|
|
und \OptionValue{addrfield}{image} wird eine Abbildung in das Adressfenster
|
|
gesetzt. Diese ist im \PName{Inhalt} der Variablen \Variable{addresseeimage}
|
|
abgelegt. Die \PName{Bezeichnung} dieser Variablen wird von \KOMAScript{}
|
|
nicht genutzt. Während bei Einstellung \OptionValue{addrfield}{image} außer der
|
|
Abbildung nichts gesetzt wird, wird bei
|
|
\OptionValue{addrfield}{backgroundimage} zusätzlich noch die Anschrift aus dem
|
|
obligatorischen Argument der \DescRef{\LabelBase.env.letter}-Umgebung
|
|
ausgegeben.
|
|
|
|
Die Anordnung des Port-Payé-Kopfes wird ebenso wie die Anordnung der
|
|
Port-Payé-Anschrift über die Pseudolängen
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.toaddrindent} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.toaddrindent}) sowie
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.PPheadwidth} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.PPheadheight} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.PPheadheight}) bestimmt. Für die Anordnung der
|
|
Data-Matrix ist die Pseudolänge \DescRef{\LabelBase.plength.PPdatamatrixvskip}
|
|
(siehe \DescPageRef{\LabelBase.plength.PPdatamatrixvskip}) zuständig.
|
|
|
|
Es\textnote{Achtung!} wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen,
|
|
dass \KOMAScript{} selbst keine externen Abbildungen setzen kann. %
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
Verwenden Sie für solche Abbildungen beispielsweise das Paket
|
|
\Package{graphicx}\IndexPackage{graphicx} und dessen Anweisung
|
|
\Macro{includegraphics}.%
|
|
\else%
|
|
Sollen also über die Variablen \Variable{addresseeimage} oder
|
|
\Variable{PPdatamatrix} externe Abbildungen gesetzt werden, so ist
|
|
beispielsweise das Grafikpaket \Package{graphics}\IndexPackage{graphics} oder
|
|
\Package{graphicx}\IndexPackage{graphicx} zu laden und in den Variablen dessen
|
|
Anweisung \Macro{includegraphics} zu verwenden.%
|
|
\fi%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{toaddrvpos}
|
|
\PLength{toaddrhpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Diese Pseudolängen geben den Abstand des Anschriftfensters eines
|
|
Fensterbriefumschlags vom oberen und vom linken Rand des Papiers an. Sie
|
|
werden in den vordefinierten
|
|
\File{lco}-Dateien\textnote{\File{lco}-Datei}\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei}
|
|
unterschiedlich eingestellt. Für \PLength{toaddrhpos} gilt außerdem eine
|
|
Besonderheit. Ist\textnote{Achtung!} der Wert \iffree{}{wie bei \Option{SN}
|
|
oder \Option{NF} }negativ, so ist sein Betrag der Abstand des
|
|
Anschriftfeldes vom rechten Rand des Papiers. %
|
|
\iffree{%
|
|
Sie\textnote{Beispiele!} finden dies beispielsweise bei \Option{SN} oder
|
|
\Option{NF}. Am kleinsten ist der Wert \PLength{toaddrvpos} bei
|
|
\Option{DINmtext}. Hier kann es schnell passieren, dass der Briefkopf in das
|
|
Anschriftfenster ragt.%
|
|
}{%
|
|
Große Briefköpfe\textnote{Achtung!} können bei kleinem \PLength{toaddrvpos},
|
|
beispielsweise bei \Option{DINmtext}, bis in das Anschriftfeld ragen.%
|
|
} Ob das Anschriftfenster überhaupt gesetzt wird, hängt von der Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.addrfield}\IndexOption{addrfield} ab (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.addrfield}).%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{toaddrheight}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Diese Pseudolänge gibt die Höhe des Anschriftfeldes einschließlich der
|
|
Versandart an. Ob Name und Adresse des Empfängers unter Berücksichtigung der
|
|
Versandart im Anschriftfeld vertikal zentriert werden, hängt von Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.addrfield}\IndexOption{addrfield} ab.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{toaddrwidth}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Diese Pseudolänge gibt die Breite des Anschriftfensters an. Sie wird in den
|
|
vordefinierten
|
|
\File{lco}-Dateien\textnote{\File{lco}-Datei}\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei}
|
|
entsprechend der unterschiedlichen Normen unterschiedlich
|
|
eingestellt. Typische Werte liegen zwischen 70\Unit{mm} und 100\Unit{mm}.
|
|
|
|
\begin{Example}
|
|
Angenommen, Sie haben das Problem, dass Ihr Drucker einen \iffree{sehr
|
|
breiten }{}unbedruckbaren rechten \iffree{oder linken }{}Rand von
|
|
15\Unit{mm} besitzt. Dadurch kann bei Option \Option{SN} der Briefkopf, die
|
|
Absenderergänzung und die Anschrift nicht komplett gedruckt werden. Sie
|
|
erstellen daher eine neue \iffree{\File{lco}-Datei mit folgendem Inhalt}{Datei
|
|
\File{SNmmarg.lco}, die Sie anstelle von \Option{SN} verwenden}:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\ProvidesFile{SNmmarg.lco}
|
|
[2002/06/04 v0.1 my own lco]
|
|
\LoadLetterOption{SN}
|
|
\addtoplength{toaddrwidth}{%
|
|
-\useplength{toaddrhpos}}
|
|
\setplength{toaddrhpos}{-15mm}
|
|
\addtoplength{toaddrwidth}{%
|
|
\useplength{toaddrhpos}}
|
|
\endinput
|
|
\end{lstcode}%
|
|
\iffree{ Bis Sie sich einen Drucker mit kleineren Rändern zugelegt haben,
|
|
verwenden Sie \Option{SNmmarg} anstelle von
|
|
\Option{SN}.}{}% Umbruchoptimierung
|
|
\end{Example}
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\ExampleEndFix
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{toaddrindent}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Manchmal will man, dass die Anschrift nicht am linken Rand des
|
|
Anschriftfensters beginnt und bis zum rechten Rand des Fensters reicht,
|
|
sondern ein wenig eingezogen wird. Der Wert dieses Einzugs kann über die
|
|
Pseudolänge \PLength{toaddrindent} festgelegt
|
|
werden. Typischerweise\textnote{Voreinstellung} ist dieser Wert jedoch
|
|
0\Unit{pt}.
|
|
|
|
Bei\textnote{Achtung!} jeder der
|
|
Einstellungen\ChangedAt{v3.03}{\Class{scrlttr2}}
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{PP}\important{%
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{PP}\\
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{image}\\
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{backgroundimage}
|
|
}\IndexOption{addrfield~=\textKValue{PP}},
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{image}%
|
|
\IndexOption{addrfield~=\textKValue{image}} und
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{backgroundimage}%
|
|
\IndexOption{addrfield~=\textKValue{backgroundimage}} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.addrfield}) wird beim Wert 0\Unit{pt}
|
|
stattdessen ein Einzug von 8\Unit{mm} verwendet. Soll hier tatsächlich kein
|
|
Einzug verwendet werden, so kann mit 1\Unit{sp} ein vernachlässigbar kleiner
|
|
Einzug gesetzt werden. Des Weiteren wird \PLength{toaddrindent} bei den
|
|
genannten Einstellungen für
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.addrfield}\IndexOption{addrfield} auch für den
|
|
Abstand zum rechten Rand des Anschriftfensters verwendet.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{backaddrheight}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Bei Fensterbriefumschlägen wird der Absender häufig in einer kleinen Schrift
|
|
einzeilig über der Empfängeradresse ausgegeben. Diese Absenderangabe nennt man
|
|
Rücksendeadresse\textnote{Rücksendeadresse}%
|
|
\Index{Ruecksendeadresse=Rücksendeadresse}, da sie \iffree{im Anschriftfenster
|
|
sichtbar ist und }{}der Post bei unzustellbaren Briefen für die Rücksendung
|
|
an den Absender dient. In dieser Adresse muss daher auch nur die Information
|
|
enthalten sein, die zur Rücksendung notwendig ist.
|
|
|
|
Die Höhe, die innerhalb des Anschriftfensters für die Rücksendeadresse zur
|
|
Verfügung steht, ist in der Pseudolänge \PLength{backaddrheight} abgelegt. Der
|
|
Wert\textnote{Voreinstellung} wird in den vordefinierten \File{lco}-Dateien
|
|
typischerweise auf 5\Unit{mm} eingestellt. Ob die Rücksendeadresse überhaupt
|
|
gesetzt wird, bestimmt der Anwender mit den Optionen
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.addrfield}\IndexOption{addrfield} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.addrfield}) und
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.backaddress} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.backaddress}).%
|
|
\iftrue% Umbruchkorrektur
|
|
\ Ein Abschalten der Rücksendeadresse ist beispielsweise sinnvoll, wenn gar
|
|
keine Fensterbriefumschläge verwendet werden.%
|
|
\fi%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{specialmailindent}
|
|
\PLength{specialmailrightindent}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Zwischen Rücksendeadresse und Empfängeradresse kann noch eine optionale
|
|
Versandart\Index{Versandart} gesetzt werden\iffree{. Diese wird genau dann
|
|
gesetzt}{}, wenn die Variable \DescRef{\LabelBase.variable.specialmail}
|
|
einen Inhalt hat. Die Ausrichtung wird mit Hilfe der Pseudolängen
|
|
\PLength{specialmailindent} und \PLength{specialmailrightindent}
|
|
festgelegt. Diese geben den linken und rechten Einzug der Zeile an. In den
|
|
vordefinierten\textnote{Voreinstellung} \File{lco}-Dateien ist
|
|
\PLength{specialmailindent} auf den dehnbaren Wert \Macro{fill} gesetzt,
|
|
während \PLength{specialmailrightindent} auf 1\Unit{em} eingestellt ist. Damit
|
|
wird die Versandart 1\Unit{em} vom rechten Rand des Anschriftfensters
|
|
gesetzt.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{PPheadheight}
|
|
\PLength{PPheadwidth}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die Pseudolänge \PLength{PPheadheight} gibt bei den beiden
|
|
Einstellungen\ChangedAt{v3.03}{\Class{scrlttr2}}
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{PP}\important{%
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{PP}\\
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{backgroundimage}}%
|
|
\IndexOption{addrfield~=\textKValue{PP}} und
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{backgroundimage}%
|
|
\IndexOption{addrfield~=\textKValue{backgroundimage}} die Höhe an, die am
|
|
Anfang des Adressfeldes für den Port-Payé-Kopf reserviert wird. Die
|
|
Pseudolänge \PLength{PPheadwidth} wird nur bei
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{PP} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.addrfield}) verwendet und gibt die Breite des
|
|
linken Feldes des Port-Payé-Kopf mit dem P.\,P.-Logo, der Postleitzahl und dem
|
|
Ort an. Die Breite des rechten Feldes mit dem Code für den Absender und der
|
|
Priorität ist durch die Restbreite bestimmt.
|
|
|
|
Den\textnote{Achtung!\\Voreinstellung} normalerweise voreingestellten Wert von
|
|
0\Unit{mm} für Pseudolänge \PLength{PPheadheight} ändert \KOMAScript{}
|
|
selbstständig in 20,74\Unit{pt}. Den normalerweise voreingestellten Wert von
|
|
0\Unit{mm} für \PLength{PPheadwidth} ändert \KOMAScript{} selbstständig in
|
|
42\Unit{mm}.%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{PPdatamatrixvskip}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Durch\ChangedAt{v3.03}{\Class{scrlttr2}} diese Pseudolänge wird der vertikale
|
|
Abstand zwischen dem Port-Payé-Kopf und der Data-Matrix bei
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{PP}%
|
|
\important{\OptionValueRef{scrlttr2}{addrfield}{PP}}%
|
|
\IndexOption{addrfield~=\textKValue{PP}} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.addrfield})
|
|
festgelegt. Den\textnote{Achtung!\\Voreinstellung} normalerweise
|
|
voreingestellten Wert von 0\Unit{mm} ändert \KOMAScript{} selbstständig in
|
|
9\Unit{mm}. Die Data-Matrix wird rechtsbündig zum Port-Payé-Kopf gesetzt.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\subsection{Absenderergänzung}
|
|
\seclabel{locationField}
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Absenderergaenzung=Absenderergänzung}%
|
|
|
|
\iffalse% Umbruchvarianten
|
|
Insbesondere bei Geschäftsbriefen reicht der Platz im Briefkopf und im
|
|
Seitenfuß oftmals nicht aus, um alle Angaben des Absenders unterzubringen. Für
|
|
die zusätzlichen Informationen kann der Platz neben der Anschrift
|
|
genutzt werden. In dieser Anleitung wird dieses Feld \emph{Absenderergänzung}
|
|
genannt.%
|
|
\else%
|
|
\iffalse%
|
|
Reicht der Raum in Briefkopf und Seitenfuß nicht aus, um alle Angaben zum
|
|
Absender unterzubringen, kann der Platz neben der Anschrift als
|
|
\emph{Absenderergänzung} genutzt werden.%
|
|
\else%
|
|
Der freie Platz neben der Anschrift kann für zusätzliche Angaben zum Absender
|
|
genutzt werden.%
|
|
\fi%
|
|
\fi
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{locfield}{Einstellung}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\BeginIndex{}{Absenderergaenzung=Absenderergänzung}%
|
|
Der Inhalt der Absenderergänzung neben der Anschrift ist frei wählbar.
|
|
Je\important{%
|
|
\OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{locationleft}\\
|
|
\OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{center}\\
|
|
\OptionValueRef{\LabelBase}{fromalign}{locationright}} nach Einstellung der
|
|
oben erklärten Option \DescRef{\LabelBase.option.fromalign} wird sie außerdem
|
|
für das Logo des Absenders oder den Absender selbst mitverwendet. Die Breite
|
|
dieses Feldes kann beispielsweise in einer \File{lco}-Datei (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.lcoFile}) gesetzt werden. Wird dort die Breite 0
|
|
gesetzt, so kann über die Option \Option{locfield} zwischen zwei
|
|
unterschiedlichen Voreinstellungen für die Breite dieses Feldes gewählt
|
|
werden. Dies ist bei der Mehrzahl der \File{lco}-Dateien der Fall, die
|
|
\KOMAScript{} beiliegen. Siehe hierzu auch die Erklärungen zur Pseudolänge
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.locwidth},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.locwidth}. Mögliche Werte für die Option
|
|
sind \autoref{tab:\LabelBase.locfield} zu
|
|
entnehmen. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist \PValue{narrow}.
|
|
%
|
|
\begin{table}
|
|
% \caption
|
|
\KOMAoptions{captions=topbeside}%
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}
|
|
[{Mögliche Werte für Option \Option{locfield}}]
|
|
{Mögliche Werte für Option \Option{locfield} zur Wahl der Breite des
|
|
Feldes für die Absenderergänzung (Erklärung im Text beachten!)%
|
|
\label{tab:\LabelBase.locfield}}%
|
|
[l]
|
|
\begin{minipage}[t]{.58\linewidth}
|
|
\begin{desctabular}[t]
|
|
\pventry{narrow}{schmales Feld für die Absenderergänzung}%
|
|
\pventry{wide}{breites Feld für die Absenderergänzung}%
|
|
\end{desctabular}
|
|
\end{minipage}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\end{table}
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Variable{location}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Der Inhalt der Absenderergänzung, soweit er nicht durch Logo oder den Absender
|
|
selbst belegt ist, wird mit der Variablen \Variable{location} festgelegt. Für
|
|
den \PName{Inhalt} dieser Variablen dürfen auch Formatierungsanweisungen wie
|
|
\Macro{raggedright} verwendet werden. Die \PName{Bezeichnung} dieser Variablen
|
|
wird von \KOMAScript{} nicht genutzt.
|
|
|
|
\begin{Example}
|
|
Herr Musterfrau möchte ein paar zusätzliche Informationen zu seiner
|
|
Mitgliedschaft angeben. Er wählt dazu die Absenderergänzung:%
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-19.tex}%
|
|
Das entsprechende Feld neben der Anschrift wird dann wie in
|
|
\autoref{fig:\LabelBase.letter-19} gesetzt.
|
|
\begin{figure}
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit erweitertem Absender, Logo,
|
|
Anschrift, Absenderergänzung, Anrede, Text, Grußfloskel,
|
|
Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und Lochermarke}]{Ergebnis
|
|
eines kleinen Briefes mit erweitertem Absender, Logo,
|
|
Anschrift, Absenderergänzung, Anrede, Text, Grußfloskel, Signatur,
|
|
Postskriptum, Anlagen, Verteiler und Lochermarke (das Datum entstammt
|
|
den Voreinstellungen für DIN-Briefe)}[l]
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-19}}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-19}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\ExampleEndFix % Beispiel am Ende der Beschreibung
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{locheight}
|
|
\PLength{lochpos}
|
|
\PLength{locvpos}
|
|
\PLength{locwidth}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die Pseudolängen \PLength{locwidth} und
|
|
\PLength{locheight}\ChangedAt{v2.97d}{\Class{scrlttr2}} geben die Breite und
|
|
Höhe der Absenderergänzung an. Die Pseudolängen \PLength{lochpos} und
|
|
\PLength{locvpos} geben die Abstände von der rechten, oberen
|
|
Papierecke an. Die Werte werden in den vordefinierten \File{lco}-Dateien
|
|
typischerweise auf 0\Unit{pt} gesetzt. Dieser\textnote{Achtung!} Wert nimmt
|
|
eine Sonderstellung ein. Er bedeutet, dass die Werte erst bei
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.opening}\IndexCmd{opening} anhand der Breite des
|
|
Papiers, der Breite des Anschriftfensters, des Abstandes des
|
|
Anschriftfensters von der linken, oberen Papierecke und
|
|
Option \DescRef{\LabelBase.option.locfield} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.locfield})
|
|
gesetzt werden. Wie\textnote{Achtung!} bei \PLength{toaddrhpos} nehmen
|
|
negative Werte für \PLength{lochpos} eine Sonderstellung ein. Es wird dann
|
|
statt des Abstandes vom rechten Papierrand der Betrag von \PLength{lochpos}
|
|
als Abstand vom linken Papierrand verwendet. Die Bedeutung ist also genau
|
|
umgekehrt zu der bei \PLength{toaddrhpos} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.toaddrhpos}).%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\subsection{Geschäftszeilen}
|
|
\seclabel{refLine}%
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Geschaeftszeile=Geschäftszeile}%
|
|
|
|
\iftrue % Umbruchkorrektur
|
|
Die Geschäftszeilen enthalten typischerweise Angaben wie Namenskürzel oder
|
|
Durchwahlnummern. \KOMAScript{} setzt automatisch nur nicht leere Felder. Ist
|
|
nur das Datum nicht leer, wird die Geschäftzeile zur Datumszeile.
|
|
\else%
|
|
Die Geschäftszeile kann auch länger als eine Zeile sein. Sie wird nur gesetzt,
|
|
wenn mindestens eine der Variablen für die Geschäftszeile nicht leer ist. Es
|
|
werden nur nicht leere Felder gesetzt. Um\textnote{Tipp!} ein scheinbar leeres
|
|
Feld zu setzen, kann man einen scheinbar leeren Variableninhalt wie
|
|
\Macro{mbox}\Parameter{} verwenden. Wird auf die Geschäftszeile verzichtet, so
|
|
werden an ihrer Stelle Bezeichnung und Inhalt der Variablen
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.date} ausgegeben. %
|
|
\iffalse% Umbruchoptimierung
|
|
Informationen, wie Variablen zur Geschäftszeile hinzugefügt oder entfernt
|
|
werden, sind in \autoref{sec:scrlttr2-experts.variables},
|
|
\DescPageRef{scrlttr2-experts.cmd.removereffields} zu finden.%
|
|
\fi%
|
|
\fi
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{numericaldate}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit dieser Option kann zwischen der sprachabhängigen Standarddarstellung des
|
|
Datums\Index{Datum} in
|
|
\Macro{today}\IndexCmd[indexmain]{today}\important{\Macro{today}} und einem
|
|
ebenfalls sprachabhängigen rein numerischen Datum umgeschaltet werden. Die
|
|
Standarddarstellung wird nicht von \KOMAScript{} bereitgestellt. Sie kann
|
|
wahlweise vom \LaTeX-Kern oder einem Paket wie
|
|
\Package{babel}\IndexPackage{babel} oder
|
|
\Package{isodate}\IndexPackage{isodate}
|
|
stammen. Das\important{\OptionValue{numericaldate}{true}} kurze numerische
|
|
Datum wird hingegen von \Class{scrlttr2} selbst erzeugt. Die Option versteht
|
|
die Standardwerte für einfache Schalter, die in \autoref{tab:truefalseswitch},
|
|
\autopageref{tab:truefalseswitch} angegeben
|
|
sind. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist mit \PValue{false} die
|
|
Verwendung der Standarddarstellung.
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Variable{date}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Das Datum \iffalse % Umbruchkorektur (stimmt das so?)
|
|
in der gewählten Darstellung %
|
|
\fi %
|
|
wird im \PName{Inhalt} der Variablen \Variable{date}
|
|
abgelegt. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist das mit
|
|
\Macro{date}\IndexCmd{date} gesetzte Datum, das selbst mit
|
|
\Macro{today}\important{\Macro{date}, \Macro{today}}\IndexCmd{today}
|
|
voreingestellt ist. Damit ist der \PName{Inhalt} der Variablen nur indirekt
|
|
von Option \DescRef{\LabelBase.option.numericaldate}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.option.numericaldate}} abhängig.
|
|
|
|
Gesetzt wird das Datum normalerweise
|
|
als Teil der Geschäftszeile. Wenn die Geschäftszeile ansonsten leer bleibt,
|
|
wird allerdings nur eine Datumszeile, bestehend aus dem Ort und dem Datum,
|
|
gesetzt. Trotzdem haben auch in diesem Fall die Einstellungen der nachfolgend
|
|
beschriebenen Option \DescRef{\LabelBase.option.refline} Auswirkungen auf
|
|
diese Datumszeile. Weitere Informationen zum Ort finden Sie in der
|
|
Beschreibung zur Variablen
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.placeseparator}\IndexVariable{placeseparator} auf
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.placeseparator}.%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{refline}{Einstellung}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\BeginIndex{}{Geschaeftszeile=Geschäftszeile}%
|
|
\iffalse% Überflüssig
|
|
Insbesondere bei Geschäftsbriefen findet sich häufig eine Zeile mit Angaben
|
|
wie Namenskürzeln\Index{Kuerzel=Kürzel}, Durchwahl\Index{Durchwahl},
|
|
Kunden-\Index{Kundennummer} und Rechnungsnummer\Index{Rechnungsnummer} oder
|
|
zur Bezugnahme auf ein früheres Schreiben. Diese Zeile wird in dieser
|
|
Anleitung \emph{Geschäftszeile}\textnote{Geschäftszeile} genannt.
|
|
|
|
\fi%
|
|
Bei \Class{scrlttr2} und \Package{scrletter} können Kopf, Fuß, Anschrift und
|
|
das Feld mit der Absenderergänzung links und rechts aus dem normalen
|
|
Satzspiegel herausragen. Über
|
|
\OptionValue{refline}{wide}\important{\OptionValue{refline}{wide}} kann
|
|
gewählt werden, dass dies auch für die Geschäftszeile gelten soll. %
|
|
\iffalse% Hier überflüssig
|
|
Die Geschäftszeile enthält normalerweise zumindest das Datum, kann aber auch
|
|
weitere Angaben aufnehmen. %
|
|
\fi%
|
|
Mögliche Werte für diese Option sind \autoref{tab:\LabelBase.refline} zu
|
|
entnehmen. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} sind \PValue{narrow} und
|
|
\PValue{dateright}\ChangedAt{v3.09}{\Class{scrlttr2}}.%
|
|
%
|
|
\begin{table}
|
|
\caption[{Mögliche Werte für Option \Option{refline}}]
|
|
{Mögliche Werte für Option \Option{refline} zur
|
|
Konfiguration der Geschäftszeile}
|
|
\label{tab:\LabelBase.refline}
|
|
\begin{desctabular}
|
|
\pventry{dateleft}{\ChangedAt{v3.09}{\Class{scrlttr2}}%
|
|
Das Datum steht automatisch links in der Geschäftszeile.}%
|
|
\pventry{dateright}{\ChangedAt{v3.09}{\Class{scrlttr2}}%
|
|
Das Datum steht automatisch rechts in der Geschäftszeile.}%
|
|
\pventry{narrow}{Die Breite der Geschäftszeile richtet sich nach dem
|
|
Satzspiegel.}%
|
|
\pventry{nodate}{\ChangedAt{v3.09}{\Class{scrlttr2}}%
|
|
Das Datum wird nicht automatisch in die Geschäftszeile gesetzt.}%
|
|
\pventry{wide}{Die Breite der Geschäftszeile richtet sich nach Anschrift
|
|
und Absenderergänzung.}%
|
|
\end{desctabular}
|
|
\end{table}
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Variable{yourref}
|
|
\Variable{yourmail}
|
|
\Variable{myref}
|
|
\Variable{customer}
|
|
\Variable{invoice}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Typische Felder der Geschäftszeile werden über die fünf Variablen
|
|
\Variable{yourref}, \Variable{yourmail}, \Variable{myref}, \Variable{customer}
|
|
und \Variable{invoice} verwaltet. %
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
Die Bedeutung dieser Felder %
|
|
\else %
|
|
Ihre Bedeutung %
|
|
\fi %
|
|
ist \autoref{tab:\LabelBase.variables}, \autopageref{tab:\LabelBase.variables}
|
|
zu entnehmen. Jede dieser Variablen hat auch eine vordefinierte
|
|
\PName{Bezeichnung}, die in \autoref{tab:\LabelBase.reflineTerm} zu finden
|
|
ist. Wie weitere Variablen zur Geschäftszeile hinzugefügt werden können, ist
|
|
in \autoref{sec:scrlttr2-experts.variables} ab
|
|
\DescPageRef{scrlttr2-experts.cmd.newkomavar} erklärt.
|
|
|
|
\begin{table}
|
|
% \centering
|
|
\KOMAoptions{captions=topbeside}%
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
% \caption
|
|
\begin{captionbeside}
|
|
[{Vordefinierte Bezeichnungen der Variablen der
|
|
Geschäftszeile}]
|
|
{Vordefinierte Bezeichnungen der typischen Variablen der
|
|
Geschäftszeile unter Verwendung sprachabhängiger Anweisungen%
|
|
\label{tab:\LabelBase.reflineTerm}%
|
|
}
|
|
[l]
|
|
\begin{tabular}[t]{lll}
|
|
\toprule
|
|
Name & Bezeichnung & bei deutscher Sprache \\
|
|
\midrule
|
|
\Variable{yourref} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.yourrefname} & Ihr Zeichen \\
|
|
\Variable{yourmail} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.yourmailname} & Ihr Schreiben vom \\
|
|
\Variable{myref} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.myrefname} & Unser Zeichen \\
|
|
\Variable{customer} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.customername} & Kundennummer \\
|
|
\Variable{invoice} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.invoicename} & Rechnungsnummer \\
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.date} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.datename} & Datum \\
|
|
\bottomrule
|
|
\end{tabular}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\end{table}
|
|
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{FontElement}{refname}\LabelFontElement{refname}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{refvalue}\LabelFontElement{refvalue}%
|
|
Schriftart und Farbe\ChangedAt{v2.97c}{\Class{scrlttr2}} der Feldbezeichnung
|
|
und des Feldinhalts können über die beiden Elemente
|
|
\FontElement{refname}\important{\FontElement{refname}, \FontElement{refvalue}}
|
|
und \FontElement{refvalue} geändert werden. Dazu werden die Anweisungen
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.setkomafont} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.addtokomafont} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.textmarkup}, \DescPageRef{\LabelBase.cmd.setkomafont})
|
|
verwendet. Die Voreinstellungen der \iffree{beiden }{}Elemente sind
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.refnamerefvalue} zu entnehmen.%
|
|
\begin{table}[tp]
|
|
% \centering
|
|
\KOMAoptions{captions=topbeside}%
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
% \caption
|
|
\begin{captionbeside}
|
|
[{Schriftvoreinstellungen für die Elemente der Geschäftszeile}]
|
|
{Voreinstellungen für die Schrift der Elemente der Geschäftszeile%
|
|
\label{tab:\LabelBase.refnamerefvalue}}
|
|
[l]
|
|
\begin{tabular}[t]{ll}
|
|
\toprule
|
|
Element & Voreinstellung \\
|
|
\midrule
|
|
\FontElement{refname} & \Macro{sffamily}\Macro{scriptsize} \\
|
|
\FontElement{refvalue} & \\
|
|
\bottomrule
|
|
\end{tabular}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\end{table}%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Variable{placeseparator}
|
|
\end{Declaration}%
|
|
Sind bis auf \DescRef{\LabelBase.variable.date}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.variable.date}}\IndexVariable{date} alle
|
|
Variablen der Geschäftszeile leer, so wird keine echte Geschäftszeile
|
|
gesetzt. Stattdessen\textnote{Datumszeile} werden dann nur Ort\Index{Ort} und
|
|
Datum\Index{Datum} ausgegeben. Dabei bestimmt der \PName{Inhalt} der Variablen
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.place}\IndexVariable{place}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.variable.place}} den Ort. Für das Trennzeichen,
|
|
das in diesem Fall nach dem Ort gesetzt wird, ist der \PName{Inhalt} der
|
|
Variablen \Variable{placeseparator} zuständig. Der
|
|
vordefinierte\textnote{Voreinstellung} \PName{Inhalt} des Trennzeichens ist
|
|
dabei ein Komma, gefolgt von einem nicht umbrechbaren Leerzeichen. Ist der Ort
|
|
leer, so wird auch das Trennzeichen nicht gesetzt.%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
\ Der vordefinierte \PName{Inhalt} der Variablen
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.date} ist
|
|
\Macro{today}\IndexCmd{today}\important{\Macro{today}} und hängt indirekt von
|
|
der Einstellung der Option \DescRef{\LabelBase.option.numericaldate}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.option.numericaldate}}%
|
|
\IndexOption{numericaldate} ab (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.numericaldate}).%
|
|
\fi %
|
|
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{FontElement}{placeanddate}\LabelFontElement{placeanddate}%
|
|
Für\ChangedAt{v3.12}{\Class{scrlttr2}} eine solche Datumszeile mit Ort findet
|
|
nicht die Schrifteinstellung des Elements
|
|
\DescRef{\LabelBase.fontelement.refvalue} Anwendung. Stattdessen wird das
|
|
Element \FontElement{placeanddate}\important{\FontElement{placeanddate}}
|
|
verwendet, dessen leere Voreinstellung mit Hilfe der Anweisungen
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.setkomafont} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.addtokomafont} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.textmarkup}, \DescPageRef{\LabelBase.cmd.setkomafont})
|
|
geändert werden kann.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
Seit Version~3.09\ChangedAt{v3.09}{\Class{scrlttr2}} werden Ort und Datum
|
|
nicht mehr zwingend rechtsbündig ausgegeben. Stattdessen findet auch im Falle
|
|
der Datumszeile die Datumseinstellung von Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.refline}\IndexOption{refline}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.option.refline}}, wie sie in
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.refline} angegeben ist, Anwendung.%
|
|
\else%
|
|
Die in \autoref{tab:\LabelBase.refline} angegebenen Datumseinstellungen
|
|
\iffree{für \DescRef{\LabelBase.option.refline}\IndexOption{refline}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.option.refline}} }{}% Umbruchkorrektur
|
|
werden auch von der Datumszeile
|
|
beachtet. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist rechtsbündig.%
|
|
\fi
|
|
|
|
\begin{Example}
|
|
Herr Musterfrau setzt nun auch die Variable für den Ort:
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-20.tex}%
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
Damit erscheint vor dem Datum, wie in \autoref{fig:\LabelBase.letter-20} zu
|
|
sehen, %
|
|
\else%
|
|
In \autoref{fig:\LabelBase.letter-20} erscheint damit %
|
|
\fi %
|
|
der Ort, gefolgt von den automatischen Trennzeichen vor dem Datum. Dieses
|
|
Datum wurde im Beispielcode über Variable \DescRef{\LabelBase.variable.date}
|
|
explizit gesetzt, damit bei einem späteren \LaTeX-Durchlauf des Briefes das
|
|
ursprüngliche Datum erhalten bleibt und nicht automatisch das Datum des
|
|
\LaTeX-Laufs verwendet wird.
|
|
\begin{figure}
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit erweitertem Absender, Logo,
|
|
Anschrift, Absenderergänzung, Ort, Datum, Anrede, Text,
|
|
Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und
|
|
Lochermarke}]{Ergebnis eines kleinen Briefes mit erweitertem Absender,
|
|
Logo, Anschrift, Absenderergänzung, Ort, Datum, Anrede,
|
|
Text, Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und
|
|
Lochermarke}[l]
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-20}}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-20}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\ExampleEndFix% Beispiel am Ende der Beschreibung
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{refvpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Diese Pseudolänge gibt den Abstand der Geschäftszeile von der Oberkante des
|
|
Papiers an. Ihr Wert wird in den vordefinierten
|
|
\File{lco}-Dateien\textnote{\File{lco}-Datei}\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei}
|
|
unterschiedlich eingestellt. %
|
|
\iffalse%
|
|
Typische Werte liegen zwischen 80{,}5\Unit{mm} und 98{,}5\Unit{mm}.%
|
|
\fi%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{refwidth}
|
|
\PLength{refhpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die Pseudolänge \PLength{refwidth} gibt die Breite an, die für die
|
|
Geschäftszeile zur Verfügung steht. Ihr Wert wird in den vordefinierten
|
|
\File{lco}-Dateien typischerweise auf 0\Unit{pt}
|
|
gesetzt. Dieser\textnote{Achtung!} Wert hat eine besondere Bedeutung. %
|
|
\iffalse% Umbruchoptimierung
|
|
Es wird damit keineswegs festgelegt, dass für die Geschäftszeile keine Breite
|
|
zur Verfügung steht. Vielmehr bedeutet der Wert%
|
|
\else%
|
|
Damit wird festgelegt%
|
|
\fi%
|
|
, dass die verfügbare Breite erst innerhalb von
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.opening}\IndexCmd{opening} ermittelt wird. Die%
|
|
\iffalse% Umbruchoptimierung
|
|
\ dort ermittelte %
|
|
\else%
|
|
se %
|
|
\fi%
|
|
Breite richtet sich \iffree{dann }{}nach der Einstellung der Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.refline}\important{\DescRef{\LabelBase.option.refline}}%
|
|
\IndexOption{refline~=\PName{Einstellung}} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.refline}). Gleichzeitig wird
|
|
\PLength{refhpos} entsprechend der Option gesetzt. Bei
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{refline}{wide}%
|
|
\IndexOption{refline~=\textKValue{wide}} wird die Geschäftszeile zentriert,
|
|
wohingegen sie bei \OptionValueRef{scrlttr2}{refline}{narrow}%
|
|
\IndexOption{refline~=\textKValue{narrow}} am Satzspiegel links ausgerichtet
|
|
wird.
|
|
|
|
Ist \PLength{refwidth} von Null verschieden, wird die Breite der
|
|
Geschäftszeile nicht von der Option \DescRef{\LabelBase.option.refline}
|
|
bestimmt, sondern \PLength{refhpos} ist der Abstand der Geschäftszeile von der
|
|
linken Papierkante. Ist\textnote{Achtung!} dieser Abstand Null, so wird die
|
|
Geschäftszeile so ausgerichtet, dass das Verhältnis zwischen ihrem Abstand von
|
|
der linken Papierkante zu ihrem Abstand von der rechten Papierkante dem
|
|
Verhältnis zwischen den Abständen des Satzspiegels von der linken und rechten
|
|
Papierkante entspricht. Bei auf dem Papier horizontal zentriertem Satzspiegel
|
|
wird also auch die Geschäftszeile zentriert.
|
|
|
|
In der Regel werden diese Sonderfälle für die %
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
häufigsten Anwendungen %
|
|
\else %
|
|
meisten Anwender %
|
|
\fi %
|
|
von geringem Interesse sein. Die\textnote{Tipp!} einfachste Regel lautet hier:
|
|
Entweder wird \PLength{refwidth} auf Null belassen und die Breite und
|
|
Ausrichtung der Geschäftszeile über die Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.refline} bestimmt oder sowohl \PLength{refwidth} als
|
|
auch \PLength{refhpos} werden vom Anwender vorgegeben.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{refaftervskip}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Diese Pseudolänge gibt den vertikalen Abstand an, der nach der Geschäftszeile
|
|
eingefügt werden soll. Der Wert wird in den vordefinierten
|
|
\File{lco}-Dateien\textnote{\File{lco}-Datei}\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei}
|
|
eingestellt. Er wirkt sich unmittelbar auf die Höhe des Textbereichs der
|
|
ersten Seite aus.%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
\ Der typische Wert liegt zwischen einer und zwei Zeilen.%
|
|
\fi %
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\subsection{Titel und Betreff}
|
|
\seclabel{subject}%
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Betreff}
|
|
|
|
Der Betreff eine Briefes wird in unterschiedlichen Ländern unterschiedlich
|
|
gesetzt. Die einen haben ihn gerne vor der Anrede, die anderen setzen ihn
|
|
danach. Einige Berufsgruppen wollen ihn teilweise sogar vor der Geschäftszeile
|
|
haben.
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Variable{title}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Bei \KOMAScript{} kann ein Brief zusätzlich mit einem Titel\Index{Titel}
|
|
versehen werden. Der Titel wird zentriert in der Schriftgröße \Macro{LARGE}
|
|
unterhalb der Geschäftszeile ausgegeben.
|
|
|
|
\BeginIndex{FontElement}{lettertitle}\LabelFontElement{lettertitle}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{title}\LabelFontElement{title}%
|
|
Die Schriftart für das Element\ChangedAt{v3.17}{\Class{scrlttr2}\and
|
|
\Package{scrletter}} \FontElement{lettertitle}%
|
|
\important{\FontElement{lettertitle}} kann mit den Anweisungen
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.setkomafont} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.addtokomafont} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.textmarkup} ab
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.cmd.setkomafont}) geändert werden. Dabei sind auch
|
|
Größenangaben erlaubt. Die Größe \Macro{LARGE} wird der Schriftauswahl
|
|
innerhalb von \KOMAScript{} immer vorangestellt und ist daher auch nicht
|
|
Teil\textnote{Voreinstellung} der Voreinstellung
|
|
\Macro{normalcolor}\Macro{sffamily}\Macro{bfseries}. Bei
|
|
\Class{scrlttr2}\OnlyAt{\Class{scrlttr2}} kann als Alias für
|
|
\FontElement{lettertitle} auch
|
|
\FontElement{title}\important{\FontElement{title}} verwendet werden. Bei
|
|
Verwendung von \Package{scrletter} mit einer \KOMAScript-Klasse ist das
|
|
nicht\textnote{Achtung!} möglich, da bei diesen Klassen bereits ein Element
|
|
\FontElement{title} mit abweichender Einstellung für den Dokumenttitel
|
|
existiert.%
|
|
\EndIndex{FontElement}{title}%
|
|
\EndIndex{FontElement}{lettertitle}%
|
|
\begin{Example}
|
|
Angenommen, Sie schreiben eine Mahnung. Sie setzen einen
|
|
entsprechenden Titel:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\setkomavar{title}{Mahnung}
|
|
\end{lstcode}
|
|
Damit sollte der Empfänger die Mahnung als solche erkennen.
|
|
\end{Example}
|
|
Während der \PName{Inhalt} der Variablen, wie im Beispiel gezeigt, den Titel
|
|
definiert, wird die \PName{Bezeichnung} der Variablen \Variable{title} von
|
|
\KOMAScript{} nicht genutzt.
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{subject}{Einstellung}
|
|
\Variable{subject}
|
|
\Variable{subjectseparator}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\BeginIndex{}{Betreff}%
|
|
Um einen Betreff zu setzen, legt man den \PName{Inhalt} der Variablen
|
|
\Variable{subject} entsprechend fest. Mit Option
|
|
\OptionValue{subject}{titled}\important{\OptionValue{subject}{titled}} kann
|
|
dann zum einen gewählt werden, dass der Betreff mit einem Titel versehen
|
|
werden soll oder nicht. Der Titel wird über die Bezeichnung der Variablen
|
|
\Variable{subject} bestimmt (siehe \autoref{tab:\LabelBase.subjectTerm}).
|
|
Der\textnote{Voreinstellung} vordefinierte Inhalt des
|
|
Trennzeichens\Index{Trennzeichen} \Variable{subjectseparator} besteht aus
|
|
einem Doppelpunkt, gefolgt von einem Leerzeichen. Zum%
|
|
\important{\OptionValue{subject}{afteropening}\\
|
|
\OptionValue{subject}{beforeopening}}
|
|
anderen kann über
|
|
\OptionValue{subject}{afteropening}
|
|
gewählt werden, dass der Betreff
|
|
abweichend von der Voreinstellung \OptionValue{subject}{beforeopening} erst
|
|
nach der Anrede gesetzt werden soll. Eine%
|
|
\important{\OptionValue{subject}{underlined}\\
|
|
\OptionValue{subject}{centered}\\
|
|
\OptionValue{subject}{right}} andere Formatierung kann mit
|
|
\OptionValue{subject}{underlined} und \OptionValue{subject}{centered} oder
|
|
\OptionValue{subject}{right}\ChangedAt{v2.97c}{\Class{scrlttr2}} eingestellt
|
|
werden.
|
|
|
|
\begin{table}
|
|
% \centering
|
|
\KOMAoptions{captions=topbeside}%
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
% \caption
|
|
\begin{captionbeside}
|
|
[{Vordefinierte Bezeichnungen der Variablen für den Betreff}]
|
|
{\hspace{0pt plus 1ex}%
|
|
Vordefinierte Bezeichnungen der Variablen für den Betreff}
|
|
[l]
|
|
\begin{tabular}[t]{lll}
|
|
\toprule
|
|
Name & Bezeichnung \\
|
|
\midrule
|
|
\Variable{subject} & \DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar*}\PParameter{subjectseparator}%
|
|
\texttt{\%} \\
|
|
& \texttt{\quad}%
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar}\PParameter{subjectseparator} \\
|
|
\Variable{subjectseparator} & \DescRef{scrlttr2-experts.cmd.subjectname} \\
|
|
\bottomrule
|
|
\end{tabular}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{tab:\LabelBase.subjectTerm}
|
|
\end{table}
|
|
|
|
Mögliche Werte für Option \Option{subject} sind
|
|
\autoref{tab:\LabelBase.subject} zu entnehmen. %
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur
|
|
Es wird ausdrücklich\textnote{Achtung!} darauf hingewiesen, dass bei der
|
|
Einstellung \OptionValue{subject}{underlined} der Betreff komplett in eine
|
|
Zeile passen muss!%
|
|
\else%
|
|
Es wird\textnote{Achtung!} darauf hingewiesen, dass bei Einstellung
|
|
\OptionValue{subject}{underlined} der Betreff in eine Zeile passen muss!%
|
|
\fi%
|
|
\begin{table}
|
|
% \centering
|
|
\KOMAoptions{captions=topbeside}%
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
% \caption
|
|
\begin{captionbeside}
|
|
[{Mögliche Werte für Option \Option{subject}}]
|
|
{\hspace{0pt plus 1ex}%
|
|
Mögliche Werte für Option \Option{subject} zur Platzierung und
|
|
Formatierung eines Betreffs%
|
|
\label{tab:\LabelBase.subject}}
|
|
[l]
|
|
\begin{minipage}[t]{.667\linewidth}
|
|
\begin{desctabular}[t]
|
|
\pventry{afteropening}{Betreff nach der Anrede setzen.}\\[-1.7ex]
|
|
\pventry{beforeopening}{Betreff vor der Anrede setzen
|
|
(Voreinstellung).}\\[-1.7ex]
|
|
\pventry{centered}{Betreff zentrieren.}\\[-1.7ex]
|
|
\pventry{left}{Betreff linksbündig setzen (Voreinstellung).}\\[-1.7ex]
|
|
\pventry{right}{Betreff rechtsbündig setzen.}\\[-1.7ex]
|
|
\pventry{titled}{Betreff mit Titel versehen.}\\[-1.7ex]
|
|
\pventry{underlined}{Betreff unterstreichen. (Hinweis im Text
|
|
beachten!)}\\[-1.7ex]
|
|
\pventry{untitled}{Betreff nicht mit Titel versehen (Voreinstellung).}%
|
|
\end{desctabular}
|
|
\end{minipage}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\end{table}
|
|
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{FontElement}{lettersubject}\LabelFontElement{lettersubject}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{subject}\LabelFontElement{subject}%
|
|
Der Betreff wird in einer eigenen Schriftart\Index{Schrift>Art} gesetzt. Um
|
|
diese zu ändern, verwenden Sie die Anweisungen
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.setkomafont} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.addtokomafont} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.textmarkup} ab
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.cmd.setkomafont}). Für das
|
|
Element\ChangedAt{v3.17}{\Class{scrlttr2}\and \Package{scrletter}}
|
|
\FontElement{lettersubject}\important{\FontElement{lettersubject}} ist als
|
|
Schrift \Macro{normalcolor}\Macro{bfseries} voreingestellt. Bei Klasse
|
|
\Class{scrlttr2}\OnlyAt{\Class{scrlttr2}} kann als Alias für
|
|
\FontElement{lettersubject} auch
|
|
\FontElement{subject}\important{\FontElement{subject}} verwendet werden. Bei
|
|
Verwendung von Paket \Package{scrletter} mit einer \KOMAScript-Klasse ist das
|
|
nicht\textnote{Achtung!} möglich, da bei diesen Klassen bereits ein Element
|
|
\FontElement{subject} mit abweichender Einstellung für den Dokumenttitel
|
|
existiert.
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\begin{Example}
|
|
Herr Musterfrau setzt nun auch den Betreff. %
|
|
\iftrue % Umbruchkorrektur
|
|
Als eher traditioneller veranlagter Mensch möchte er %
|
|
\else %
|
|
Er möchte %
|
|
\fi %
|
|
außerdem, dass der Betreff mit einer %
|
|
\iftrue % Umbruchkorrektur
|
|
entsprechenden %
|
|
\fi %
|
|
Spitzmarke versehen wird, und setzt deshalb auch die zugehörige Option:%
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-21.tex}%
|
|
Das Ergebnis ist in \autoref{fig:\LabelBase.letter-21} zu sehen.
|
|
\begin{figure}
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit erweitertem Absender, Logo,
|
|
Anschrift, Absenderergänzung, Ort, Datum, Betreff, Anrede, Text,
|
|
Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und
|
|
Lochermarke}]{Ergebnis eines kleinen Briefes mit erweitertem Absender,
|
|
Logo, Anschrift, Absenderergänzung, Ort, Datum, Betreff,
|
|
Anrede, Text, Grußfloskel, Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler
|
|
und Lochermarke}[l]
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-21}}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-21}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}
|
|
Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} sind
|
|
\OptionValue{subject}{beforeopening}, \OptionValue{subject}{left} sowie
|
|
\OptionValue{subject}{untitled}.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{subjectvpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\ChangedAt{v3.01}{\Class{scrlttr2}}%
|
|
Ist\textnote{Achtung!} der Wert dieser Pseudolänge 0\Unit{pt}, so bestimmt die
|
|
Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.subject}\important{\DescRef{\LabelBase.option.subject}}%
|
|
\IndexOption{subject~=\PName{Einstellung}} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.subject}) die
|
|
Position des Betreffs. Dabei spielen dann auch die nachfolgend erklärten
|
|
Pseudolängen \DescRef{\LabelBase.plength.subjectbeforevskip} und \DescRef{\LabelBase.plength.subjectaftervskip} ihre
|
|
Rolle. Bei allen anderen Werten wird der Betreff mit dem entsprechenden
|
|
Abstand von der oberen Papierkante platziert. Es\textnote{Tipp!} wird
|
|
empfohlen in diesem Fall darauf zu achten, dass genügend Platz zur Verfügung
|
|
steht, damit Überschneidungen mit anderen Elementen unwahrscheinlich sind.
|
|
\begin{Example}
|
|
Einige wenige Berufsgruppen ziehen es vor, wenn der Betreff noch vor der
|
|
Geschäftszeile steht. Hierzu kann man die Position wie folgt wählen, wobei
|
|
auch die Position der Geschäftszeile angepasst wird:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\ProvidesFile{lawsubj.lco}
|
|
[2008/11/03 lawyers lco file]
|
|
\setplength{subjectvpos}{\useplength{refvpos}}
|
|
\addtoplength{refvpos}{3\baselineskip}
|
|
\endinput
|
|
\end{lstcode}
|
|
Will man, dass zwischen Betreff und Geschäftszeile noch mindestens eine
|
|
Zeile frei bleibt, hat man so Platz für maximal zwei Zeilen Betreff.%
|
|
\iftrue % Umbruchkorrektur
|
|
\ Das sollte in den allermeisten Fällen genügen.%
|
|
\fi%
|
|
\end{Example}
|
|
\EndIndexGroup
|
|
\ExampleEndFix
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{subjectbeforevskip}
|
|
\PLength{subjectaftervskip}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\ChangedAt{v3.01}{\Class{scrlttr2}}%
|
|
Wird der Betreff nicht absolut platziert, sondern vor oder nach der Anrede, so
|
|
kann vor und nach dem Betreff ein zusätzlicher Abstand eingefügt werden. Der
|
|
Abstand vor dem Betreff trifft dabei gegebenenfalls mit anderen Abständen,
|
|
etwa dem automatischen Abstand von einer Zeile nach dem Titel, zusammen. In
|
|
der Voreinstellung\textnote{Voreinstellung} wird daher in der Regel kein
|
|
weiterer Abstand an dieser Stelle eingefügt. Der Abstand nach dem Betreff
|
|
beträgt in der Voreinstellung von Klasse und Paket zwei Zeilen.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\subsection{Schlussgruß}
|
|
\seclabel{closing}
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Schlussgruss=Schlussgruß}%
|
|
\BeginIndex{}{Gruss=Gruß}
|
|
|
|
Dass der Schlussgruß mit \DescRef{\LabelBase.cmd.closing}\IndexCmd{closing}
|
|
gesetzt wird, wurde bereits in \autoref{sec:\LabelBase.document},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.cmd.closing} erklärt. %
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
Unter dem Schlussgruß wird häufig noch eine Signatur, eine Art Erläuterung zur
|
|
Unterschrift, gesetzt. Die Unterschrift wiederum findet Platz zwischen dem
|
|
Schlussgruß und der Signatur.%
|
|
\else%
|
|
Unter Schlussgruß und Unterschrift wird häufig noch eine Signatur als eine Art
|
|
Erläuterung oder Klartext der Unterschrift gesetzt.%
|
|
\fi%
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Variable{signature}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die Variable \Variable{signature}\Index{Signatur} nimmt eine Art Erläuterung
|
|
zur Unterschrift\Index{Unterschrift} auf. Ihr \PName{Inhalt} ist mit
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar}\PParameter{fromname} vordefiniert. Eine
|
|
solche Erläuterung kann auch mehrzeilig sein. Die einzelnen Zeilen sollten
|
|
dann mit doppeltem Backslash voneinander getrennt
|
|
werden. Absätze\textnote{Achtung!} innerhalb der Erläuterung sind jedoch nicht
|
|
gestattet.%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{raggedsignature}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Grußfloskel\Index{Gruss=Gruß}\Index{Signatur} und Erläuterung der
|
|
Unterschrift\Index{Unterschrift} werden innerhalb einer gemeinsamen Box
|
|
gesetzt. Die Breite dieser Box wird durch die längste Zeile innerhalb von
|
|
Grußfloskel und Erläuterung bestimmt.
|
|
|
|
Wo genau diese Box platziert wird, ist durch die Pseudolängen
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.sigindent}\IndexPLength{sigindent} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.sigbeforevskip}\IndexPLength{sigbeforevskip}
|
|
(siehe \DescPageRef{\LabelBase.plength.sigindent}) bestimmt. Durch den Befehl
|
|
\Macro{raggedsignature} wird die Ausrichtung innerhalb der Box bestimmt. In
|
|
den vordefinierten\textnote{Voreinstellung} \File{lco}-Dateien ist die
|
|
Anweisung entweder auf \Macro{centering} oder
|
|
auf \Macro{raggedright} (nur \Option{KOMAold}) gesetzt. Um innerhalb der Box
|
|
beispielsweise eine linksbündige oder rechtsbündige Ausrichtung zu erhalten,
|
|
kann der Befehl in gleicher Weise umdefiniert werden wie
|
|
\DescRef{maincls.cmd.raggedsection} (siehe %
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
das entsprechende Beispiel in %
|
|
\fi %
|
|
\autoref{sec:maincls.structure}, \DescPageRef{maincls.cmd.raggedsection}).
|
|
|
|
\begin{Example}
|
|
Herr Musterfrau will sich nun wirklich wichtig machen und deshalb in der
|
|
Signatur nochmals darauf hinweisen, dass er selbst schon Vereinsvorsitzender
|
|
war. Deshalb ändert er die Variable
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.signature}. Außerdem will er, dass die Signatur
|
|
linksbündig unter dem Schlussgruß steht, und definiert dazu
|
|
\Macro{raggedsignature} um:%
|
|
{\phantomsection\xmpllabel{letterwithoutlco}}%
|
|
\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-22}%
|
|
Das Ergebnis ist in \autoref{fig:\LabelBase.letter-22} zu sehen.%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur (Achtung wegen unten!)
|
|
Dieses Beispiel zeigt die wichtigsten Elemente des Briefbogens und kann so
|
|
als Muster für eigene Briefe dienen.%
|
|
\fi %
|
|
\begin{figure}
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
|
\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit erweitertem Absender, Logo,
|
|
Anschrift, Absenderergänzung, Ort, Datum, Betreff, Anrede, Text,
|
|
Grußfloskel, geänderter Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und
|
|
Lochermarke}]{Ergebnis eines kleinen Briefes mit erweitertem Absender,
|
|
Logo, Anschrift, Absenderergänzung, Ort, Datum, Betreff,
|
|
Anrede, Text, Grußfloskel, geänderter Signatur, Postskriptum, Anlagen,
|
|
Verteiler und Lochermarke}[l]
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-22}}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-22}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}
|
|
\iffalse% Umbruchkorrekturtext (Achtung wegen oben!)
|
|
Das vorausgehende Beispiel zeigt die wichtigsten, aber nicht alle möglichen
|
|
Elemente eines Briefes. Es kann jedoch sehr gut als allgemeines Muster
|
|
dienen.%
|
|
\else
|
|
\ExampleEndFix% Beispiel am Ende der Erklärung
|
|
\fi
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{sigindent}
|
|
\PLength{sigbeforevskip}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Grußfloskel\Index{Gruss=Gruß}\Index{Signatur} und Erläuterung der
|
|
Unterschrift\Index{Unterschrift} werden innerhalb einer Box gesetzt. Die
|
|
Breite dieser Box wird durch die längste Zeile innerhalb von Grußfloskel und
|
|
Erläuterung bestimmt.
|
|
|
|
Die Box wird mit dem durch die Pseudolänge \PLength{sigindent} festgelegten
|
|
Einzug gesetzt. In den vordefinierten\textnote{Voreinstellung}
|
|
\File{lco}-Dateien ist der Einzug auf 0\Unit{mm} gesetzt.
|
|
|
|
Zwischen Grußfloskel und Erläuterung wird ein vertikaler Abstand eingefügt,
|
|
der mit der Pseudolänge \PLength{sigbeforevskip} festgelegt ist. In den
|
|
vordefinierten\textnote{Voreinstellung} \File{lco}-Dateien ist der Wert auf
|
|
zwei Zeilen eingestellt. In diese Lücke setzen Sie dann Ihre Unterschrift.%
|
|
\iffalse% Umbruchkorrekturtext
|
|
\ Sollten\textnote{Tipp!} Sie sich dazu entschließen in die Variable
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.signature}\IndexVariable{signature}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.variable.signature}} mit Paket
|
|
\Package{graphicx}\IndexPackage{graphicx} ein Faksimile Ihrer Unterschrift
|
|
einzufügen, wäre es also sinnvoll den Wert von \PLength{sigbeforevskip} und
|
|
damit die Lücke zwischen Schlussgruß und Signatur zu verringern.%
|
|
\fi%
|
|
\EndIndexGroup
|
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%
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\EndIndexGroup
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|
|
|
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\subsection{Briefbogenfuß}
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\seclabel{firstFoot}%
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\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Briefbogenfuss=Briefbogenfuß}%
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|
Die erste Seite eines Briefes, der Briefbogen, enthält nicht nur einen eigenen
|
|
Kopf, den Briefkopf. Diese Seite enthält auch einen eigenen
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Fuß\Index{Fuss=Fuß}, den Briefbogenfuß. %
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|
\iftrue% Umbruchvarianten
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Dieser wird ebenfalls nicht über den Seitenstil%
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\else%
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|
Genau wie der Briefkopf wird der Briefbogenfuß nicht über den Seitenstil%
|
|
\fi%
|
|
, sondern unmittelbar von \DescRef{\LabelBase.cmd.opening}\IndexCmd{opening}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.cmd.opening}} ausgegeben.
|
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|
|
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\begin{Declaration}
|
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\OptionVName{enlargefirstpage}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\end{Declaration}
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\begin{Explain}
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|
Die erste Seite eines Briefes fällt %
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|
\iftrue % Umbruchkorrektur
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aufgrund der vielen Konsultationselemente, wie dem Briefkopf oder der
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Anschrift,
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%
|
|
\fi %
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|
immer aus dem normalen Satzspiegel. Von \KOMAScript{} werden Mechanismen
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|
bereitgestellt, um die Höhe und vertikale Ausrichtung von Kopf und Fuß der
|
|
ersten Seite unabhängig von den Folgeseiten zu bestimmen. Würde dadurch der
|
|
Fuß der ersten Seite in den Textbereich\Index{Text>Bereich} ragen, so wird
|
|
der Textbereich der ersten Seite automatisch mit Hilfe von
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|
\Macro{enlargethispage}\IndexCmd{enlargethispage} verkleinert.
|
|
\end{Explain}
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|
Soll der Textbereich auch automatisch mit \Macro{enlargethispage} vergrößert
|
|
werden, falls der Fuß der ersten Seite dies erlaubt, so kann das mit dieser
|
|
Option erreicht werden. Es passt dann bestenfalls etwas mehr Text auf die
|
|
erste Seite. Siehe hierzu auch die Erklärung zur Pseudolänge
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.firstfootvpos} auf
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.firstfootvpos}. Als \PName{Ein-Aus-Wert} kann
|
|
einer der Standardwerte für einfache Schalter aus
|
|
\autoref{tab:truefalseswitch}, \autopageref{tab:truefalseswitch} verwendet
|
|
werden. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist
|
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\PValue{false}.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{firstfoot}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\end{Declaration}
|
|
\BeginIndex{}{Briefbogenfuss=Briefbogenfuß}%
|
|
Diese\ChangedAt{v2.97e}{\Class{scrlttr2}} Option bestimmt, ob der
|
|
Briefbogenfuß überhaupt gesetzt wird. Das Abschalten mit
|
|
\OptionValue{firstfoot}{false}\important{\OptionValue{firstfoot}{false}} hat
|
|
Auswirkungen wenn gleichzeitig die zuvor dokumentierte Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.enlargefirstpage} verwendet wird, da sich
|
|
dadurch die Seite logisch nach unten verlängert. Zwischen dem Ende des
|
|
Satzspiegels und dem Seitenende bleibt dann nur der normale Abstand zwischen
|
|
Satzspiegel und Seitenfuß.
|
|
|
|
Die Option versteht die Standardwerte für einfache Schalter, die in
|
|
\autoref{tab:truefalseswitch}, \autopageref{tab:truefalseswitch} angegeben
|
|
sind. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist das Setzen des
|
|
Briefbogenfußes.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Variable{firstfoot}
|
|
\end{Declaration}%
|
|
\BeginIndex{}{Briefbogenfuss=Briefbogenfuß}%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
Der Fuß der ersten Seite ist in der Voreinstellung\textnote{Voreinstellung}
|
|
leer. Es besteht jedoch die Möglichkeit, über den \PName{Inhalt} der
|
|
Variablen\ChangedAt{v3.08}{\Class{scrlttr2}} \Variable{firstfoot} einen neue
|
|
Festlegung zu treffen. %
|
|
\else %
|
|
Der Inhalt der Variablen\ChangedAt{v3.08}{\Class{scrlttr2}}
|
|
\Variable{firstfoot} und damit des Fußes der ersten Seite ist in der
|
|
Voreinstellung\textnote{Voreinstellung} leer. %
|
|
\fi %
|
|
Die \PName{Bezeichnung} der Variablen wird von \KOMAScript{} nicht genutzt.
|
|
|
|
\BeginIndex{Variable}{frombank}%
|
|
\begin{Example}
|
|
Sie wollen den Inhalt der Variablen \DescRef{\LabelBase.variable.frombank},
|
|
also die Bankverbindung, im Fuß der ersten Seite ausgeben. Der doppelte
|
|
Backslash soll dabei durch ein Komma ersetzt werden:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\setkomavar{firstfoot}{%
|
|
\parbox[b]{\linewidth}{%
|
|
\centering\def\\{, }\usekomavar{frombank}%
|
|
}%
|
|
}
|
|
\end{lstcode}
|
|
Natürlich können Sie für das Trennzeichen auch eine eigene Variable
|
|
definieren.%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektunr
|
|
Ich überlasse dem Leser dies als Übung.%
|
|
\fi%
|
|
|
|
Will man eine Art Brief"|fuß als Gegengewicht zum Briefkopf verwenden, so
|
|
kann dieser beispielsweise wie folgt definiert werden:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\setkomavar{firstfoot}{%
|
|
\parbox[t]{\textwidth}{\footnotesize
|
|
\begin{tabular}[t]{l@{}}%
|
|
\multicolumn{1}{@{}l@{}}{Gesellschafter:}\\
|
|
Hugo Mayer\\
|
|
Bernd Müller
|
|
\end{tabular}%
|
|
\hfill
|
|
\begin{tabular}[t]{l@{}}%
|
|
\multicolumn{1}{@{}l@{}}{Geschäftsführung:}\\
|
|
Liselotte Mayer\\[1ex]
|
|
\multicolumn{1}{@{}l@{}}{Gerichtsstand:}\\
|
|
Hinterdupfeldingen
|
|
\end{tabular}%
|
|
\Ifkomavarempty{frombank}{}{%
|
|
\hfill
|
|
\begin{tabular}[t]{l@{}}%
|
|
\multicolumn{1}{@{}l@{}}{%
|
|
\usekomavar*{frombank}:}\\
|
|
\usekomavar{frombank}
|
|
\end{tabular}%
|
|
}%
|
|
}%
|
|
}
|
|
\end{lstcode}
|
|
Das Beispiel stammt ursprünglich von Torsten Krüger. Es wird empfohlen, eine
|
|
solche Definition für die mehrfache Verwendung in unterschiedlichen
|
|
Dokumenten in einer eigenen
|
|
\File{lco}-Datei\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei} abzulegen. Mit
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\setkomavar{frombank}{IBAN DE21~87654321~13456789\\
|
|
bei der HansWurstBank\\
|
|
BIC GRMLDEHD000}
|
|
\end{lstcode}
|
|
kann die Bankverbindung dann im Dokument passend dazu gesetzt werden.%
|
|
\iffalse% Umbruchkorrekturmöglichkeit
|
|
\ Abhängig\textnote{Achtung!} von den Voreinstellungen ist ein solch hoher
|
|
Fuß jedoch eventuell nicht vorgesehen und wird deshalb möglicherweise zu
|
|
tief platziert. In einem solchen Fall kann die vertikale Position über die
|
|
Pseudolänge \DescRef{\LabelBase.plength.firstfootvpos}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.plength.firstfootvpos}}%
|
|
\IndexPLength{firstfootvpos} angepasst werden (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.firstfootvpos}).%
|
|
\fi
|
|
\end{Example}
|
|
|
|
Im\textnote{Achtung!} Beispiel wurde ein mehrzeiliger Fuß gesetzt. Bei einer
|
|
Kompatibilitätseinstellung ab Version
|
|
2.9u\important{\OptionValueRef{\LabelBase}{version}{2.9u}} (siehe
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.version} in
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.compatibilityOptions},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.version}) reicht der Platz dafür in der Regel
|
|
nicht aus. Sie sollten dann \DescRef{\LabelBase.plength.firstfootvpos} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.firstfootvpos}) entsprechend
|
|
verringern.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Variable{frombank}
|
|
\end{Declaration}%
|
|
\BeginIndex{}{Briefbogenfuss=Briefbogenfuß} Die im vorherigen Beispiel
|
|
verwendete Variable \Variable{frombank} nimmt derzeit eine Sonderstellung
|
|
ein. Sie wird intern bisher nicht verwendet. Sie kann jedoch vom Anwender
|
|
verwendet werden, um die Bankverbindung\Index{Bankverbindung} in das
|
|
Absenderergänzungsfeld (siehe Variable \DescRef{\LabelBase.variable.location},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.location}) oder wie im Beispiel in den Fuß zu
|
|
setzen.%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{firstfootvpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Diese Pseudolänge gibt den Abstand des Fußes der ersten Briefseite von der
|
|
Oberkante des Papiers an. Es wird außerdem dafür gesorgt, dass der Textbereich
|
|
nicht in den Fuß hineinragt. Hierzu wird auf der ersten Seite gegebenenfalls
|
|
die Höhe des Textbereichs mit Hilfe von
|
|
\Macro{enlargethispage}\IndexCmd{enlargethispage}%
|
|
\important{\Macro{enlargethispage}} verkleinert. Mit Hilfe der Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.enlargefirstpage}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.option.enlargefirstpage}} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.enlargefirstpage}) kann dafür gesorgt werden,
|
|
dass die Höhe des Textbereichs umgekehrt gegebenenfalls auch vergrößert
|
|
wird. Damit kann dann der Abstand zwischen Textbereich und Fuß der ersten
|
|
Seite auf den Wert der Länge
|
|
\Length{footskip}\IndexLength{footskip}\important{\Length{footskip}}
|
|
verringert werden.
|
|
|
|
Bei\textnote{\OptionValueRef{\LabelBase}{version}{2.9t}}
|
|
Kompatibilitätseinstellungen\ChangedAt{v2.9t}{\Class{scrlttr2}} bis
|
|
Version~2.9t (siehe \DescRef{\LabelBase.option.version} in
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.compatibilityOptions},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.version}) wird außer bei \Option{KOMAold} und
|
|
\Option{NF} in allen vordefinierten
|
|
\File{lco}-Dateien\textnote{\File{lco}-Datei}\Index{lco-Datei=\File{lco}-Datei}
|
|
(siehe \autoref{sec:\LabelBase.lcoFile}) der Fuß abhängig vom Satzspiegel
|
|
gesetzt%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
. Damit hat dann auch \DescRef{\LabelBase.option.enlargefirstpage}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.option.enlargefirstpage}} keine Wirkung. %
|
|
\else %
|
|
\ und \DescRef{\LabelBase.option.enlargefirstpage}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.option.enlargefirstpage}} ignoriert. %
|
|
\fi %
|
|
Ab
|
|
Version 2.9u bekommt der Fuß eine Position am unteren Ende des Papiers. Damit
|
|
ist dann die Höhe des Satzspiegels des Briefbogens eventuell auch von der
|
|
Option \DescRef{\LabelBase.option.enlargefirstpage} abhängig.
|
|
|
|
Wird der Briefbogenfuß mit Option
|
|
\OptionValueRef{scrlttr2}{firstfoot}{false}%
|
|
\important{\OptionValueRef{scrlttr2}{firstfoot}{false}}%
|
|
\IndexOption{firstfoot~=\textKValue{false}}\ChangedAt{v2.97e}{\Class{scrlttr2}}
|
|
(siehe \DescPageRef{\LabelBase.option.firstfoot}) abgeschaltet, so wird
|
|
\PLength{firstfootvpos} ignoriert und stattdessen
|
|
\Length{paperheight}\IndexLength{paperheight} angenommen. Es bleibt dann
|
|
ein minimaler unterer Rand von \Length{footskip}\IndexLength{footskip}.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{firstfoothpos}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Die\textnote{Achtung!} Pseudolänge
|
|
\PLength{firstfoothpos}\ChangedAt{v3.05}{\Class{scrlttr2}} gibt bei einem
|
|
positiven Wert den Abstand des Briefbogenfußes von der linken Papierkante
|
|
an. Ist der Wert sogar größer oder gleich der Breite des Papiers,
|
|
\Length{paperwidth}\IndexLength{paperwidth}, so wird der Fuß horizontal
|
|
zentriert auf dem Briefbogen platziert. Ein negativer Wert gibt den Abstand
|
|
des Fußes von der rechten Papierkante an. Ist der Wert jedoch kleiner oder
|
|
gleich der negativen Breite des Papiers, so wird der Fuß bündig zum linken
|
|
Rand des Satzspiegels platziert.
|
|
|
|
Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist typischerweise ein Wert von
|
|
\Length{maxdimen}\IndexLength{maxdimen}%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
, also der größtmögliche Wert für eine Länge%
|
|
\fi%
|
|
\ und infolge dessen horizontale Zentrierung.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\PLength{firstfootwidth}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Diese Pseudolänge gibt die Breite des Fußes der ersten Briefseite, also des
|
|
Briefbogens, an. Der Wert stimmt in den vordefinierten \File{lco}-Dateien mit
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.firstheadwidth}\important{\DescRef{\LabelBase.plength.firstheadwidth}}%
|
|
\IndexPLength{firstheadwidth} überein.%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\iffree{}{\clearpage}% Umbruchkorrektur
|
|
\LoadCommonFile{parmarkup}% \section{Absatzauszeichnung}
|
|
|
|
\LoadCommonFile{oddorevenpage}% \section{Erkennung von rechten und linken Seiten}
|
|
|
|
|
|
\section{Kopf und Fuß bei vordefinierten Seitenstilen}
|
|
\seclabel{pagestyle}
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Seiten>Stil}
|
|
|
|
Eine der allgemeinen Eigenschaften eines Dokuments ist der Seitenstil. Bei
|
|
{\LaTeX} versteht man unter dem Seitenstil in erster Linie den Inhalt der
|
|
Kopf- und Fußzeilen. Wie\textnote{Achtung!} bereits in
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.firstpage} erwähnt, werden Kopf und Fuß des Briefbogens
|
|
als Elemente des Briefbogens betrachtet und unterliegen damit nicht den
|
|
Einstellungen für den Seitenstil. Es geht also hier im Wesentlichen um den
|
|
Seitenstil der weiteren Briefseiten nach dem Briefbogen. Bei einseitigen
|
|
Briefen ist das der Seitenstil des Zweitbogens. Bei doppelseitigen Briefen ist
|
|
auch der Seitenstil aller Rückseiten betroffen.
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{letterpagestyle}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Der\ChangedAt{v3.19}{\Class{scrlttr2}\and \Package{scrletter}} für Briefe
|
|
voreingestellte Seitenstil wird durch den Inhalt dieser Anweisung bestimmt. In
|
|
der Voreinstellung\textnote{Voreinstellung} von
|
|
\Class{scrlttr2}\OnlyAt{\Class{scrlttr2}} ist die Anweisung leer
|
|
definiert. Das bedeutet, dass der Seitenstil von Briefen dem des restlichen
|
|
Dokuments entspricht. Dies ist deshalb sinnvoll, weil \Class{scrlttr2} für
|
|
reine Briefdokumente gedacht ist und es dafür einfacher ist, den Seitenstil
|
|
wie gewohnt mit \DescRef{\LabelBase.cmd.pagestyle} global einzustellen.
|
|
|
|
Da sowohl Seitenstil \DescRef{\LabelBase.pagestyle.plain} als auch der Stil
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.headings} anderer Klassen vom gewünschten
|
|
Seitenstil für Briefe abweicht, ist für das Paket
|
|
\Package{scrletter}\OnlyAt{\Package{scrletter}}\textnote{Voreinstellung} der
|
|
Seitenstil
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.plain.letter}\IndexPagestyle{plain.letter}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.pagestyle.plain.letter}} in der Anweisung
|
|
\Macro{letterpagestyle} gespeichert. Damit werden alle Briefe mit dem zum
|
|
Seitenstil \DescRef{\LabelBase.pagestyle.letter}\IndexPagestyle{letter}
|
|
gehörenden
|
|
\hyperref[desc:\LabelBase.pagestyle.plain.letter]{\PageStyle{plain}}-Seitenstil
|
|
gesetzt unabhängig davon, was für das restliche Dokument als Seitenstil
|
|
eingestellt ist.
|
|
\begin{Example}
|
|
Sie wollen auch bei Verwendung von Paket \Package{scrletter}, dass die
|
|
Briefe in dem Seitenstil gesetzt werden, der für das Dokument selbst mit
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.pagestyle} eingestellt wurde. Dazu schreiben sie die
|
|
Anweisung
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\renewcommand*{\letterpagestyle}{}
|
|
\end{lstcode}
|
|
in die Dokumentpräambel. Dabei\textnote{Achtung!} ist übrigens der Stern bei
|
|
\Macro{renewcommand*} wichtig!%
|
|
\end{Example}
|
|
Natürlich haben die Anweisung \DescRef{\LabelBase.cmd.pagestyle} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.thispagestyle} innerhalb eines Briefes Vorrang vor dem
|
|
innerhalb von \Macro{begin}\PParameter{letter} über \Macro{letterpagestyle}
|
|
eingestellten Seitenstil.%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{headsepline}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\OptionVName{footsepline}{Ein-Aus-Wert}
|
|
\end{Declaration}%
|
|
Mit diesen Optionen kann bei \Class{scrlttr2}\OnlyAt{scrlttr2} eingestellt
|
|
werden, ob eine Trennlinie\Index{Trennlinie}\Index{Linie} unter dem
|
|
Kopf\Index{Seiten>Kopf} oder über dem Fuß\Index{Seiten>Fuss=Fuß} von
|
|
Folgeseiten gewünscht wird. Als \PName{Ein-Aus-Wert} kann einer der
|
|
Standardwerte für einfache Schalter aus \autoref{tab:truefalseswitch},
|
|
\autopageref{tab:truefalseswitch} verwendet
|
|
werden. Ein\important{\OptionValue{headsepline}{true}} Aktivieren der Option
|
|
\Option{headsepline} schaltet die Linie unter dem Kopf
|
|
ein. Ein\important{\OptionValue{footsepline}{true}} Aktivieren der Option
|
|
\Option{footsepline} schaltet die Linie über dem Fuß ein. Die Deaktivierung
|
|
der Optionen schaltet die jeweilige Linie aus.
|
|
|
|
Beim Seitenstil \DescRef{\LabelBase.pagestyle.empty}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.pagestyle.empty}} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.pagestyle.empty}) % später in diesem Abschnitt)
|
|
haben die beiden Optionen \Option{headsepline} und
|
|
\Option{footsepline} selbstverständlich keine Auswirkung. Bei diesem
|
|
Seitenstil soll ja auf Seitenkopf\Index{Seiten>Kopf} und
|
|
Seitenfuß\Index{Seiten>Fuss=Fuß} ausdrücklich verzichtet werden.
|
|
|
|
Typografisch\important{\DescRef{\LabelBase.pagestyle.headings}\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.myheadings}\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.plain}} betrachtet hat eine solche Linie immer
|
|
die Auswirkung, dass der Kopf oder Fuß optisch näher an den Text heranrückt.
|
|
Dies bedeutet aber nicht, dass Kopf oder Fuß räumlich weiter vom
|
|
Textkörper\Index{Text>Bereich} weggerückt werden müssten. Stattdessen sollten
|
|
sie bei der Berechnung des Satzspiegels als zum Textkörper gehörend
|
|
betrachtet werden. Dies wird bei \Class{scrlttr2} dadurch erreicht, dass bei
|
|
Verwendung der Klassenoption \Option{headsepline} automatisch die Paketoption
|
|
\DescRef{typearea.option.headinclude}%
|
|
\important{\DescRef{typearea.option.headinclude}} mit gleichem Wert an das
|
|
\hyperref[cha:typearea]{\Package{typearea}}-Paket weitergereicht
|
|
wird. Entsprechendes gilt bei \DescRef{\LabelBase.option.footsepline} für
|
|
\DescRef{typearea.option.footinclude}%
|
|
\important{\DescRef{typearea.option.footinclude}}.
|
|
|
|
Die Optionen führen selbst keine automatische Neuberechnung des Satzspiegels
|
|
aus. Zur Neuberechnung des Satzspiegels siehe Option
|
|
\DescRef{typearea.option.DIV} mit den Werten \PValue{last} oder
|
|
\PValue{current} (\DescPageRef{typearea.option.DIV.last}) oder Anweisung
|
|
\DescRef{typearea.cmd.recalctypearea}
|
|
(\DescPageRef{typearea.cmd.recalctypearea}) in \autoref{cha:typearea}.
|
|
|
|
Das Paket \hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}%
|
|
\IndexPackage{scrlayer-scrpage}%
|
|
\important{\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}} (siehe
|
|
\autoref{cha:scrlayer-scrpage}) bietet weitere Einflussmöglichkeiten für
|
|
Linien im Kopf und Fuß und kann auch mit \Class{scrlttr2} kombiniert
|
|
werden. Das Paket \Package{scrletter} verwendet hingegen automatisch
|
|
\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}} zur Definition der
|
|
Seitenstile \DescRef{\LabelBase.pagestyle.letter} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.plain.letter}. Die von
|
|
\Package{scrletter}\OnlyAt{\Package{scrletter}} definierten Seitenstile
|
|
unterliegen damit den Regeln jenes Pakets. Dies betrifft insbesondere das
|
|
Setzen der Linien in Kopf und Fuß des
|
|
\hyperref[desc:\LabelBase.pagestyle.plain.letter]{\PageStyle{plain}}-Seitenstils
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.plain.letter}. Siehe dazu in
|
|
\autoref{sec:scrlayer-scrpage.pagestyle.content},
|
|
\DescPageRef{scrlayer-scrpage.option.headsepline} und
|
|
\DescPageRef{scrlayer-scrpage.option.plainheadsepline} die Optionen
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.option.headsepline} und
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.option.plainheadsepline}. Auch Einstellungen wie
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.option.automark} sind für den Seitenstil
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.letter} von einiger Bedeutung.%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\OptionVName{pagenumber}{Position}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit Hilfe dieser Option kann bestimmt werden, ob und wo eine Seitenzahl auf
|
|
Folgeseiten gesetzt werden soll. Die Option wirkt sich bei
|
|
\Class{scrlttr2}\OnlyAt{\Class{scrlttr2}} auf die
|
|
Seitenstile\important{\DescRef{\LabelBase.pagestyle.headings}\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.myheadings}\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.plain}}
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.headings},
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.myheadings} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.plain} und bei
|
|
\Package{scrletter}\OnlyAt{\Package{scrletter}} auf
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.letter} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.plain.letter} aus. Sie beeinflusst außerdem die
|
|
Voreinstellung der Seitenstile des Pakets
|
|
\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}%
|
|
\important{\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}}%
|
|
\IndexPackage{scrlayer-scrpage}, soweit sie vor dem Laden des Pakets gesetzt
|
|
wird (siehe \autoref{cha:scrlayer-scrpage}). Es gibt Werte, die sich nur auf
|
|
die horizontale Position auswirken, Werte, die nur die vertikale Position
|
|
beeinflussen, und Werte, die zugleich die vertikale und die horizontale
|
|
Position festlegen. Mögliche Werte sind \autoref{tab:\LabelBase.pagenumber} zu
|
|
entnehmen. Voreingestellt\textnote{Voreinstellung} ist \PValue{botcenter}.%
|
|
%
|
|
\begin{table}[t!]% Umbruchkorrektur
|
|
\caption[{Mögliche Werte für Option \Option{pagenumber}}]%
|
|
{Mögliche Werte für Option \Option{pagenumber} zur Positionierung der
|
|
Paginierung innerhalb der Seitenstile}
|
|
\label{tab:\LabelBase.pagenumber}
|
|
\begin{desctabular}
|
|
\entry{\PValue{bot}, \PValue{foot}}{%
|
|
Seitenzahl im Fuß ohne Änderung der horizontalen Position}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{botcenter}, \PValue{botcentered}, \PValue{botmittle},
|
|
\PValue{footcenter}, \PValue{footcentered}, \PValue{footmiddle}}{%
|
|
Seitenzahl zentriert innerhalb des Fußes}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{botleft}, \PValue{footleft}}{%
|
|
Seitenzahl links im Fuß}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{botright}, \PValue{footright}}{%
|
|
Seitenzahl rechts im Fuß}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{center}, \PValue{centered}, \PValue{middle}}{%
|
|
Seitenzahl zentriert ohne Änderung der vertikalen Position}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{false}, \PValue{no}, \PValue{off}}{%
|
|
keine Seitenzahl}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{head}, \PValue{top}}{%
|
|
Seitenzahl im Kopf ohne Änderung der horizontalen Position}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{headcenter}, \PValue{headcentered}, \PValue{headmiddle},
|
|
\PValue{topcenter}, \PValue{topcentered}, \PValue{topmiddle}}{%
|
|
Seitenzahl zentriert innerhalb des Kopfes}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{headleft}, \PValue{topleft}}{%
|
|
Seitenzahl links im Kopf}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{headright}, \PValue{topright}}{%
|
|
Seitenzahl rechts im Kopf}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{left}}{%
|
|
Seitenzahl links ohne Änderung der vertikalen Position}\\[-1.7ex]
|
|
\entry{\PValue{right}}{%
|
|
Seitenzahl rechts ohne Änderung der vertikalen Position}%
|
|
\end{desctabular}
|
|
\end{table}
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{pagestyle}\Parameter{Seitenstil}
|
|
\Macro{thispagestyle}\Parameter{lokaler Seitenstil}
|
|
\end{Declaration}%
|
|
\BeginIndex{Pagestyle}{empty}%
|
|
\BeginIndex{Pagestyle}{plain}%
|
|
\BeginIndex{Pagestyle}{headings}%
|
|
\BeginIndex{Pagestyle}{myheadings}%
|
|
Bei Briefen mit \Class{scrlttr2}\OnlyAt{\Class{scrlttr2}} wird zwischen vier
|
|
verschiedenen Seitenstilen unterschieden. Dagegen definiert
|
|
\Package{scrletter}\OnlyAt{\Package{scrletter}} nur zwei eigene Seitenstile.
|
|
\begin{description}\setkomafont{descriptionlabel}{}
|
|
\item[{\PageStyle{empty}}] \LabelPageStyle{empty}%
|
|
ist der Seitenstil, bei dem Kopf- und Fußzeile von Folgeseiten vollständig
|
|
leer bleiben. Dieser Seitenstil wird auch automatisch für die erste
|
|
Briefseite verwendet, da auf dieser Seite Kopf und Fuß über
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.opening}\IndexCmd{opening}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.cmd.opening}} (siehe
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.firstpage}, \DescPageRef{\LabelBase.cmd.opening})
|
|
mit anderen Mitteln gesetzt werden. Die Klasse \Class{scrlttr2} verlässt
|
|
sich bei diesem Seitenstil auf den \LaTeX-Kern, während bei
|
|
\Package{scrletter} der Stil von \hyperref[cha:scrlayer]{\Package{scrlayer}}
|
|
bereitgestellt wird.
|
|
\item[{\PageStyle{headings}}] \LabelPageStyle{headings}%
|
|
ist bei \Class{scrlttr2}\OnlyAt{\Class{scrlttr2}} der Seitenstil für
|
|
automatische Kolumnentitel auf Folgeseiten. Dabei werden als automatisch
|
|
gesetzte Marken der Absendername aus der Variablen
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.fromname}\IndexVariable{fromname} und der
|
|
Betreff aus der Variablen
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.subject}\IndexVariable{subject} verwendet
|
|
(siehe \autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.fromname} und
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.variable.subject}). Wo genau diese Marken und die
|
|
Seitenangabe ausgegeben werden, hängt von der oben erklärten Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.pagenumber} und dem Inhalt der Variablen
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.nexthead}\IndexVariable{nexthead}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.variable.nexthead}} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.nextfoot}\IndexVariable{nextfoot}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.variable.nextfoot}} ab. Der Autor kann die
|
|
Marken aber auch noch nach \DescRef{\LabelBase.cmd.opening} manuell
|
|
beeinflussen. Hierzu stehen wie üblich die Anweisungen
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.markboth} und \DescRef{\LabelBase.cmd.markright},
|
|
bei Verwendung von
|
|
\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}%
|
|
\IndexPackage{scrlayer-scrpage}%
|
|
\important{\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}} auch
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.cmd.markleft} und
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.cmd.markdouble} (siehe
|
|
\autoref{sec:scrlayer-scrpage.pagestyle.content},
|
|
\DescPageRef{scrlayer-scrpage.cmd.markleft}), zur Verfügung.
|
|
|
|
Da \Package{scrletter}\OnlyAt{scrletter} intern
|
|
\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}} verwendet, wird
|
|
ein eventuell von der Klasse bereitgestellter Seitenstil
|
|
\DescRef{maincls.pagestyle.headings} als Alias von
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.pagestyle.scrheadings} umdefiniert. Näheres zu
|
|
diesem Seitenstil ist in \autoref{cha:scrlayer-scrpage} auf
|
|
\DescPageRef{scrlayer-scrpage.pagestyle.scrheadings} zu erfahren.
|
|
\item[{\PageStyle{letter}}] \LabelPageStyle{letter}%
|
|
wird nur von \Package{scrletter}\OnlyAt{scrletter} definiert, da der
|
|
Seitenstil \PageStyle{headings} im allgemeinen bereits von den Klassen
|
|
belegt ist. Dies geschieht mit Hilfe von
|
|
\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}} aus
|
|
\autoref{cha:scrlayer-scrpage}, \autopageref{cha:scrlayer-scrpage}. Bei der
|
|
Einstellung \OptionValueRef{scrlayer-scrpage}{automark}{true}%
|
|
\important{\OptionValueRef{scrlayer-scrpage}{automark}{true}}%
|
|
\IndexOption{automark} übernimmt \PageStyle{letter} dann die Rolle, die bei
|
|
\Class{scrlttr2} von \DescRef{\LabelBase.pagestyle.headings} ausgefüllt
|
|
wird. Bei \OptionValueRef{scrlayer-scrpage}{automark}{false}%
|
|
\important{\OptionValueRef{scrlayer-scrpage}{automark}{false}}%
|
|
\IndexOption{automark} übernimmt \PageStyle{letter} dagegen die Rolle von
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.myheadings}.
|
|
|
|
Durch\textnote{Achtung!} die Verwendung von
|
|
\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}} kann das
|
|
veraltete Paket \Package{scrpage2}\IndexPackage{scrpage2} oder das mit
|
|
\KOMAScript{} wenig kompatible \iffalse Paket \fi% Umbruchkorrektur
|
|
\Package{fancyhdr}\IndexPackage{fancyhdr} nicht zusammen mit
|
|
\Package{scrletter} verwendet werden.
|
|
\item[{\PageStyle{myheadings}}] \LabelPageStyle{myheadings}%
|
|
ist bei \Class{scrlttr2}\OnlyAt{\Class{scrlttr2}} der Seitenstil für
|
|
manuelle Kolumnentitel auf Folgeseiten. Im Unterschied zu \PValue{headings}
|
|
müssen die Marken vom Anwender gesetzt werden. Er verwendet dazu die
|
|
Anweisungen \DescRef{\LabelBase.cmd.markboth}\IndexCmd{markboth} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.markright}\IndexCmd{markright}. Bei Verwendung von
|
|
\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}} stehen außerdem
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.cmd.markleft}\IndexCmd{markleft} und
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.cmd.markdouble}\IndexCmd{markdouble} zur
|
|
Verfügung.
|
|
|
|
Bei \Package{scrletter}\OnlyAt{\Package{scrletter}} übernimmt der
|
|
Seitenstil \DescRef{\LabelBase.pagestyle.letter} ebenfalls die Rolle von
|
|
\PageStyle{myheadings}.
|
|
\item[{\PageStyle{plain}}]
|
|
\LabelPageStyle{plain}%
|
|
ist bei \Class{scrlttr2}\OnlyAt{\Class{scrlttr2}}
|
|
der voreingestellte Seitenstil, bei dem auf Folgeseiten keinerlei
|
|
Kolumnentitel verwendet, sondern nur eine Seitenangabe ausgegeben wird. Wo
|
|
diese gesetzt wird, hängt von der oben erklärten Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.pagenumber} ab.
|
|
|
|
Da \Package{scrletter}\OnlyAt{scrletter} intern
|
|
\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}} verwendet, wird
|
|
der Seitenstil \DescRef{maincls.pagestyle.plain} als Alias von
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.pagestyle.plain.scrheadings} umdefiniert. Näheres
|
|
zu diesem Seitenstil ist in \autoref{cha:scrlayer-scrpage} auf
|
|
\DescPageRef{scrlayer-scrpage.pagestyle.scrheadings} zu erfahren.
|
|
\item[{\PageStyle{plain.letter}}]%
|
|
\LabelPageStyle{plain.letter}%
|
|
wird von \Package{scrletter}\OnlyAt{scrletter} zusammen mit
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.letter} definiert. Dies geschieht mit Hilfe
|
|
von \hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}. Nach der
|
|
Aktivierung von \DescRef{\LabelBase.pagestyle.letter} bis zum Ende des
|
|
Briefes ist \PageStyle{plain} dann ein Alias für diesen Stil.
|
|
\iffalse% Umbruchkorrektur (steht auch schon oben bei letter)
|
|
|
|
Durch\textnote{Achtung!} die Verwendung von
|
|
\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}%
|
|
\IndexPackage{scrlayer-scrpage} kann das veraltete Pakete
|
|
\Package{scrpage2}\IndexPackage{scrpage2} oder das mit \KOMAScript{} wenig
|
|
kompatible \iffalse Paket \fi% Umbruchkorrektur
|
|
\Package{fancyhdr}\IndexPackage{fancyhdr} nicht zusammen mit
|
|
\Package{scrletter} verwendet werden.%
|
|
\fi%
|
|
\end{description}
|
|
|
|
Die Form der Seitenstile wird außerdem durch die oben erklärten
|
|
Optionen\important{\DescRef{\LabelBase.option.headsepline}\\
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.footsepline}}
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.headsepline}\IndexOption{headsepline} und
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.footsepline}\IndexOption{footsepline}
|
|
beeinflusst. Der Seitenstil ab der aktuellen Seite wird mit \Macro{pagestyle}
|
|
umgeschaltet. Demgegenüber verändert \Macro{thispagestyle} nur den Seitenstil
|
|
der aktuellen Seite. \KOMAScript\textnote{Achtung!} verwendet
|
|
\Macro{thispagestyle}\PParameter{empty} selbst innerhalb von
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.opening}\IndexCmd{opening} für die erste Briefseite.
|
|
|
|
\BeginIndexGroup \BeginIndex[indexother]{}{Schrift>Art}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{pageheadfoot}\LabelFontElement{pageheadfoot}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{pagehead}\LabelFontElement{pagehead}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{pagefoot}\LabelFontElement{pagefoot}%
|
|
\BeginIndex{FontElement}{pagenumber}\LabelFontElement{pagenumber}%
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
Um die Schriftart von Kopf und Fuß der Seite oder der Seitenangabe zu ändern,
|
|
verwenden Sie die Benutzerschnittstelle, die in
|
|
\autoref{sec:\LabelBase.textmarkup} beschrieben ist. Für den Kopf und den
|
|
Fuß %
|
|
\else %
|
|
Für die Schriftart von Kopf und Fuß der Seite %
|
|
\fi %
|
|
gibt es das gemeinsame Element
|
|
\FontElement{pagehheadfoot}\important{\iffree{}{\normalcolor}% Linkfarbe
|
|
% blutet in die Marginalienspalte aus
|
|
\FontElement{pageheadfoot}}. Bei
|
|
Verwendung von \hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{scrlayer-scrpage} und damit
|
|
auch bei Verwendung von \Package{scrletter} wird im Kopf zusätzlich das
|
|
Element \FontElement{pagehead}\important{\FontElement{pagehead}}
|
|
verwendet. Ohne das Paket ist bei \Class{scrlttr2} hingegen
|
|
\FontElement{pagehead} eine alternative Bezeichnung für
|
|
\FontElement{pageheadfoot}. Für den Fuß\ChangedAt{v3.00}{\Class{scrlttr2}} ist
|
|
zusätzlich das Element
|
|
\FontElement{pagefoot}\important{\FontElement{pagefoot}} zuständig, das nach
|
|
\FontElement{pageheadfoot} in mit Variable
|
|
\DescRef{\LabelBase.variable.nextfoot}\IndexVariable{nextfoot} oder per Paket
|
|
\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}%
|
|
\IndexPackage{scrlayer-scrpage}%
|
|
\important{\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}} (siehe
|
|
\autoref{cha:scrlayer-scrpage},
|
|
\DescPageRef{scrlayer-scrpage.fontelement.pagefoot}) definierten Seitenstilen
|
|
zur Anwendung kommt. Das Element für die Seitenzahl innerhalb des Kopfes oder
|
|
Fußes heißt \FontElement{pagenumber}\important{\FontElement{pagenumber}}. Die
|
|
Voreinstellungen sind in \autoref{tab:maincls.defaultFontsHeadFoot},
|
|
\autopageref{tab:maincls.defaultFontsHeadFoot} zu finden. Beachten Sie dazu
|
|
auch das Beispiel aus \autoref{sec:maincls.pagestyle},
|
|
\PageRefxmpl{maincls.cmd.pagestyle}.%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{markboth}\Parameter{linke Marke}\Parameter{rechte Marke}
|
|
\Macro{markright}\Parameter{rechte Marke}
|
|
\end{Declaration}
|
|
In den meisten Fällen werden die Möglichkeiten, die \KOMAScript{} über
|
|
Optionen und Variablen für die Gestaltung des Seitenkopfes\Index{Kopf} und
|
|
-fußes\Index{Fuss=Fuß} auf Folgeseiten\Index{Folgeseite} zur Verfügung stellt,
|
|
vollkommen ausreichen. Dies gilt umso mehr, als man zusätzlich mit
|
|
\Macro{markboth} und \Macro{markright} die Möglichkeit hat, die Angaben zu
|
|
ändern, die \KOMAScript{} in den Kopf setzt. Die Anweisungen
|
|
\Macro{markboth}\IndexCmd{markboth} und \Macro{markright}\IndexCmd{markright}
|
|
können insbesondere mit dem Seitenstil
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.myheadings}\IndexPagestyle{myheadings}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.pagestyle.myheadings},
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.letter}} beziehungsweise
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.letter}\IndexPagestyle{letter} genutzt
|
|
werden. Bei Verwendung des Pakets%
|
|
\important{\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}\\
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.pagestyle.scrheadings}}
|
|
\hyperref[cha:scrlayer-scrpage]{\Package{scrlayer-scrpage}}%
|
|
\IndexPackage{scrlayer-scrpage}
|
|
gilt dies auch für den
|
|
Seitenstil \DescRef{scrlayer-scrpage.pagestyle.scrheadings}%
|
|
\IndexPagestyle{scrheadings}. Außerdem stehen dann die Anweisungen
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.cmd.markleft}%
|
|
\IndexCmd{markleft}\important{\DescRef{scrlayer-scrpage.cmd.markleft}\\
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.cmd.markdouble}} und
|
|
\DescRef{scrlayer-scrpage.cmd.markdouble}%
|
|
\IndexCmd{markdouble} zur Verfügung (siehe
|
|
\autoref{sec:scrlayer-scrpage.pagestyle.content},
|
|
\DescPageRef{scrlayer-scrpage.cmd.markleft}).
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Variable{nexthead}
|
|
\Variable{nextfoot}
|
|
\end{Declaration}
|
|
In einigen wenigen Fällen will man den Kopf oder Fuß der Folgeseiten ähnlich
|
|
dem Briefbogen freier gestalten. In\textnote{Achtung!} diesen Fällen muss auf
|
|
die vordefinierten Möglichkeiten, die per oben erklärter Option
|
|
\DescRef{\LabelBase.option.pagenumber}\IndexOption{pagenumber} auswählbar
|
|
sind, verzichtet werden. Stattdessen gestaltet man sich den Kopf und Fuß der
|
|
Folgeseiten bei \Class{scrlttr2}\OnlyAt{\Class{scrlttr2}} im Seitenstil
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.headings}\IndexPagestyle{headings}%
|
|
\important{\DescRef{\LabelBase.pagestyle.headings},
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.myheadings}} oder
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.myheadings}\IndexPagestyle{myheadings} und bei
|
|
\Package{scrletter}\OnlyAt{\Package{scrletter}} im Seitenstil
|
|
\DescRef{\LabelBase.pagestyle.letter}%
|
|
\IndexPagestyle{letter}\important{\DescRef{\LabelBase.pagestyle.letter}}
|
|
frei. Dazu setzt man den gewünschten Aufbau als \PName{Inhalt} der
|
|
Variablen\ChangedAt{v3.08}{\Class{scrlttr2}} \Variable{nexthead}
|
|
beziehungsweise \Variable{nextfoot}. Innerhalb des Inhalts von
|
|
\Variable{nexthead} und \Variable{nextfoot} können beispielsweise mit Hilfe
|
|
der \Macro{parbox}-Anweisung (siehe \cite{latex:usrguide}) mehrere Boxen
|
|
neben- und untereinander gesetzt werden. Einem versierten Anwender sollte es
|
|
so möglich sein, eigene Seitenköpfe und "~füße zu gestalten. Natürlich kann
|
|
und sollte im \PName{Inhalt} mit Hilfe von \DescRef{\LabelBase.cmd.usekomavar}
|
|
auch auf weitere Variablen zugegriffen werden. Die \PName{Bezeichnung} wird
|
|
von \KOMAScript{} bei beiden Variablen nicht genutzt.%
|
|
\EndIndexGroup \EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\LoadCommonFile{interleafpage}% \section{Vakatseiten}
|
|
|
|
\LoadCommonFile{footnotes}% \section{Fußnoten}
|
|
|
|
\LoadCommonFile{lists}% \section{Listen}
|
|
|
|
|
|
\section{Mathematik}
|
|
\seclabel{math}%
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Mathematik}%
|
|
\BeginIndex{}{Formeln}%
|
|
\BeginIndex{}{Gleichungen}%
|
|
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
Die \KOMAScript-Klassen stellen keine eigenen Umgebungen für mathematische
|
|
Formeln, Gleichungssysteme oder ähnliche Elemente der Mathematik
|
|
bereit. Stattdessen stützt sich \KOMAScript{} im Bereich der Mathematik voll
|
|
und ganz auf den \LaTeX-Kern. Da\textnote{Achtung!} jedoch Mathematik in Form
|
|
von nummerierten Gleichungen und Formeln in Briefen eher ungewöhnlich ist, %
|
|
\iffalse % Umbruchkorrektur
|
|
unterstützt \Class{scrlttr2} dies nicht aktiv. Daher gibt es auch %
|
|
\else%
|
|
gibt es bei \Class{scrlttr2} %
|
|
\fi%
|
|
nicht die Optionen \DescRef{maincls.option.leqno} und
|
|
\DescRef{maincls.option.fleqn}, die in \autoref{sec:maincls.math},
|
|
\autopageref{sec:maincls.math} für \Class{scrbook}, \Class{scrreprt} und
|
|
\Class{scrartcl} dokumentiert sind.%
|
|
\iffalse% Umbruchkorrekturtext
|
|
\ Bei \Package{scrletter} ist für dergleichen ohnehin die verwendete
|
|
Klasse zuständig.%
|
|
\par
|
|
Auf eine Beschreibung der Mathematikumgebungen des \LaTeX-Kerns, also
|
|
\Environment{displaymath}\IndexEnv{displaymath},
|
|
\Environment{equation}\IndexEnv{equation} und
|
|
\Environment{eqnarray}\IndexEnv{eqnarray}, wird an dieser Stelle
|
|
verzichtet. Wer diese verwenden möchte, sei auf \cite{l2kurz} verwiesen. Für
|
|
mehr als nur einfachste mathematische Formeln und Gleichungen sei jedoch die
|
|
Verwendung von \Package{amsmath}\IndexPackage{amsmath} empfohlen (siehe
|
|
\cite{package:amsmath}).%
|
|
\fi%
|
|
\else%
|
|
Da in Briefen ausladende Mathematik in Form nummerierter Gleichungen und
|
|
Formeln eher ungewöhnlich ist, gibt es bei \Class{scrlttr2} die Optionen
|
|
\DescRef{maincls.option.leqno} und \DescRef{maincls.option.fleqn}, die in
|
|
\autoref{sec:maincls.math}, \autopageref{sec:maincls.math} für
|
|
\Class{scrbook}, \Class{scrreprt} und \Class{scrartcl} dokumentiert sind,
|
|
nicht. Dennoch können die vom \LaTeX-Kern oder von Zusatzpaketen wie
|
|
\Package{amsmath}\IndexPackage{amsmath} bereitgestellten
|
|
Mathematikumgebungen verwendet werden.%
|
|
\fi%
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\section{Gleitumgebungen für Tabellen und Abbildungen}
|
|
\seclabel{floats}
|
|
|
|
Gleitumgebungen für Tabellen und Abbildungen sind in Briefen normalerweise
|
|
fehl am Platz. Daher\textnote{Achtung!} werden sie von \Class{scrlttr2} auch
|
|
nicht unterstützt. Wenn solche dennoch benötigt werden, deutet dies häufig auf
|
|
einen Missbrauch der Briefklasse hin. In solchen Fällen ist stattdessen zu
|
|
raten, eine der \KOMAScript-Klassen aus \autoref{cha:maincls} mit dem Paket
|
|
\Package{scrletter}\important{\Package{scrletter}} zu kombinieren. In diesem
|
|
Fall können Gleitumgebungen, wie für die Klasse dokumentiert, auch in Briefen
|
|
verwendet werden. Die Möglichkeiten zur Definition eigener Gleitumgebungen mit
|
|
Hilfe von \hyperref[cha:tocbasic]{\Package{tocbasic}}\IndexPackage{tocbasic}%
|
|
\important{\hyperref[cha:tocbasic]{\Package{tocbasic}}}, wie sie in
|
|
\autoref{cha:tocbasic} dokumentiert sind, können ebenfalls genutzt werden.
|
|
|
|
|
|
\LoadCommonFile{marginpar}% \section{Randnotizen}
|
|
|
|
|
|
\section{\emph{Letter-Class-Option}-Dateien}
|
|
\seclabel{lcoFile}%
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{lco-Datei=\File{lco}-Datei}%
|
|
\BeginIndex{}{Letter-Class-Option}%
|
|
|
|
Normalerweise wird man Einstellungen wie den Absender nicht in jedem Brief neu
|
|
wählen, sondern diverse Parameter für bestimmte Gelegenheiten immer wieder
|
|
verwenden. Ganz Ähnliches gilt für die verwendeten Briefköpfe und den
|
|
Fußbereich der ersten Seite. Es ist deshalb sinnvoll, diese Einstellungen in
|
|
einer eigenen Datei zu speichern. \KOMAScript{} bietet
|
|
hierfür die \File{lco}-Dateien an. Die Endung \File{lco} steht
|
|
für \emph{\emph{l}etter \emph{c}lass \emph{o}ption}, also
|
|
Briefklassenoption. Dennoch finden diese Dateien für \Package{scrletter}
|
|
ebenso Anwendung.
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In \File{lco}-Dateien können alle Anweisungen verwendet werden, die auch an
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der Stelle im Dokument verwendet werden könnten, an der
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sie mit \DescRef{\LabelBase.cmd.LoadLetterOption}
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geladen werden. Außerdem können interne Anweisungen verwendet werden, die für
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Paketautoren freigegeben sind.%
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\iffalse % Das ist hier Unfug, der durch die Umwandlung interner Anweisungen
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% entstanden ist.
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Bei \Class{scrlttr2} und \Package{scrletter}
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sind dies insbesondere die Anweisungen
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\DescRef{\LabelBase.cmd.newplength}\IndexCmd{newplength},
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\DescRef{\LabelBase.cmd.setplength}\IndexCmd{setplength} und
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\DescRef{\LabelBase.cmd.addtoplength}\IndexCmd{addtoplength} (siehe
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\autoref{sec:\LabelBase.pseudoLength}).%
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\fi
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\KOMAScript{} liegen bereits einige \File{lco}-Dateien bei. Die Dateien
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\File{DIN.lco}, \File{DINmtext.lco},
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\File{DIN5008A.lco}\ChangedAt{v3.26}{\File{DIN5008A.lco}},
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\File{DIN5008B.lco}\ChangedAt{v3.26}{\File{DIN5008B.clo}}, \File{SN.lco},
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\File{SNleft.lco}, \File{UScommercial9}, \File{UScommercial9DW} und
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\File{NF.lco}\ChangedAt{v3.04}{\Class{scrlttr2}} dienen dazu, \Class{scrlttr2}
|
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und \Package{scrletter} an verschiedene Normen\Index{Norm} anzupassen. Sie
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können von angehenden Experten sehr gut als Vorlage für eigene Parametersätze
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verwendet werden. Die Datei \File{KOMAold.lco} dient hingegen dazu, die
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Kompatibilität zu \Class{scrlettr}\IndexClass{scrlettr} zu verbessern. Diese
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Klasse wurde schon vor über \the\numexpr \year-2002\relax~Jahren aus
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\KOMAScript{} entfernt. Es wird daher nicht mehr näher darauf eingegangen. Da
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hierbei auch auf Anweisungen zurückgegriffen wird, die nicht für Paketautoren
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freigegeben sind, sollte man sie nicht als Vorlage für eigene
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\File{lco}-Dateien verwenden. Eine Liste aller vordefinierten
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\File{lco}-Dateien ist in \autoref{tab:lcoFiles}, \autopageref{tab:lcoFiles}
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zu finden.
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Wenn Sie einen Parametersatz für eine Briefnorm, die bisher nicht von
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\KOMAScript{} unterstützt wird, erstellt haben, so sind Sie ausdrücklich
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gebeten, diesen Parametersatz an die Supportadresse von \KOMAScript{} zu
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schicken. Bitte geben Sie dabei auch die Erlaubnis zur Weiterverbreitung unter
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den Lizenzbedingungen von \KOMAScript{} (siehe dazu die Datei
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\href{https://mirrors.ctan.org/macros/latex/contrib/koma-script/doc/lppl-de.txt}%
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{\File{lppl-de.txt}} im \KOMAScript-Paket). Wenn Sie zwar über die notwendigen
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|
Maße aus einer bisher nicht unterstützen Briefnorm verfügen, sich jedoch nicht
|
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in der Lage sehen, selbst eine passende \File{lco}-Datei zu erstellen, so
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können Sie sich ebenfalls mit dem \KOMAScript-Autor in Verbindung
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setzen. Beispiele für teilweise sehr komplexe \File{lco}-Dateien finden sich
|
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unter anderem unter \cite{homepage} und in \cite{DANTE:TK0203:MJK}.
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\begin{Declaration}
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\Macro{LoadLetterOption}\Parameter{Name}
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\Macro{LoadLetterOptions}\Parameter{Liste von Namen}
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\end{Declaration}
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Bei \Class{scrlttr2}\OnlyAt{\Class{scrlttr2}} können \File{lco}-Dateien direkt
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über \DescRef{\LabelBase.cmd.documentclass} geladen werden. Dazu gibt man den
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Namen der \File{lco}-Datei ohne die Endung als Option\Index{Optionen} an. Das
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Laden der \File{lco}-Datei erfolgt dann direkt nach der Klasse. Das Paket
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\Package{scrletter}\textnote{Achtung!} bietet diese Möglichkeit nicht! Hier
|
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bleibt nur \File{lco}-Dateien über \Macro{LoadLetterOption}
|
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oder \Macro{LoadLetterOptions}\ChangedAt{v3.14}{\Class{scrlttr2}} zu
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laden. Für\textnote{Empfehlung!} \Class{scrlttr2} wird dies ebenfalls
|
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ausdrücklich empfohlen!
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\Macro{LoadLetterOption} und \Macro{LoadLetterOptions} können auch zu einem
|
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späteren Zeitpunkt, selbst nach \Macro{begin}\PParameter{document} und sogar
|
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innerhalb einer anderen \File{lco}-Datei verwendet werden. Der \PName{Name}
|
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der \File{lco}-Datei wird in diesen Fällen ebenfalls ohne Endung
|
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übergeben. Während als Argument von \Macro{LoadLetterOption} der \PName{Name}
|
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von genau einer \File{lco}-Datei erwartet wird, versteht
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\Macro{LoadLetterOptions} eine durch Komma separierte \PName{Liste von
|
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Namen}. Die zu den Namen gehörenden \File{lco}-Dateien werden dann in der
|
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Reihenfolge der Angabe in der Liste geladen.
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\begin{Example}
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Peter Musterfrau erstellt auch ein Dokument, in dem mehrere Briefe enthalten
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sind. Die Mehrzahl der Briefe soll nach DIN erstellt werden. Also
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beginnt er (siehe auch den Tipp auf \autopageref{tipp:\LabelBase.DIN}):
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\begin{lstcode}
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\documentclass{scrlttr2}
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\end{lstcode}
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Allerdings soll bei einem Brief stattdessen die Variante
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\File{DINmtext} verwendet werden. Bei dieser steht das Adressfeld
|
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weiter oben, damit mehr Text auf die erste Seite passt. Dafür ist
|
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die Faltung so angepasst, dass das Adressfeld bei
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DIN~C6/5-Umschlägen trotzdem in das Adressfenster passt. Er
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erreicht das so:
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\begin{lstcode}
|
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\begin{letter}{%
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Petra Mustermann\\
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Vor dem Berg 1\\
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12345 Musterhausen}
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\LoadLetterOption{DINmtext}
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\opening{Hallo,}
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\end{lstcode}
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|
Da der Aufbau der ersten Seite erst mit
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\DescRef{\LabelBase.cmd.opening}\IndexCmd{opening} wirklich beginnt, genügt
|
|
es, wenn die \File{lco}-Datei vor \DescRef{\LabelBase.cmd.opening} geladen
|
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wird. Dies muss also nicht vor \Macro{begin}\PParameter{letter}
|
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erfolgen. Die Änderungen durch das Laden der \File{lco}-Datei sind dann auch
|
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lokal zu dem entsprechenden Brief.
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\end{Example}
|
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Wird\ChangedAt{v2.97}{\Class{scrlttr2}} eine \File{lco}-Datei über
|
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\Macro{documentclass} geladen, so darf sie nicht den Namen einer Option
|
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haben.
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\begin{Example}
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Da Herr Musterfrau regelmäßig Briefe mit immer gleichen Einstellungen
|
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schreibt, findet er es ziemlich lästig, diese Angaben immer wieder in jeden
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neuen Brief kopieren zu müssen. Zu seiner Erleichterung schreibt er deshalb
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eine \File{lco}-Datei, die ihm die Arbeit erleichtert:%
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\lstinputcode[xleftmargin=1em]{ich.lco}%
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Damit schrumpft sein Brief aus dem Beispiel von
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\PageRefxmpl{\LabelBase.letterwithoutlco} erheblich zusammen:
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\lstinputcode[xleftmargin=1em]{letter-23.tex}%
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|
Das Ergebnis ändert sich dabei natürlich nicht, wie ein Vergleich von
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\autoref{fig:\LabelBase.letter-22}, \autopageref{fig:\LabelBase.letter-22}
|
|
mit \autoref{fig:\LabelBase.letter-23} zeigt.
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\begin{figure}
|
|
\setcapindent{0pt}%
|
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\begin{captionbeside}[{Beispiel: Brief mit erweitertem Absender, Logo,
|
|
Anschrift, Absenderergänzung, Ort, Datum, Betreff, Anrede,
|
|
Text, Grußfloskel, geänderter Signatur, Postskriptum, Anlagen,
|
|
Verteiler und Lochermarke mit \File{lco}-Datei}]{Ergebnis eines
|
|
kleinen Briefes mit erweitertem Absender, Logo, Anschrift,
|
|
Absenderergänzung, Ort, Datum, Betreff, Anrede, Text, Grußfloskel,
|
|
geänderter Signatur, Postskriptum, Anlagen, Verteiler und Lochermarke
|
|
bei Verwendung einer \File{lco}-Datei}[l]
|
|
\frame{\includegraphics[width=.4\textwidth]{letter-23}}
|
|
\end{captionbeside}
|
|
\label{fig:\LabelBase.letter-23}
|
|
\end{figure}
|
|
\end{Example}
|
|
|
|
Bitte\textnote{Achtung!} beachten Sie, dass im Beispiel in der Bankverbindung
|
|
der Datei \File{ich.lco} für »ß« die \TeX-Schreibweise »\Macro{ss}« verwendet
|
|
wurde. Dies hat seinen Grund darin, dass während des Ladens der Klasse weder
|
|
ein Paket zur Sprachumschaltung, beispielsweise für die neue, deutsche
|
|
Rechtschreibung mit \Macro{usepackage}\POParameter{ngerman}\PParameter{babel},
|
|
noch bei älteren \LaTeX-Versionen ein Paket für die Eingabecodierung,
|
|
beispielsweise mit \Macro{usepackage}\POParameter{utf8}\PParameter{inputenc}
|
|
für moderne Editoren, geladen ist. Wird mit Sicherheit eine \LaTeX-Version ab
|
|
April~2018 verwendet und wird die \File{lco}-Datei UTF-8 codiert, so können
|
|
Umlaute und Sonderzeichen natürlich auch direkt eingegeben werden.
|
|
|
|
In \autoref{tab:lcoFiles} finden Sie eine Liste aller vordefinierten
|
|
\File{lco}-Dateien. Falls\textnote{Achtung!} Sie einen Drucker verwenden, der
|
|
einen sehr großen unbedruckbaren Rand links oder rechts besitzt, werden Sie
|
|
mit der Option \Option{SN}\IndexOption{SN} möglicherweise Probleme
|
|
bekommen. Da die Schweizer Norm SN~101\,130 vorsieht, dass das Adressfeld
|
|
8\Unit{mm} vom rechten Papierrand gesetzt wird, werden bei Schweizer Briefen
|
|
auch die Kopfzeile und die Absenderergänzung mit einem entsprechend geringen
|
|
Abstand zum Papierrand gesetzt. Dies betrifft ebenfalls die Geschäftszeile bei
|
|
der Einstellung
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|
\OptionValueRef{\LabelBase}{refline}{wide}%
|
|
\IndexOption{refline~=\textKValue{wide}}
|
|
(siehe \autoref{sec:\LabelBase.firstpage},
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.option.refline}). Sollten\textnote{Tipp!} Sie damit
|
|
ein Problem haben, erstellen Sie sich eine eigene \File{lco}-Datei, die
|
|
zunächst \Option{SN} lädt und in der
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.toaddrhpos}\IndexPLength{toaddrhpos} (siehe
|
|
\DescPageRef{\LabelBase.plength.toaddrvpos}) dann auf einen kleineren
|
|
Wert gesetzt wird. Verringern Sie dann außerdem
|
|
\DescRef{\LabelBase.plength.toaddrwidth}\IndexPLength{toaddrwidth}
|
|
entsprechend.
|
|
|
|
Die\textnote{Tipp!}\phantomsection\label{tipp:\LabelBase.DIN} \File{lco}-Datei
|
|
\File{DIN}\important{\Option{DIN}} wird übrigens immer als erste
|
|
\File{lco}-Datei automatisch geladen, damit alle Pseudolängen mehr oder
|
|
weniger sinnvoll vordefiniert sind. Es ist daher nicht notwendig diese
|
|
voreingestellte Datei selbst zu laden.
|
|
|
|
Zu den \File{lco}-Dateien \File{DIN5008A}\important{\File{DIN5008A},
|
|
\File{DIN5008B}} und \File{DIN5008B} sei angemerkt, dass die entsprechenden
|
|
Vorschriften gewisse Spielräume aufweisen und, wie diversen Anfragen beim
|
|
Autor zu entnehmen ist, viele Anwender diese nicht nur auszureizen wünschen,
|
|
sondern auch die eine oder andere Abweichung von der Norm bevorzugen. Die
|
|
beiden Dateien implementieren jedoch jeweils nur eine einzige Interpretation
|
|
der Norm. Der Leser sei daher daran erinnert, dass diese Dateien lediglich als
|
|
Vorlagen zu begreifen sind, um das Erstellen eigener angepasster
|
|
\File{lco}-Dateien zu erleichtern.%
|
|
%
|
|
\begin{desclist}
|
|
\renewcommand*{\abovecaptionskipcorrection}{-\normalbaselineskip}%
|
|
\desccaption{%
|
|
Vordefinierte \File{lco}-Dateien\label{tab:lcoFiles}%
|
|
}{%
|
|
Vordefinierte \File{lco}-Dateien (\emph{Fortsetzung})%
|
|
}%
|
|
\oentry{DIN}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{DIN}\IndexFile[indexmain]{DIN.lco}%
|
|
voreingestellter Parametersatz für Briefe im Format A4 nach DIN~676;
|
|
geeignet für Fensterbriefumschläge in den Formaten C4, C5, C6 und C6/5 (C6
|
|
lang)}%
|
|
\oentry{DIN5008A}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{DIN5008A}\IndexFile[indexmain]{DIN5008A.lco}%
|
|
experimenteller Parametersatz für Briefe angelehnt an Variante~A im Format
|
|
A4 nach DIN~5008; geeignet für Fensterbriefumschläge in den Formaten C4,
|
|
C5, C6 und C6/5 (C6 lang)}%
|
|
\oentry{DIN5008B}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{DIN5008B}\IndexFile[indexmain]{DIN5008B.lco}%
|
|
experimenteller Parametersatz für Briefe angelehnt an Variante~B im Format
|
|
A4 nach DIN~5008; geeignet für Fensterbriefumschläge in den Formaten C6
|
|
und C6/5 (C6 lang)}%
|
|
\oentry{DINmtext}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{DINmtext}\IndexFile[indexmain]{DINmtext.lco}%
|
|
Parametersatz für Briefe im Format A4 nach DIN~676, wobei die Alternative
|
|
für mehr Text auf der ersten Briefseite verwendet wird; nur geeignet für
|
|
Fensterbriefumschläge in den Formaten C6 und C6/5 (C6 lang)}%
|
|
\oentry{KakuLL}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{KakuLL}\IndexFile[indexmain]{KakuLL.lco}%
|
|
Parametersatz für japanische Briefe im Format A4; geeignet für japanische
|
|
Fensterbriefumschläge des Typs Kaku A4, bei denen das Fenster in etwa
|
|
90\Unit{mm} breit, 45\Unit{mm} hoch, 25\Unit{mm} vom linken und
|
|
24\Unit{mm} vom oberen Rand entfernt ist (siehe dazu auch \iffree{den
|
|
Anhang der englischen \KOMAScript-Anleitung}{\autoref{cha:japanlco}})}%
|
|
\oentry{KOMAold}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{KOMAold}\IndexFile[indexmain]{KOMAold.lco}%
|
|
\iftrue%
|
|
existiert nur noch aus Kompatibilitätsgründen; die Verwendung wird nicht
|
|
mehr empfohlen%
|
|
\else%
|
|
Parametersatz für Briefe im Format A4 mit Annäherung an das Aussehen von
|
|
Briefen der obsoleten Briefklasse \Class{scrlettr}; geeignet für
|
|
Fensterbriefumschläge in den Formaten C4, C5, C6 und C6/5 (C6 lang); es
|
|
werden einige zusätzliche Anweisungen zur Verbesserung der Kompatibilität
|
|
mit der obsoleten Briefklasse \Class{scrlettr}\IndexClass{scrlettr}
|
|
definiert; \Class{scrlttr2} verhält sich mit dieser \File{lco}-Datei
|
|
möglicherweise nicht genau wie bei Verwendung der übrigen
|
|
\File{lco}-Dateien%
|
|
\fi }%
|
|
\oentry{NF}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{NF}\IndexFile[indexmain]{NF.lco}%
|
|
Parametersatz für französische Briefe nach NF~Z~11-001; geeignet für
|
|
Fensterbriefumschläge im Format DL (110\Unit{mm} auf 220\Unit{mm}) mit
|
|
einem Fenster von 45\Unit{mm} Breite und 100\Unit{mm} Höhe ca. jeweils
|
|
20\Unit{mm} entfernt vom rechten unteren Rand; diese Datei wurde
|
|
ursprünglich von Jean-Marie Pacquet entwickelt, der auf \cite{www:NF.lco}
|
|
neben einer Erweiterung auch eine LyX-Einbindung bereitstellt.}%
|
|
\oentry{NipponEH}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{NipponEH}\IndexFile[indexmain]{NipponEH.lco}%
|
|
Parametersatz für japanische Briefe im Format A4; geeignet für japanische
|
|
Fensterbriefumschläge der Typen Chou oder You 3 oder 4, bei denen das
|
|
Fenster in etwa 90\Unit{mm} breit, 55\Unit{mm} hoch, 22\Unit{mm} vom
|
|
linken und 12\Unit{mm} vom oberen Rand entfernt ist (siehe dazu auch
|
|
\iffree{den Anhang der englischen
|
|
\KOMAScript-Anleitung}{\autoref{cha:japanlco}})}%
|
|
\oentry{NipponEL}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{NipponEL}\IndexFile[indexmain]{NipponEL.lco}%
|
|
Parametersatz für japanische Briefe im Format A4; geeignet für japanische
|
|
Fensterbriefumschläge der Typen Chou oder You 3 oder 4, bei denen das
|
|
Fenster in etwa 90\Unit{mm} breit, 45\Unit{mm} hoch, 22\Unit{mm} vom
|
|
linken und 12\Unit{mm} vom oberen Rand entfernt ist (siehe dazu auch
|
|
\iffree{den Anhang der englischen
|
|
\KOMAScript-Anleitung}{\autoref{cha:japanlco}})}%
|
|
\oentry{NipponLH}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{NipponLH}\IndexFile[indexmain]{NipponLH.lco}%
|
|
Parametersatz für japanische Briefe im Format A4; geeignet für japanische
|
|
Fensterbriefumschläge der Typen Chou oder You 3 oder 4, bei denen das
|
|
Fenster in etwa 90\Unit{mm} breit, 55\Unit{mm} hoch, 25\Unit{mm} vom
|
|
linken und 12\Unit{mm} vom oberen Rand entfernt ist (siehe dazu auch
|
|
\iffree{den Anhang der englischen
|
|
\KOMAScript-Anleitung}{\autoref{cha:japanlco}})}%
|
|
\oentry{NipponLL}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{NipponLL}\IndexFile[indexmain]{NipponLL.lco}%
|
|
Parametersatz für japanische Briefe im Format A4; geeignet für japanische
|
|
Fensterbriefumschläge der Typen Chou oder You 3 oder 4, bei denen das
|
|
Fenster in etwa 90\Unit{mm} breit, 45\Unit{mm} hoch, 25\Unit{mm} vom
|
|
linken und 12\Unit{mm} vom oberen Rand entfernt ist (siehe dazu auch
|
|
\iffree{den Anhang der englischen
|
|
\KOMAScript-Anleitung}{\autoref{cha:japanlco}})}%
|
|
\oentry{NipponRL}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{NipponRL}\IndexFile[indexmain]{NipponRL.lco}%
|
|
Parametersatz für japanische Briefe im Format A4; geeignet für japanische
|
|
Fensterbriefumschläge der Typen Chou oder You 3 oder 4, bei denen das
|
|
Fenster in etwa 90\Unit{mm} breit, 45\Unit{mm} hoch, 22\Unit{mm} vom
|
|
rechten und 28\Unit{mm} vom oberen Rand entfernt ist (siehe dazu auch
|
|
\iffree{den Anhang der englischen
|
|
\KOMAScript-Anleitung}{\autoref{cha:japanlco}})}%
|
|
\oentry{SN}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{SN}\IndexFile[indexmain]{SN.lco}%
|
|
Parametersatz für Schweizer Briefe nach SN~010\,130 mit Anschrift rechts;
|
|
geeignet für Schweizer Fensterbriefumschläge in den Formaten C4, C5, C6
|
|
und C6/5 (C6 lang)}%
|
|
\oentry{SNleft}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{SNleft}\IndexFile[indexmain]{SNleft.lco}%
|
|
Parametersatz für Schweizer Briefe mit Anschrift links; geeignet für
|
|
Schweizer Fensterbriefumschläge mit dem Fenster links in den Formaten C4,
|
|
C5, C6 und C6/5 (C6 lang)}%
|
|
\oentry{UScommercial9}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{UScommercial9}%
|
|
\IndexFile[indexmain]{UScommercial9.lco}%
|
|
Parametersatz für US-amerikanische Briefe im Format letter; geeignet für
|
|
US-amerikanische Fensterbriefumschläge der Größe \emph{commercial~No.\,9}
|
|
mit einem Anschriftfenster der Breite 4\,1/2\Unit{in} und Höhe
|
|
1\,1/8\Unit{in} an einer Position 7/8\Unit{in} von links und 1/2\Unit{in}
|
|
von unten ohne Rücksendeadresse im Fenster; bei Faltung zunächst an der
|
|
Mittelmarke und dann an der oberen Faltmarke kann auch Papier im Format
|
|
legal verwendet werden, führt dann jedoch zu einer Papiergrößen-Warnung}%
|
|
\oentry{UScommercial9DW}{%
|
|
\leavevmode%
|
|
\IndexOption[indexmain]{UScommercial9DW}%
|
|
\IndexFile[indexmain]{UScommercial9DW.lco}%
|
|
Parametersatz für US-amerikanische Briefe im Format letter; geeignet für
|
|
US-amerikanische Fensterbriefumschläge der Größe \emph{commercial~No.\,9}
|
|
mit einem Anschriftfenster der Breite 3\,5/8\Unit{in} und Höhe
|
|
1\,1/8\Unit{in} an einer Position 3/4\Unit{in} von links und 1/2\Unit{in}
|
|
von unten mit einem Absenderfenster der Breite 3\,1/2\Unit{in} und Höhe
|
|
7/8\Unit{in} an einer Position 5/16\Unit{in} von links und 2\,1/2\Unit{in}
|
|
von unten, jedoch ohne Rücksendeadresse im Fenster; bei Faltung zunächst
|
|
an der Mittelmarke und dann an der oberen Faltmarke kann auch Papier im
|
|
Format legal verwendet werden, führt dann jedoch zu einer
|
|
Papiergrößen-Warnung}%
|
|
\end{desclist}
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
|
|
\section{Adressdateien und Serienbriefe}
|
|
\seclabel{addressFile}%
|
|
\BeginIndexGroup
|
|
\BeginIndex{}{Adressdatei}\BeginIndex{}{Serienbriefe}%
|
|
|
|
Als besonders lästig wird bei Briefen immer das Eintippen der Adressen und das
|
|
Erstellen von Serienbriefen betrachtet. \KOMAScript{} bietet
|
|
hierfür%
|
|
\iffalse% Umbruchkorrekturtext
|
|
, wie schon die obsolete Klasse \Class{scrlettr},%
|
|
\fi%
|
|
\ eine minimalistische Unterstützung.%
|
|
\iffalse% Umbruchkorrekturtext
|
|
\ Eine stark verbesserte Serienbrief"|funktion ist bereits seit längerem in
|
|
Planung.%
|
|
\fi
|
|
|
|
\begin{Declaration}
|
|
\Macro{adrentry}\Parameter{Name}\Parameter{Vorname}\Parameter{Adresse}
|
|
\Parameter{Tel.}\Parameter{F1}\Parameter{F2}\Parameter{Kommentar}
|
|
\Parameter{Kürzel}
|
|
\end{Declaration}
|
|
Mit \Class{scrlttr2} und \Package{scrletter} können
|
|
Adressdateien\Index[indexmain]{Adressdatei} ausgewertet werden. Dies ist
|
|
beispielsweise für Serienbriefe sehr nützlich. Eine Adressdatei muss
|
|
die Endung \File{.adr} haben und besteht aus einer Reihe von
|
|
\Macro{adrentry}-Einträgen. Ein solcher Eintrag besteht aus acht
|
|
Elementen und kann beispielsweise wie folgt aussehen:
|
|
\begin{lstcode}
|
|
\adrentry{Maier}
|
|
{Herbert}
|
|
{Wiesenweg 37\\ 09091 Blumental}
|
|
{0\,23\,34 / 91\,12\,74}
|
|
{Bauunternehmer}
|
|
{}
|
|
{kauft alles}
|
|
{MAIER}
|
|
\end{lstcode}
|
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Die Elemente fünf und sechs, \PName{F1} und \PName{F2}, können frei
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bestimmt werden. Denkbar wären neben Hinweisen auf das Geschlecht oder
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akademische Grade auch der Geburtstag oder das Eintrittsdatum in einen
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Verein. Um das Überschreiben von \TeX- oder \LaTeX-Anweisungen zu
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vermeiden, ist es empfehlenswert, für \PName{Kürzel} ausschließlich
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Großbuchstaben zu verwenden.
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\begin{Example}
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Herr Maier gehört zu Ihren engeren Geschäftspartnern. Da Sie eine
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rege Korrespondenz mit ihm pflegen, ist es Ihnen auf Dauer zu
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mühsam, jedesmal alle Empfängerdaten aufs Neue einzugeben.
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\KOMAScript{} nimmt Ihnen diese Arbeit ab. Angenommen, Sie haben
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Ihre Kundenkontakte in der Datei \File{partner.adr} gespeichert und
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Sie möchten Herrn Maier einen Brief schreiben, dann sparen Sie sich
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viel Tipparbeit, wenn Sie Folgendes eingeben:
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\begin{lstcode}
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\input{partner.adr}
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\begin{letter}{\MAIER}
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Der Brief ...
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\end{letter}
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\end{lstcode}
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Achten Sie bitte darauf, dass Ihr \TeX-System auch auf die
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\File{.adr}-Dateien zugreifen kann, da sonst eine Fehlermeldung
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von \Macro{input} verursacht wird. Entweder Sie legen die Brief-
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und Adressdateien im selben Verzeichnis an, oder Sie binden ein
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Adressverzeichnis fest in Ihr \TeX-System ein.
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\end{Example}
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%
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\EndIndexGroup
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\vskip-\ht\strutbox% Wegen Beispiel am Ende der Erklärung
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\begin{Declaration}
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\Macro{addrentry}\Parameter{Name}\Parameter{Vorname}\Parameter{Adresse}
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\Parameter{Telefon}\Parameter{F1}\Parameter{F2}\Parameter{F3}
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\Parameter{F4}\Parameter{Kürzel}
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\end{Declaration}
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Bevor Klagen aufkommen, dass insgesamt nur zwei freie Felder zu wenig seien:
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\KOMAScript{} verfügt alternativ über die Anweisung \Macro{addrentry}. Mit dem
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zusätzlichen »\texttt{d}« im Namen sind hier auch zwei weitere freie Felder
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hinzugekommen, dafür ist jedoch der Kommentar entfallen. Ansonsten kann die
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Anweisung genau wie \DescRef{\LabelBase.cmd.adrentry} verwendet werden.
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In einer \File{adr}-Datei können die beiden Anweisungen
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\DescRef{\LabelBase.cmd.adrentry} und \Macro{addrentry} nebeneinander
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verwendet werden. Ich\textnote{Achtung!} weise jedoch darauf hin, dass
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Zusatzpakete wie das \Package{adrconv}-Paket\IndexPackage{adrconv} von Axel
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Kielhorn eventuell nicht auf die Verwendung von \Macro{addrentry} ausgelegt
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sind. Hier muss der Anwender gegebenenfalls selbst entsprechende
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Erweiterungen vornehmen.%
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%
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\EndIndexGroup
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Neben dem vereinfachten Zugriff auf Kundendaten können die
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\File{.adr}-Dateien auch für Serienbriefe\Index[indexmain]{Serienbriefe}
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genutzt werden. So ist es ohne die komplizierte Anbindung an
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Datenbanksysteme möglich, solche Massenpostsendungen zu erstellen.
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%
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\begin{Example}
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Sie wollen einen Serienbrief an alle Mitglieder Ihres
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Anglervereins schicken, um zur nächsten Mitgliederversammlung
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einzuladen.
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\begin{lstcode}
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\documentclass{scrlttr2}
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\usepackage[ngerman]{babel}
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\begin{document}
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\renewcommand*{\adrentry}[8]{%
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\begin{letter}{#2 #1\\#3}
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\opening{Liebe Vereinsmitglieder,}
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unsere nächste Mitgliederversammlung findet am
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Montag, dem 12.~August 2002, statt.
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Folgende Punkte müssen besprochen werden...
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\closing{Petri Heil,}
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\end{letter}
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}
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\input{mitglieder.adr}
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\end{document}
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\end{lstcode}
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Sind in Ihrer \File{adr}-Datei auch
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\DescRef{\LabelBase.cmd.addrentry}-Anweisungen
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enthalten, müssen Sie dafür eine entsprechende Definition vor dem
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Einladen der Adressdatei ergänzen:
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\begin{lstcode}
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\renewcommand*{\addrentry}[9]{%
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\adrentry{#1}{#2}{#3}{#4}{#5}{#6}{#7}{#9}%
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|
}
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\end{lstcode}
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Bei diesem Beispiel wird kein Gebrauch von dem zusätzlichen freien
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Feld gemacht und deshalb \DescRef{\LabelBase.cmd.addrentry} mit Hilfe von
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\DescRef{\LabelBase.cmd.adrentry} definiert.
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\end{Example}
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Natürlich kann der Brief"|inhalt auch von den Adressatenmerkmalen
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abhängig gemacht werden. Als Bedingungsfelder können die frei
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bestimmbaren Elemente fünf oder sechs eines
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\DescRef{\LabelBase.cmd.adrentry}-Eintrages oder die frei bestimmbaren
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Elemente fünf bis acht eines \DescRef{\LabelBase.cmd.addrentry}-Eintrags
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genutzt werden.
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\begin{Example}
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Angenommen, Sie verwenden das Element fünf, um das Geschlecht eines
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Vereinsmitgliedes zu hinterlegen (\PValue{m/w}) und das sechste
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Element weist auf einen Rückstand der Mitgliedsbeiträge hin. Wollen
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Sie nun alle säumigen Mitglieder anschreiben und persönlich anreden,
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so hilft Ihnen folgendes Beispiel weiter:
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\begin{lstcode}
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\renewcommand*{\adrentry}[8]{
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\ifdim #6pt>0pt\relax
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% #6 ist ein Betrag (Gleitkommazahl) größer 0.
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% Es werden also die Säumigen erfasst.
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\begin{letter}{#2 #1\\#3}
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\if #5m \opening{Lieber #2,} \fi
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\if #5w \opening{Liebe #2,} \fi
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Leider mussten wir feststellen, dass du mit
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der Zahlung deiner Mitgliedsbeiträge im
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Rückstand bist.
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Wir möchten Dich bitten, den offenen Betrag
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von #6~EUR auf das Vereinskonto einzuzahlen.
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\closing{Petri Heil,}
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\end{letter}
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\fi
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|
}
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\end{lstcode}
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\end{Example}
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Es ist also möglich, den Brieftext auf bestimmte Empfängermerkmale
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gezielt abzustimmen und so den Eindruck eines persönlichen
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Schreibens zu erwecken. Die Anwendungsbreite ist lediglich durch
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die maximale Anzahl von zwei freien \DescRef{\LabelBase.cmd.adrentry}-Elementen
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beziehungsweise vier freien \DescRef{\LabelBase.cmd.addrentry}-Elementen
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begrenzt.
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\begin{Declaration}
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\Macro{adrchar}\Parameter{Anfangsbuchstaben}
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\Macro{addrchar}\Parameter{Anfangsbuchstaben}
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\end{Declaration}
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\Index[indexmain]{Adressverzeichnis}\Index[indexmain]{Telefonliste}%
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Es ist auch möglich, die Informationen einer \File{.adr}-Datei in
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Adressverzeichnisse oder Telefonlisten umzuwandeln. Sie benötigen dazu
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zusätzlich das \Package{adrconv}\IndexPackage{adrconv}-Paket von Axel Kielhorn
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(siehe \cite{package:adrconv}). In diesem Paket sind interaktive
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\LaTeX-Dokumente enthalten, mit deren Hilfe sehr einfach entsprechende Listen
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erstellt werden können.
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Damit die Listen alphabetisch sortiert ausgegeben werden, muss bereits die
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Adressdatei sortiert gewesen sein. Es empfiehlt sich dabei, vor jedem neuen
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Anfangsbuchstaben eine Anweisung \Macro{adrchar} mit diesem Buchstaben als
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Argument einzufügen. \Class{scrlttr2} und \Package{scrletter} selbst
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ignorieren diese Anweisung ebenso wie \Macro{addrchar}.
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%
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\begin{Example}
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Angenommen Sie haben folgende, eher winzige Adressdatei, für die ein
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Adressbuch erstellt werden soll:
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% In der folgenden lstcode-Umgebung je nach Umbruchbedarf einzelne
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% Elemente löschen oder hinzufügen. MICHAEL und GABRIEL sollten jedoch
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% erhalten bleiben.
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% Umbruchkorrektur: Dies kann noch dazu:
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% \adrentry{Engel}{Raphael}
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% {Wolke 3b\\12345 Himmelreich}
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% {000\,01\,02\,05}{}{}{Erzengel}
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% {RAPHAEL}
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% \adrchar{T}
|
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% \adrentry{Teufel}{Luzifer}
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% {Hinter der Flamme 1\\
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% 66666 H\"ollenschlund}
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% {}{}{}{Gefallener Engel ohne Telefon}
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% {LUZIFER}
|
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\begin{lstcode}
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\adrchar{E}
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\adrentry{Engel}{Gabriel}
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{Wolke 3\\12345 Himmelreich}
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{000\,01\,02\,03}{}{}{Erzengel}
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|
{GABRIEL}
|
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\adrentry{Engel}{Michael}
|
|
{Wolke 3a\\12345 Himmelreich}
|
|
{000\,01\,02\,04}{}{}{Erzengel}
|
|
{MICHAEL}
|
|
\adrchar{K}
|
|
\adrentry{Kohm}{Markus}
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{Freiherr-von-Drais-Stra\ss e 66\\
|
|
68535 Edingen-Neckarhausen}
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{+49~62\,03~1\,??\,??}{}{}
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|
{\"Uberhaupt kein Engel}
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{KOMA}
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\end{lstcode}
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Diese verarbeiten Sie nun unter Verwendung des Dokuments \File{adrdir.tex}
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aus \cite{package:adrconv}. Ein Problem dabei ist, dass \File{adrdir.tex}
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bis einschließlich Version~1.3 sowohl das veraltete Paket \Package{scrpage}
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als auch veraltete Schriftbefehle verwendet, die von \KOMAScript{} schon
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seit einiger Zeit nicht mehr unterstützt werden. Sollten Sie entsprechende
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Fehlermeldungen erhalten und keine neuere Version installieren können,
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finden Sie unter \cite{https://komascript.de/node/2154} eine Lösung für
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dieses Problem.
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Eine Seite des Ergebnisses sieht dann etwa so aus:
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\begin{center}
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\setlength{\unitlength}{1mm}
|
|
\begin{picture}(80,58)
|
|
\put(0,58){\line(1,0){80}}
|
|
\put(0,3){\line(0,1){55}}
|
|
\put(80,3){\line(0,1){55}}
|
|
\thicklines
|
|
\put(10,43){\line(1,0){60}}
|
|
\put(70,46){\makebox(0,0)[r]{\textsf{\textbf{E}}}}
|
|
\put(10,23){\makebox(0,20)[l]{\parbox{5cm}{\raggedright
|
|
\textsc{Engel}, Gabriel\\\quad\small Wolke 3\\
|
|
\quad 12345 Himmelreich\\
|
|
\quad (Erzengel)}}}
|
|
\put(70,23){\makebox(0,20)[r]{\parbox{2cm}{\raggedright~\\
|
|
\small~\\{\footnotesize GABRIEL}\\000\,01\,02\,03}}}
|
|
\put(10,4){\makebox(0,20)[l]{\parbox{5cm}{\raggedright
|
|
\textsc{Engel}, Michael\\\quad\small Wolke 3a\\
|
|
\quad 12345 Himmelreich\\
|
|
\quad (Erzengel)}}}
|
|
\put(70,4){\makebox(0,20)[r]{\parbox{2cm}{\raggedright~\\
|
|
\small~\\{\footnotesize MICHAEL}\\000\,01\,02\,04}}}
|
|
\qbezier(0,3)(10,6)(40,3)\qbezier(40,3)(60,0)(80,3)
|
|
\end{picture}
|
|
\end{center}
|
|
Dabei wird der Buchstabe in der Kopfzeile von \Macro{adrchar}
|
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erzeugt, wenn man die Frage »Namen in der Kopfzeile?« verneint. Siehe dazu
|
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die Definition in \File{adrdir.tex}.%
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\end{Example}%
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|
\iffalse% Umbruchkorrektur
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Näheres zum \Package{adrconv}\IndexPackage{adrconv}-Paket ist der zugehörigen
|
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Anleitung zu entnehmen. Dort finden Sie auch Angaben darüber, ob die aktuelle
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Version von \Package{adrconv} bereits mit \DescRef{\LabelBase.cmd.addrentry}
|
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und \Macro{addrchar} umgehen kann. Frühere Versionen kannten nur
|
|
\DescRef{\LabelBase.cmd.adrentry} und \Macro{adrchar}.%
|
|
\fi
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
%
|
|
\EndIndexGroup
|
|
|
|
\endinput
|
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%%% Local Variables:
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|
%%% mode: latex
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|
%%% mode: flyspell
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|
%%% coding: utf-8
|
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%%% ispell-local-dictionary: "de_DE"
|
|
%%% TeX-master: "../guide.tex"
|
|
%%% End:
|
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% LocalWords: Paketoption Satzspiegels Briefklasse Seitenkopf Seitenfuß
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% LocalWords: Versandart Zentrierung Dokumenttitel Serienbriefen Seitenstil
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% LocalWords: Dokumentpräambel Grafikpaket Briefbogenfuß Briefbogenfußes
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% LocalWords: Standardklassen Briefpaket Dokumentteile Briefkontext Torsten
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% LocalWords: Briefumgebung neckische Briefinhalt Absenderinformationen
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% LocalWords: Falzmarken Faltmarken Adressfeld Geschäftszeile Feldinhalts
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% LocalWords: Feldbezeichnung Seitenstilen Paginierung Briefklassenoption
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% LocalWords: Bedingungsfelder Schriftauswahl Spitzmarke
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